Das ist ja das Erschreckende, dass ausgerechnete der um seiner Christus-Mystik gerühmte Bernhard von Clairvaux (Martin Luther: „Ist jemals ein … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Paul Schempp, Predigt zu Lukas 17,11-19: „Können wir danken? Dankbar sein, dankbar in allen Stücken? Dann können wir auch für den Glauben, für ihn zuerst und zutiefst danken, für die Gnade seines Wortes, seiner Begegnung. Da können wir nur hingehen und den Weg gehen, wo es zur Prüfung, zur Erprobung des Glaubens, zum Kampf des Glaubens kommt, können nur eben Glauben halten und das Heil Gottes sehen: ihn, Jesus, der zu uns kommt in Wort und Sakrament.“
Predigt zu Lukas 17,11-19 (14. Sonntag nach Trinitatis) Von Paul Schempp Da sind also zehn vom Aussatz befallene, hoffnungslos kranke … Mehr
Martin Luther zur üblen Nachrede (Operationes in Psalmos, zu Psalm 15,3): „Er wird weder nachforschen noch denunzieren, sondern wird sich der Anzeige widersetzen und das Flüstern bändigen.“
Zur üblen Nachrede Von Martin Luther Einem guten Manne kommt es zu, die Schmähung des Nächsten nicht zuzulassen, sie auszulöschen, … Mehr
Jeder Mensch hat einen Namen (Le chol isch jesch schem). Zeldas Gedicht auf Deutsch, Hebräisch und gesungen
Die israelische Lyrikerin Zelda Schneerson Mishkovsky (1914-1984) hat mit ihrem Gedicht „Jeder Mensch hat einen Namen (Lechol isch jesch schem)“ … Mehr
Martin Luther über den guten Ruf und dessen Schädigung (Auslegung des achten Gebots im Großen Katechismus, 1529): „Getraust du dich nicht, vor verordneten Amtspersonen zu stehen und dich zu verantworten, dann halte das Maul. Weißt du es aber, so wisse es für dich, nicht für einen andern. Denn wenn du es weiter sagst, auch wenn es wahr ist, stehst du doch als ein Lügner dar, weil du es nicht als wahr beweisen kannst; und dazu machst du es wie ein Bösewicht. Denn man soll niemandem seine Ehre und seinen guten Ruf nehmen, solange sie ihm nicht öffentlich genommen wird.“
Über den guten Ruf und dessen Schädigung (Auslegung des achten Gebots im Großen Katechismus) Von Martin Luther Du sollst nicht … Mehr
Johann Peter Hebels aufklärungstheologische ‚Ideen zur Gebetstheorie‘ (1799): „Das Gebet muß auf die Empfindung, nicht auf den Verstand wirken, nicht moralisieren. Nach einer Predigt wieder ein belehrendes und moralisierendes Gebet ist das nämliche Gericht zweimal mit einer andern Sauce.“
Ideen zur Gebetstheorie (1799) Von Johann Peter Hebel 1. Wir haben unsere Gebete und Predigten von der alten Dogmatik gereiniget, … Mehr
Walter J. Hollenweger, „Heilt die Kranken!“ Heilung als Gabe und Aufgabe der Gemeinde (1988): „Die Gemeinde wird diesen Dienst – genau wie der christliche Arzt – in der Gewißheit tun, dass alle Heilung von Gott kommt, ob jemand durch eine Operation, durch vernünftige Diät, durch Gebet oder durch eine Kombination verschiedener „Therapien“ geheilt wird. Es ist immer Gott, der heilt. Wir haben immer Grund, ihm für die Heilung zu danken.“
„Heilt die Kranken!“ Heilung als Gabe und Aufgabe der Gemeinde Von Walter J. Hollenweger ÜBERBLICK „Geht aber und predigt und … Mehr
Tadeusz Borowski, Bei uns in Auschwitz (1946): „Hätte ich Dir gesagt, damals, als wir beide in meiner kleinen Kammer tanzten, unter der orangefarbenen Lampe, nimm eine Million Menschen, nimm zwei Millionen Menschen oder drei Millionen und töte sie, aber so, dass niemand etwas davon erfährt, selbst die Getöteten nicht, nimm einige hunderttausend Menschen gefangen, brich ihr Solidaritätsgefühl, hetze einen Menschen auf den anderen Menschen und … Du hättest mich glatt für verrückt erklärt und wahrscheinlich sogar aufgehört, mit mir zu tanzen.“
Der polnische Schriftsteller Tadeusz Borowski (1922-1951) veröffentlichte schon 1946 seine Überlebnisse im Konzentrationslager Auschwitz in Briefform unter dem provozierenden Titel … Mehr
Tagesgebet zum 13. Sonntag nach Trinitatis, 3. September 2023
Gott, unser Vater,Du hast alle Menschen zu Deinem Ebenbild geschaffen.So sind wir einander gleichgestellt.Öffne unsere Augen und unser Herz,damit wir … Mehr