Hans G. Ulrich über christliche Ethik und die Aufgaben theologischer Ethik (1986): „Mit der dogmatischen Aussage vom zuvorkommenden Handeln Gottes ist auch der Begriff der Freiheit gedacht worden. Freiheit wird in der reformatorischen Theologie als Freiheit von solchen Werken begriffen, durch die sich der Mensch seiner Lebensgrundlage zu vergewissern sucht und dabei Gott, seinen Nächsten und die ihm zugehörige Welt aus dem Blick verliert. Freiheit ist daher auch an die Erkenntnis der Not des Nächsten gebunden und damit überhaupt an Erkenntnis. Umgekehrt gilt, dass der Mensch zu solchem vernünftigen Erkennen befreit werden muss.“

Christliche Ethik

Von Hans G. Ulrich

I. Zur Geschichte der christlichen Ethik

1. Zur Forschungslage

Die Geschichte der christlichen Kirche und ihrer Theologie ist von der Entwicklung einer Ethik begleitet, die ihrerseits in den vielfältigen Lebensbedingungen der christlichen Gemeinde und ihrer Lehrbildung verwurzelt ist. Zur Gestalt christlicher Ethik haben die Behauptung des Christentums gegenüber der heidnischen Umwelt, die Abgrenzung gegen Irrlehren, die Ausbildung eines Kirchenrechts, die Kirchenzucht, die Entwicklung der kirchliche Bußpraxis und die Herausbildung der Staatskirche und eine christliche Kultur beigetragen. Eine Erforschung der christlichen Ethik in ihrem Zusammenhang mit der Geschichte der Kirche ist bisher kaum erfolgt. Einen wichtigen methodischen Ansatz und Beitrag dazu stellen trotz neu hinzugekommener historischer Einzelkenntnisse noch immer die Arbeiten von Troeltsch dar, insbesondere sein Werk »Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen« (1911/1922).

2. Entwicklung bis in die Gegenwart

Die Aufgabenstellungen, die ausgehend von der Überlieferung im Neuen Testament die Geschichte der christlichen Ethik leiten, betreffen das Leben des Christen vor Gott, die christliche Vollkommenheit, das Leben des Christen in der Gemeinde, die Darstellung der christlichen Kirche in der (nicht-christlichen) Welt und die damit verbundene Aufgabe der Weltgestaltung, die kirchlichen Ordnungen und das soziale Handeln der Christen. Von besonderer Bedeutung ist die Einfügung christlicher Ethik in ein heilsgeschichtliches Konzept (Augustin). Der christlichen Ethik ist von Beginn an die Bemühung um die Vollkommenheit der christlichen Lebensführung und der damit verbun­dene Aufbau der Gemeinde ebenso eigentümlich wie die Ausrichtung auf die christliche Welt­gestaltung. Daher sind in die Lehrbildung der Ethik die Darstellung der individuellen Lebens­führung in den (christlichen) Tugenden und die verschiedenen Lebensbereiche (Institutionen) einbezogen, an denen die Christen teilhaben: Arbeit, Ehe, Eigentum, Staat.

2.1. Die Lehrbildung in der Alten Kirche erfolgt dementsprechend: als die Entfaltung christlicher Vollkommenheit und Sittlichkeit, ausgerichtet auf eine mönchisch-asketische Ethik (so bei Basilius), als die Darstellung christlicher Sittlichkeit gegenüber der heidnischen Umwelt (vgl. die Anschauung von einem christlichen Ethos bei Tertullian) und als Ausarbeitung kirchlicher Weisung zur Lebensführung, vor allem im Zusammenhang der Bußpraxis. Hier hat die Ausgestaltung der Ethik als Kasuistik und ihre Verbindung mit dem Rechtsdenken ihren Ort.

2.2. Auf dem Weg zur mittelalterlichen Scholastik hat die christliche Ethik auch eine systematische Ausgestaltung und Begründung (im Zusammenhang der Dogmatik) gefunden. Die tragenden Elemente sind die Lehre vom Guten, die (bei Augustin) der Ethik einen teleologischen, universalen Grundzug verleiht, die Begründung christlicher Lebensgestaltung auf die Willensbildung (voluntaristische Ausprägung, auch bei Augustin), der Aufbau einer Tugendlehre und vor allem die Vermittlung von christlicher Sittlichkeit, Naturrecht und Vernunft. Die Rezeption der antiken philosophischen Ethik hat dabei die systematische Gestalt der christlichen Ethik entscheidend mitgeprägt. Umgekehrt haben spezi­fisch theologische Elemente der christlichen Ethik die antike Ethik grundlegend verändert: die Beziehung des christlichen Lebens auf die Gemeinde, deren Beziehung auf die Heilsgeschichte und die Lehre von der Sünde und dem Bösen.

