Dunkle Nacht, Dunkelheit Von Rowan Williams „Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis“ (1 Johannes 1,5). Texte wie … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Gerlind Schwöbel über Katharina Staritz (1903-1953): „Am 4. März 1942 wurde Katharina Staritz in Marburg von der Gestapo verhaftet. Jochen Klepper, ein in der Bekennenden Kirche aktiver, selbst mit einer jüdischen Frau verheirateter Theologe, mit dem Katharina Staritz vom Studium her befreundet war, hielt in seinem Tagebuch Unter dem Schatten deiner Flügel die Stationen ihrer Haft fest: Marburg, Kassel, das Arbeitshaus Breitenau und schließlich das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück.“
Katharina Staritz Geb. 25. 7. 1903 in Breslau; gest. 3.4. 1953 in Frankfurt/Main Von Gerlind Schwöbel »Die Staritze mögen die … Mehr
Tagesgebet zu Gründonnerstag, 17. April 2025
Barmherziger Gott,himmlischer Vater,dein Sohn hat sich in die Hände derer begeben,die auf seinen Tod aus waren.Im Brot legt er sich … Mehr
Martin Luther über guten Käse: „Der Käse – kein Argus, doch großzügig; kein Methusalem, [sondern] Magdalena; kein Habakuk, [sondern] Lazarus: dieser Käse ist gut. Brot hat Augen – der Käse bewahrt keine.“
Martin Luthers Distichon über guten Käse1 Caseus.Non Argus2, largus;non Methusalem3, Magdalena;Non Habakuk, Lazarus4:Caseus iste bonus.Panis habens oculos,non servans caseus ullos. … Mehr
Hans-Werner Surkau über den Kreuzestod Jesu in der Bibel: „So offenbart das Kreuz Jesu als das zentrale Ereignis der Heilsgeschichte die Wahrheit Gottes über den Menschen, seine Verurteilung und seine Begnadigung. Darum nennt Luther das Kreuz den ‚warnenden Spiegel‘, in dem wir uns selbst erkennen sollen.“
Kreuzestod Jesu in der Bibel Von Hans-Werner Surkau 1. Die evangelischen Berichte Paulus faßt alles, was er seinen Gemeinden zu … Mehr
Nicolás Gómez Dávila, Aphorismen über Gott und die Welt: „Gott ist die Wahrheit aller Illusionen. / Weisheit besteht darin, Gott nicht lehren zu wollen, wie man die Dinge zu machen hat. / Der Mensch erschafft seine Götter nicht nach seinem Ebenbild – er entwirft sich selbst nach dem Ebenbild der Götter, an die er glaubt. / Die Verzweiflung ist die düstere Schlucht, durch die die Seele emporsteigt zu einem Universum, das die Gier nicht mehr trübt. / Der größte Irrtum der Moderne ist nicht, den Tod Gottes zu verkünden, sondern zu glauben, der Teufel sei gestorben.“
Aphorismen über Gott und die Welt Von Nicolás Gómez Dávila (1913-1994) Unsere letzte Hoffnung liegt in der Ungerechtigkeit Gottes. Wenn … Mehr
Hermann Diems Vortrag „Das Problem des ‚lebensunwerten Lebens‘ in der katholischen und evangelischen Ethik“ (1940) wider das nationalsozialistische „Euthanasieprogramm“: „Tritt dieser Fall ein, so hat die Kirche, welche das Gebot Gottes zu bezeugen hat, allen Beteiligten gegenüber die Pflicht zu solchem Zeugnis. Beteiligt sind hier alle für die betreffenden Kranken unmittelbar Verantwortlichen, also Angehörige, Anstaltsleiter, Vormünder, Ärzte und Pflegepersonal, denen die verbindliche Weisung zu geben ist, dass sie an der Beseitigung der Kranken in keiner Weise mitwirken dürfen, auch nicht passiv durch deren Auslieferung.“
Das Problem des ‚lebensunwerten Lebens‘ in der katholischen und evangelischen Ethik (1940) Von Hermann Diem Zu diesem Text schreibt Hermann … Mehr
Eberhard Bethge, Dietrich Bonhoeffer — Der Mensch und sein Zeugnis (1955): „Bonhoeffers Eindringlichkeit ist die Fähigkeit, die Sache aufregend und bindend zu machen. Sie ist fern jeder Zudringlichkeit, weil er nichts höher achtet, als Menschen auf die eigenen Füße zu stellen. Das Gefühl für Zeit, Ort und Situation des Gegenübers waren außerordentlich wach in ihm. Ich erinnere an die charakteristische Stelle, als er im Bombenhagel dem nach Gott schreienden Mann neben sich mit dem Blick auf die Uhr nur zuruft: ‚Es dauert höchstens noch zehn Minuten‘.“
Dietrich Bonhoeffer — Der Mensch und sein Zeugnis (1955)1 Von Eberhard Bethge I. Die Stimme Dietrich Bonhoeffers hat einen vielfachen … Mehr
Hermann Diems Predigt zu 2. Korinther 1,3-11 (1948): „Es könnte dann nicht mehr sein, dass man mit Christen über die politische Lage redet, über die Besatzungsmächte und die Regierung, über die Ernährungslage und die wirtschaftlichen Aussichten, und es erscheint alles grau in grau und hinterher fragt man sich, wozu man denn überhaupt miteinander geredet hat, wenn doch nur jeder dem andern seine Trostlosigkeit klagen konnte. Man hat genau so geredet wie jedermann, der kein Christ ist.“
Predigt zu 2. Korinther 1,3-11 Von Hermann Diem Liebe Gemeinde! Wir könnten unsere Briefe und unsere Gespräche eigentlich auch einmal … Mehr