Poesie in einer von Prosa geprägten Welt (Finally Comes the Poet) Von Walter Brueggemann Eine stark reduzierte Wahrheit Der Prediger … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Martin Luther, Vorwort zu dem Libellus de ritu et moribus Turcorum (Büchlein über den Ritus und die Sitten der Türken, 1530): „Aus diesem Buch sehen wir also, dass die Religion und die Zeremonien der Türken, ja, ich könnte fast sagen, ihre Sitten, viel ansehnlicher sind als die unserer eigenen, auch derjenigen, die sich religiös nennen, und aller Geistlichen. Denn jene Bescheidenheit und Einfachheit in Lebensweise, Kleidung, Wohnverhältnissen und allen Dingen, wie dieses Buch es beschreibt, ebenso Fasten und Gebete, allgemeine Versammlungen des Volkes, sind bei uns nirgendwo zu sehen. Es ist sogar unmöglich, unser Volk dazu zu bewegen.“
Vorwort zu dem Libellus de ritu et moribus Turcorum (Büchlein über den Ritus und die Sitten der Türken, 1530) Martin … Mehr
Christian Möller, Joseph Wittig – ein (fast) vergessener Schlesier: „Es ist ein Unglück, das sich vor allem in der protestantischen Theologie ausgeprägt hat, dass das Leben Jesu historisiert und die biblischen Texte in die Abständigkeit abgeschoben werden und die Christologie in dogmatischer Richtigkeit konserviert wird, während darüber das Leben Jesu verloren geht, das durch Wort und Sakrament immer wieder neu gestiftet wird in Schlesien und anderswo. Der Glaube verliert seine Vollmacht, wenn Menschen sich nicht mehr selber als Söhne und Töchter Gottes zu verstehen wissen.“
Joseph Wittig – ein (fast) vergessener Schlesier Von Christian Möller 1. Joseph Wittig – wer war das? Er stammt aus … Mehr
Tagesgebet zum 21. Sonntag nach Trinitatis, 20. Oktober 2024
HERR Gott,himmlischer Vater,deine Sonne geht über Gute und Böse auf.Und doch lässt deine Güte keine Bosheit gelten.Gib uns deinen Geist,damit … Mehr
Wolfgang Huber über den Begriff ‚Fortschritt‘ (1980): „Fortschritt wird also vorrangig als Steigerung ausgelegt. Erst allmählich tritt die Frage auf, ob im Prozess derartiger Steigerung die Bedingungen menschlichen Lebens zugleich erhalten werden können; und ebenfalls allmählich erst verbindet sich damit die Frage, ob nicht durch fortschreitende quantitative Steigerung die Bedingungen menschlicher Freiheit aufs Spiel gesetzt werden.“
Fortschritt Von Wolfgang Huber 1. Der Begriff und seine Herkunft Für das „wissenschaftlich-technische Zeitalter“ ist kaum ein Begriff kennzeichnender als … Mehr
Das Bauernkriegsgeschehen um Weißenhorn und Roggenburg im März und April 1525 nach der Weißenhorner Historie von Nikolaus Thoman: „Ich glaube, dass Gott der Allmächtige der Obrigkeit in Weißenhorn besondere göttliche Gnade verliehen hat, da sie es geschafft haben, diesen unrechtmäßigen Aufstand des Volkes niederzuschlagen und Frieden herzustellen. Wäre es anders gekommen, hätte der Stadt großer Schaden drohen können, vielleicht wäre sie ganz zerstört worden und die Menschen hätten ihr Leben und ihr Hab und Gut verloren.“
Das Bauernkriegsgeschehen um Weißenhorn und Roggenburg im März und April 1525 nach der Weißenhorner Historie von Nikolaus Thoman Am Freitag, … Mehr
Alfred Delp, Der Stern wird über der Wüste stehen (Epiphanias 1945, Haftanstalt Berlin-Tegel): „Es steht schlimm um ein Leben, wenn es die Wüste nicht besteht oder sie meidet. Die Stunden der Einsamkeit müssen mit denen der Gemeinsamkeiten in einem bestimmten Verhältnis stehen, sonst verkümmern die Horizonte und werden die Gehalte zerredet und vertan. Das ist eine der bewußten Befreiungstaten, die der Mensch an sich selbst tun muss, dass er sich immer wieder in der Einsamkeit dem großen Frager und dem echten Anblick der Dinge stellt.“
Der Stern wird über der Wüste stehen (Epiphanias 1945, Haftanstalt Berlin-Tegel) Von Alfred Delp In diesen Wochen der Gebundenheit habe … Mehr
Eintretendes Schweigen. Was Dichterinnen und Dichtern den anderen im Jüngsten Gericht möglicherweise voraushaben: „Wie viele unnütze Worte schon längst gesprochen worden sind und ausgesprochen werden – und dann heißt es aus Jesu Mund, dass im Jüngsten Gericht für jedes dahergesagte Wort wiederum mit weiteren Worten Rechenschaft zu geben ist. Ich kann mir da nur einen unendlichen Wortschwall aus unzähligen Menschenmündern vorstellen – ein Gerede, das vor dem Richter kein Ende finden kann.“
Mir geht das Jesus-Wort nach Matthäus 12,36 nach: „Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage … Mehr
Martin Luther über das Jesus-Wort nach Matthäus 12,36f: „Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie reden. Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.“
Über Jesu Wort von den unnützen Worten nach Matthäus 12,36f Von Martin Luther Ich sage euch aber, dass die Menschen … Mehr