Eine weitere systematische Entfaltung erfährt die christliche Ethik durch die Rezeption des Aristoteles im 13. Jahrhundert (verschiedene Ausgaben der Nikomachischen Ethik; Kommentare von Albertus Magnus; Thomas von Aquin). Gestaltgebend für die Ethik werden die Tugendlehre und die Entfaltung von Normen für sittliches Handeln, in denen Lebensführung und Lebenswirklichkeit in ihrem ganzen Umfang und Aufbau erfasst sind. Kennzeichnend bleibt die Verbindung von sittlicher Weisung und (kirchliche) Heilsvermitt­lung in Bußpraxis und Beichte. Die Vermittlung von sittlichem Naturgesetz, menschlicher Vernunft und göttlichem Gesetz weist der Ethik ihren genuinen Ort im Zusammenhang der univer­salen theologische Erkenntnisaufgabe an. Demgegenüber hat es andere Richtungen in der Grundle­gung der Ethik gegeben, bei denen diese Vermittlung von sittlicher Weisung und Vernunft zurück­tritt (z.B. Duns Scotus).

2.3. Durch die reformatorische Theologie sind entscheidende Veränderungen auch in den Grundelementen der Ethik vollzogen worden. Die Ethik löst sich aus den Bedingungen einer christliche Einheitskultur und aus dem Zusammenhang der kirchliche Heilsvermittlung. Die Ent­wicklung des Freiheitsbegriffs aus den Gedanken der »Freiheit von den Werken« wird zur Voraussetzung einer Ethik, die auf das weltgestaltende Handeln bezogen ist und zugleich in der Erkenntnis des Wortes Gottes begründet bleibt. Gleichermaßen kommt der Ethik die Auf­gabe zu, eine Anschauung von der Lebenswirklichkeit (Ordnungen, Institutionen) zu gewin­nen. So ist von einem »doppelten Ursprung« (Luther, Melanchthon) der Ethik in der Neuzeit gesprochen worden (T. Rendtorff). Einen eigenen Zugang zur christliche Weltgestaltung und Ethik begründet J. Calvin, indem er das Handeln des Chri­sten und seine Heiligung auf den Aufbau der Gemeinde Gottes in der Welt ausrichtet.

2.4. Die weitere Entwicklung christlicher Ethik in der Neuzeit ist dadurch gekennzeichnet, dass die Begründung der Ethik auf die Konstitution des ethischen Subjekts konzentriert wird. Dazu haben der Pietismus, dann aber vor allem die Vollendung der Vernunftkritik durch I. Kant beigetragen. Ethik wird von daher systematisch, bezogen auf die ethische Urteilsbildung, begründet. Kant hat die christliche Ethik bis in die Gegenwart bestimmt. – In besonderer Weise hat F. Schleiermacher mit der auch in seinem Wissenschaftssystem begründeten Auffassung von Ethik als Grundwissenschaft und seiner Darstellung der Ethik als Güterlehre die theologische Ethik geprägt (z.B. R. Rothe). Die Auffassung der Ethik als Fundamental­dis­ziplin ist bis in die Gegenwart vermittelt worden (W. Herrmann; G. Ebeling). Hier kommt Ethik als Anschauung von der Lebenswirklichkeit und ihrer Konstitution zur Geltung.

Die theologische Ethik war zugleich von kirchlichen und theologiegeschichtlichen Entwicklungen bestimmt, die das 19. Jahrhundert kennzeichnen: die Weiterführung einer biblisch ausgerichteten Ethik (J.T. Beck), die Ausarbeitung einer Anschauung von christlicher Sittlichkeit, bezogen auf die Kirche als ihren sichtbaren Ort und (z.B. im Begriff des Berufes) bezogen auf das Leben in der bürgerlichen Welt (A. Ritschl), die Ausarbeitung konfessioneller Lehrbil­dungen und ansatzweise die beginnende Auseinandersetzung mit den neu entstehenden sozialen Problemen. Kritische Anstöße gegenüber der integrativen Anschauung von christliche Sitt­lichkeit sind durch die Wiederentdeckung der Reich-Gottes-Verkündigung Jesu (J. Weiß), vor allem aber durch die Auseinandersetzung mit den sozialen Veränderungen (Religiöser Sozialismus, H. Kutter, L. Ragaz, P. Tillich; Social Gospel, W. Rauschenbusch) erfolgt.

