Wachet mit mir. Eine Adventsbesinnung für das St. Christopher’s Hospiz (1965) Von Cicely Saunders Der Advent ist die Zeit vor … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Hans Graf von Lehndorff 1946 in seinem Ostpreußischen Tagebuch über das Barfußgehen und Jesu Fußwaschung nach Johannes 13: „Hätten wir das Bild der Fußwaschung vor Augen, dann würden wir wahrscheinlich unsere Schuld — die täglich dazukommende, fast unvermeidbare — bald in der gleichen Weise als störend empfinden lernen wie Straßenschmutz an bloßen Füßen. Und wir würden von der Möglichkeit, sie uns von dem Weggenossen fortnehmen zu lassen, in ganz anderer Weise Gebrauch machen als bisher.“
Über das Barfußgehen und Jesu Fußwaschung nach Johannes 13 Von Hans Graf von Lehndorff 28. April 1946 Seit Wochen gehen … Mehr
Fortschritt am Ende?! Wenn sich Gesellschaft auf der Verliererseite wiederfindet – Studientag des Prackenfelser Kreises am 25. Januar 2025 in der Zentrale des kda Bayern Nürnberg
Fortschritt am Ende?! Wenn sich Gesellschaft auf der Verliererseite wiederfindet.Studientag des Prackenfelser Kreises am 25. Januar 2025 in der Zentrale … Mehr
Peter Gross, Ich muss sterben: „Sterben müssen wir alle. Alle sind todgeweiht. Aber der Tod wird nicht alles haben – wie mächtig er auch immer ist. Er wird mir niemals entreißen, was war. Nie wird er Dich mir ganz wegnehmen, so sehr er an Dir zerrt.“
Der schweizer Soziologe Peter Gross (1941-2023), bekannt durch sein Buch „Die Multioptionsgesellschaft“ (Suhrkamp, 1994), war dem christlichen Glauben bzw. der … Mehr
Jörg Barthel, Zwischen Gott und Tier. Anmerkungen zum biblischen Menschenbild: „Die Würde ist dem Menschen als Geschöpf zugesprochen. Sie ist daher unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit und seinem gesellschaftlichen Nutzen. Hier liegt der große Vorzug des biblischen Menschenbildes vor den eingangs erwähnten Bestimmungen des Menschen, die auf eine bestimmte Fähigkeit abzielen, sei es die Sprache, die Vernunft, die Sozialität oder Ähnliches. Denn die zugesprochene Würde erlischt auch dort nicht, wo ein Mensch die Fähigkeit zu denken, zu sprechen oder zu urteilen noch nicht oder nicht mehr hat.“
Zwischen Gott und Tier. Der Mensch in theologischer Perspektive – Anmerkungen zum biblischen Menschenbild Von Jörg Barthel 1. Die Frage … Mehr
Gisbert Greshake, Bemühungen um eine Theologie des Sterbens (1974): „Weil unser Leben immer auch ein Leben der Selbstbehauptung und Ichverkrampfung war, darum bedarf der Mensch im Sterben der Vergebung von Seiten Gottes; er bedarf des Ja Gottes zu seinem Leben, der Zusage, daß «Gott auch auf krummen Zeilen gerade schreibt». Eben dies ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Sterbeliturgie: sie sagt dem Sterbenden die vergebende Nähe Christi und die bedingungslose Annahme durch Gott zu.“
Bemühungen um eine Theologie des Sterbens Von Gisbert Greshake In den beiden letzten Jahrzehnten wurde eine Reihe von Beiträgen zu … Mehr
Eberhard Jüngel, Der Tod des Todes: „Man kann lebend gegen den Tod nicht genug tun, weil man sterbend gegen den Tod gar nichts machen kann. Genau darauf aber muss der Tod reduziert werden: auf jene Grenze, die kein Mensch setzen darf, weil kein Mensch sie aufheben kann. Tod soll sein und muss werden, was Jesus Christus aus ihm gemacht hat: die Begrenzung des Menschen allein durch Gott, der da, wo wir schlechthin ohnmächtig sind, seine Macht nicht missbraucht.“
Der Tod des Todes – Der Tod als Verewigung gelebten Lebens Von Eberhard Jüngel 1. Die zwei Dimensionen des biblischen … Mehr
Rudolf Bultmanns Predigt über Matthäus 25,31-46 von 1959: „Wir alle wissen, dass wir Stunden der Ruhe brauchen – aber soll diese Ruhe nur unserer körperlichen Erholung dienen, damit wir Kraft für unsere Arbeit gewinnen? Sollte sie nicht auch eine Erholung für die Seele sein? Sollte sie uns nicht Zeit geben, über die tiefere Dimension des Lebens nachzudenken, damit wir nicht nur für unsere Arbeit, sondern auch für die unerwarteten Begegnungen mit dem Herrn Kraft schöpfen können?“
Ich frage mich, ob sich Rudolf Bultmann damit einen Gefallen getan hat, seine 1959 auf Englisch gehaltene Predigt über Matthäus … Mehr
Robert Spaemann, Der Anschlag auf den Sonntag (1988): „Der Sonntag repräsentiert in unserem Lebensrhythmus das, was nicht funktional, nicht ‚gut zu etwas‘ ist, sondern das, was aller Funktionalität erst Sinn gibt. Der Sonntag repräsentiert den Sinn. Der Sonntag ist wie ein Baum, in dessen Schatten wir seit jeher auszuruhen gewohnt sind. Als Ressource darüber hinaus steht er nicht zur Verfügung. Nur wenn das ohne Wenn und Aber klar ist, nur dann werden Wege gefunden, auch ohne einen siebten Arbeitstag zu leben.“
Der Anschlag auf den Sonntag. Plädoyer für die Erhaltung eines kulturellen und religiösen Denkmals Von Robert Spaemann Artikel 140 des … Mehr