Durch die dialektische Theologie ist auch die Ethik – freilich in Weiterführung ihrer systematische Grundprobleme – der Frage nach dem Subjekt und nach dem Aufbau der Wirklichkeit – neu begründet worden im Zusammendenken der Freiheit Gottes mit dem den Menschen binden­den Wort und als Ethik des biblischen Gebotes (K. Barth). Gleichzeitig wurde Ethik als Anschau­ung von der Lebenswirklichkeit in der Lehre von den Schöpfungsordnungen neu zur Geltung gebracht (z.B. von E. Brunner). Eine notwendig werdende weitere Differenzierung der Problem­stellungen (z.B. im Blick auf das Verhältnis von christlichem Handeln und Kirche) zeichnet sich in signifikanter Weise bei D. Bonhoeffer ab, von dessen Entwurf einer Grundlegung der Ethik viele Anregungen ausgegangen sind.

Je deutlicher christliche Ethik ihren Ort in der Kirche und ihrer Geschichte wahrgenommen hat, um so mehr hat sie sich von den Erkenntnissen und Problemstellungen leiten lassen, die diese Geschichte begleiten. Für die neuere Geschichte der Ethik sind es die theologische Denkerfahrungen, die aus dem Kirchenkampf sowie aus Erfahrungen der Unterdrückung in der Dritten Welt hervorgegangen sind (z.B. in Bezug auf das politische Handeln der Christen).

Die umgreifenden theologische Konzeptionen sind dort an ihre Grenze gestoßen, wo sie die diffe­renzierten Aufgaben und Problemstellungen ethischer Erkenntnis und Urteilsbildung nicht im Einzelnen erfassen können. Sie sind daher begleitet von einer weiterreichenden Bemühung um die Theorie der und deren Tradition. Hervorzuheben sind in dieser Hinsicht die Arbeiten von H.-D. Wendland, E. Wolf, A. Rich und heute von T. Rendtorff, vor allem auch eine Reihe von Beiträgen aus dem angelsächsischen Sprachbereich (z.B. P. Lehmann, J.M. Gustafson, S. Hauer­was). Die katholische Moraltheologie hat für diese Entwicklung zur Theorie der Ethik gleicher­maßen entscheidende Untersuchungen hervorgebracht.

Die Geschichte der christlichen Ethik ist in ihren unterschiedlichen konfessionellen und kirchlichen Kontexten noch kaum beschrieben worden, wenn auch die verschiedenen Wirkungsgeschich­ten etwa der reformiert oder lutherisch geprägten Ethik (z.B. in Nordamerika) oder auch der römisch-katholischen Moraltheologie beachtet worden sind. Eine weitgreifende Berücksichtigung des »Kontextes« christliche Ethik ist im kritischen Blick auf die ökumenische Verständigung und auf die Bindung theologische Ethik an die europäische Geistes- und Kulturgeschichte in neuerer Zeit als notwendig erkannt wor­den.

II. Aufgaben theologischer Ethik

1. Begriff und Aufgaben

Theologie begreift Ethik in ihrem Wirklichkeitszusammenhang, ihrer Aufgabe, ihrem Aufbau und ihrem Vollzug (Methode). Ethik wird gesehen als ausdrückliche, alltägliche oder dringli­che (konfliktbezogene) gemeinschaftliche (vernünftige) Verantwortung von Verhal­ten, Handeln, Lebensführung und (sozialer) Lebenswelt in bezug auf die Grundlage des Lebens, die Moral (Sittlichkeit), Normen und das verantwortliche Subjekt. Theologie sucht damit Ethik als einen vielgestaltigen Vollzug menschlichen Lebens zu erkennen. Die Tradi­tion christlicher Ethik hat sich freilich zumeist auf die Wahrnehmung des Aufbaus moralisch bzw. ethisch ausgebildeter Menschlichkeit (sittliche Person) und ihrer Wirklichkeit (z.B. Ordnun­gen) konzentriert.

1.1. Theologische Ethik verweist Ethik an den Ort kirchlichen Handelns in seinem konstitutiven, den Gottesdienst einschließenden Sinn. Sie begreift Ethik an diesem Ort als die Prüfung des umfassenden Willens Gottes aufgrund des Heilshandelns Gottes, im Blick auf Gottes Wort in Gesetz und Evangelium und in der Wahrnehmung der Not des Nächsten. Die Erkenntnis theologischer Ethik richtet sich auf die von Gott gegebene und dem Menschen zur Verantwortung übertragene Wirklichkeit. Reichweite und Grenze der Verantwortung sieht theologische Ethik durch Gottes dem Menschen zuvorkommendes Handeln und nicht durch die Grenzen menschlicher Möglichkeiten im Gegenüber zu Gott bestimmt.

1.2. Theologische Ethik ist die Bemühung um eine alle diese Sachverhalte umfassende Theorie von Ethik, die in theologische Erkenntnis begründet ist. Sie nimmt damit eine metaethische Aufgabe wahr. Diese ist nicht einzugrenzen auf die Beschreibung christlicher Sitte (Moral), wie sie in einer bestimmten Tradition oder Kirche vorgegeben ist, auch nicht auf die Darstellung christlicher Ethik, verstanden als die Reflexion überlieferter christlicher Sittlichkeit. Theologische Ethik hat allerdings bestimmte Elemente ethischer Theorie in besonderer Weise zu bedenken (z.B. den Begriff der Freiheit). Eine prinzipielle Unterscheidung von Individualethik und Sozialethik ist insofern nicht begründbar, als das Individuum in seinen sozialen Beziehungen gesehen werden muss; dennoch können die Bereiche von Individual- und Sozialethik unterschieden werden. Der Individualethik (z.B. im Blick auf die individuelle Lebensführung und Lebensgeschichte) kommt wieder größere Bedeutung zu als bisher. Die Tradition theologischer Ethik hat diese Bereiche oft nur nebeneinander bearbeitet, was zu einer berechtigten Kritik geführt hat.

1.3. Theologie fragt nach einer Ethik, die dem Glauben gemäß und zugleich für alle Men­schen einsehbar ist. Es legt sich nahe, zwischen einer (überlieferten) christlichen Ethik und einer »Ethik für Christen« zu unterscheiden, an der durch vernünftige Vermittlung auch Nicht-Christen teilhaben können. Das bedeutet nicht, dass diese Ethik ausschließlich rational vermittelt sein muss. Theologische Ethik hat in Bezug darauf ihre Theorie von Ethik reflektiert (vor allem in der Zwei-Reiche-Lehre). Auf die Unterscheidung von christlicher Ethik und nicht-christlicher Ethik aber kann theologische Ethik ihre Konzeption nicht gründen, sondern nur auf spezifische Aufgaben ethischer Urteilsfindung und -begründung, die einer theologische Reflexion und analytischen Darstellung zugänglich sind. Im Besonderen hat theologische Ethik zum Gegenstand, was vorrangig (freilich in Abgrenzung gegen eine Zwei-Stufen-Moral oder eine doppelte Moral) für die Christen gilt. Dazu gehört auch die ethische Rechenschaft selbst, sofern deren Voraussetzung theologisch reflektiert werden muss: z.B. im Begriff der Freiheit. Theologische Ethik tritt damit in ihre spezifische Theoriebildung ein.

1.4. In welche Begründungszusammenhänge theologische Ethik eingebettet gesehen wird (etwa in den der Anschauung von Gottes Wirklichkeit) und welcher theoretische Ansatz gewählt wird, hängt von fundamentaltheologischen oder dogmatischen Entscheidungen ab. Sofern theologische Ethik alles Han­deln in das kirchliche Handeln eingebunden sieht, wird die Grundlegung der Ethik nicht unmittel­bar von Problemstellungen der Ortsbestimmung des christlichen Glaubens in der Gesellschaft oder (neuzeitlichen) Geistesgeschichte abhängig gemacht. Theologische Ethik wird im Blick darauf ein­zelne Ausführungen christlicher Ethik kritisch wahrnehmen oder besonders hervorheben: z.B. eine handlungsleitende normative Ethik der Verantwortung, ohne jedoch andere Ebenen und Bereiche ethischer Reflexion auszuschließen (z.B. Güterlehre, Grundhaltungen). Einzelne Aspekte ihrer Aufgabe werden von unterschiedlicher Bedeutung sein: die Erkenntnis der Grundlagen menschlichen Lebens, die Anschauung von den Strukturen (z.B. Institution) der Lebenswirklichkeit, die Reflexion besonderer Gefährdungen dieser Lebensordnung, die Lösung von Konflikten und Widersprüchen, die Gewinnung von Normen für neue (z.B. durch die Technik eröffnete) Handlungsmöglichkeiten, oder auch die Reflexion des (revolutionären) Wandels der Lebensverhältnisse.

1.5. Die verschiedenen Konzeptionen theologischer Ethik sind z.T. darin begründet, dass sie einzelnen dieser Aufgaben den Vorrang geben. Vor allem das Auseinandertreten einer Ethik, die den Aufbau der (sozialen) Wirklichkeit zum Gegenstand hat, und einer Ethik des verantwortlichen Subjekts hat zu differenten Entwicklungen in der Theorie der Ethik geführt. So sind Konzeptionen einer normativen, handlungsleitenden Ethik entstanden (M. Honecker, A. Rich) oder einer Ethik, die den Umbruch der Gesellschaft für die ethische Orientierung reflektiert (H.-D. Wendland), oder die Darstellung einer ethischen Theologie (T. Rendtorff), die den Aufbau der Lebenswirklichkeit zu begreifen unternimmt. Solche konzeptionellen Unterschiede sind ent­weder selbst ethisch oder in theologischen Erkenntnissen begründet, die ihre eigene Tradition haben (z.B. Ethik der Ordnungen). Sie sind zumeist mit verschiedenartigen Problemstellungen verbunden, die z.T. selbst wiederum Gegenstand ethischer Reflexion sind (das Verhältnis von Glaube und »Welt«, Kirche und Öffentlichkeit, christliche und nicht-christli­che Ethik bzw. Moral usw.) Es ist keine umgreifende Theorie denkbar, in der alle diese Beziehungen zugleich bedacht werden können. Entscheidend ist, dass die Grundlegung der Ethik nicht auf einzelne Problemstellungen eingegrenzt bleibt, sondern diese selbst ethisch thematisieren kann. Eine Kritik der verschiedenen ethischen Konzeptionen ist gefordert, sofern auch sie an begrenzte Problemstellungen gebunden sind, z.B. die Zwei-Reiche-Lehre an ein bestimmtes Verhältnis von Kirche und Öffentlichkeit oder Staat, das als solches nicht Grundlage einer Ethik sein kann.

1.6. Für die theologische Ethik ist die Unterscheidung zwischen theologische Leitaussagen und Theoriebildungen der Ethik konstitutiv. Unter dieser Voraussetzung ist es auch möglich, Veränderungen in der Aufgabenstellung von Ethik namhaft zu machen. Nicht die generelle Frage nach einer »neuen Ethik«, sondern die Erkenntnis, wo Ethik auf neue Grundprobleme stößt, wird zu einer wichtigen Aufgabe theologische Ethik: z.B. in der Frage, ob die Verantwortung für die künftigen Generationen oder über lange Zeiträume hinweg (u.a. bei der Endlagerung von »Atom-Müll«) neue Elemente ethischer Theorie notwendig macht. Eine Reihe neuer, auch die Grundlagen der Ethik betreffenden Fragestellungen hat sich in manchen Lebensbereichen ergeben und zur Entwicklung neuer Arbeitsfelder der Ethik geführt (z.B. in der medizinischen Ethik mit Problemen des Lebensanfangs und -endes, der Genetik und der Verantwortung gegenüber der Dritten Welt). In ihnen ist die theologische Ethik in besonderer Weise gefordert. Auch die zunehmende Ausrichtung auf eine globale Perspektive, auf Frieden, Abrüstung, Umwelt und Zukunftsgestaltung, hat Konsequenzen für die theologische Ethik, die noch auszuarbeiten sind.

2. Der Zusammenhang von Dogmatik und Ethik

Theologische Ethik lässt sich von Aussagen leiten, die in den dogmatischen Begründungszusammenhang gehören. Mit diesen Aussagen hat sich eine Tradition theologische Ethik ausbilden können.

2.1. Wo wichtige Einschnitte theologische Erkenntnis vollzogen worden sind, wie in der reformatorischen Theologie, sind diese auch für die Ethik zum Tragen gekommen (freilich nicht auf direktem Weg, etwa durch Umformulierung dogmatischer Aussagen in ethische Weisungen). Hier ist es wichtig, den spezifisch theologischen Sinn der Unterscheidung von Dogmatik und Ethik und den eigenen Bereich ethischer Erkenntnis (z.B. in der Lehre von »Ordnungen« oder Institutionen) zu sehen und zu fragen, in welcher theologischen Anschauung er erfasst wird. Verschiedene solcher Anschauungen sind nur von begrenzter Bedeutung, z.B. die Unterscheidung von »Indikativ« und »Imperativ«, die für die Gewinnung von ethischen Weisungen (unter Berufung auf neutestamentliche Redeformen) zum Modell geworden ist. Damit ist aber das Missverständnis verbunden worden, dass Aussagen über Gottes Handeln (Indikativ) in Handlungsanweisungen für den Menschen umzuformulieren wären, ohne dass für diese eine eigene Erkenntnishinsicht anzunehmen ist. Für die biblische Texte und die theologische Ethik bleibt jedoch die Unterscheidung zwischen Gottes Handeln und dem, was der Mensch aufgrund des Handelns und Willens Gottes zu tun hat, bestimmend.

2.2. Die Dogmatik hat für die theologische Ethik einen wichtigen Platz bei der Theoriebildung, denn theologische Ethik gewinnt die Elemente ihrer Theorie aufgrund von (regulativen) Aussagen, die ihren Ort in der Dogmatik haben. Mit ihnen formuliert und beantwortet theologische Ethik ihre Grundfragen in Bezug auf den Ort der Ethik, das verantwortliche Subjekt des Handelns und die Reichweite und Grenze der Verantwortung. Mit den dogmatischen Aussagen gewinnt theologische Ethik auch eine kritische Stellung gegenüber geistesgeschichtlich bedingten Festlegungen (z.B. auf einen bestimmten Begriff von »Freiheit« oder von Wirklichkeitserkenntnis), ebenso gegenüber konzeptionellen Alternativen (z.B. Gesinnungsethik oder Verantwortungsethik), die in spezifischen Theorien begründet sind. Theologische Ethik tritt damit auch in die Auseinandersetzung mit anderen Anschauungen von Ethik ein; so nimmt sie ihre metaethische Aufgabe wahr (zunehmend auch im Gespräch mit der analytischen Moralphilosophie).

2.3. Durch die dogmatischen Aussagen bindet sich theologische Ethik an die Dogmatik in ihrer verschie­denartigen Entfaltung. Unabhängig davon bemüht sie sich aber darum, dogmatische Aussagen als regulative Sätze für ihre Theorie festzuhalten.

2.3.1. Dazu gehört die Aussage, dass Gott dem Menschen in seinem Handeln gnädig zuvor­kommt. Das bedeutet, dass der Ort ethischer Erkenntnis nicht auf eine etwa personalistisch verstandene Gottesbeziehung begrenzt werden kann, sondern dass Ethik ihren Ort in einer durch Gottes (trinitarisches) Wirken und Willen umschlossenen ganzen Wirklichkeit ein­nimmt. Daher hat theologische Ethik sich auf die Aussagen von der Schöpfung, der Versöhnung und der Neuschöpfung gleichermaßen zu beziehen unternommen, obgleich die dogmatische Grundlage immer wieder auch enger gefasst wurde (z.B. eingegrenzt auf die Aussage von der Rechtfer­tigung des einzelnen). Die Notwendigkeit einer trinitarischen Grundlegung der Ethik ist in neuerer Zeit wieder deutlicher gesehen worden. Sie schließt ein, dass Ethik auch auf der Erkenntnis dessen beruht, was menschliches Handeln und Erkennen trägt. In diesem Zusammenhang ist auch die Begründung der Ethik auf naturrechtlichen Gegebenheiten zu sehen. Die Frage ist, ob das Naturrecht nur eine Grenze ethischer Begründung markiert, oder ob es zur theologischen Erkenntnis von Wirklichkeit gehört.

2.3.2. Mit der dogmatischen Aussage vom zuvorkommenden Handeln Gottes ist auch der Begriff der Freiheit gedacht worden. Freiheit wird in der reformatorischen Theologie als Freiheit von solchen Werken begriffen, durch die sich der Mensch seiner Lebensgrundlage zu vergewissern sucht und dabei Gott, seinen Nächsten und die ihm zugehörige Welt aus dem Blick verliert. Freiheit ist daher auch an die Erkenntnis der Not des Nächsten gebunden und damit überhaupt an Erkenntnis. Umgekehrt gilt, dass der Mensch zu solchem vernünftigen Erkennen befreit werden muss.

In der Grundlegung der Ethik sind jedoch verschiedene Begriffe von Freiheit entwickelt worden (z.B. bei F. Schleiermacher in dem Grundsatz von der Gemeinschaft Gottes mit dem Menschen, bei K. Barth im dialektischen Zusammendenken von Freiheit und Gehorsam; vgl. auch die Aufnahme reformatorischer Grundlegung der Ethik bei R. Niebuhr). Die Konstitution des freien ethischen Subjekts verbindet sich mit Moralkritik im Begriff der Autonomie, der im Begriff der »theonomen Autonomie« (F. Böckle) eine fundamentaltheologische Entfaltung erfährt. In eine ähnliche Richtung führt das Konzept einer »theozentrischen Ethik« (J.M. Gustafson). Mit dem Begriff der Freiheit ist auch der Begriff des Gewissens bestimmt.

2.3.3. Anders setzt die Grundlegung der Ethik an, wenn sie den Menschen nicht auf sein Subjektsein im Gegenüber zu Gott, sondern im Zusammenhang der Geschichte Gottes mit den Menschen und in Bezug auf ihre Geschichte (story; S. Hauerwas, D. Ritschl) betrachtet und ihr Eingefügtsein in die Gemeinde bedenkt (auch P.L. Lehmann). In diesem umfassenden Sinn bringt Theologie den Menschen als »Person« für die Ethik zur Geltung. In der Dogmatik ist dies (oft begrenzter) als »Heiligung« entfaltet worden. Darin werden Ethik und Lebensführung auf das gegenwärtig schöpferische Handeln Gottes und seine Treue gegründet gesehen. In Bezug darauf kann theologische Ethik von »Grundhaltungen« (Tugend) sprechen und muss nicht jedes Gestaltwerden christlicher Moral rigoros ablehnen.

2.3.4. Die dogmatische Aussage von der Heiligung kennzeichnet den theologischen Ort der Ethik als eschatologischen und pneumatologischen. Die gegenwärtige Annahme der Verheißung des neuen Lebens, der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freiheit bildet den eschatologischen Ort der Ethik. Hier gewinnt die Ethik die Erkenntnis der Wirklichkeit, der die Verheißung gilt. Darin ist begründet, dass theologische Ethik nicht nur auf die Verantwortlichkeit des Menschen zielt, sondern ethische Orientierung auf die Wirklichkeit zu gründen sucht, die dem Menschen von Gott zukommt (z.B. im Begriff der Institutionen). Dies ist der pneumatologische Aspekt in der Grundlegung der Ethik zu nennen. Die Beziehung der Ethik zur Eschatologie ist in verschiedenen Konzeptionen besonders zur Geltung gebracht worden: z.B. als Anschauung von den auf das Reich Gottes zugeordneten Lebensverhältnissen (verschiedene Gestalten der Reich-Gottes-Ethik, z.B. A. Ritschl) oder in anderen Konzeptionen, in denen Gleichschritt oder Differenz christlicher Ethik mit der Realität reflektiert worden sind. Theologische Ethik hat zu prüfen, inwiefern solche Reflexionsgestalten der in der Verheißung begründeten Hoffnung entsprechen. Das ist die kritische Aufgabe einer eschatologisch ausgerichteten Ethik. Insbesondere dafür ist die Theologie J. Calvins und ihre Wirkungsgeschichte für die theologische Ethik von Bedeutung.

2.4. Die Herausbildung einer von der Dogmatik unterschiedenen Ethik, die erstmals bei Georg Calixt hervorgetreten ist, war darin begründet, die Reichweite theologischer Erkenntnis auf dem Gebiet der Ethik geltend zu machen. Die Bestimmung der Aufgabe von Ethik ist aber darüber hinaus mit wissenschaftstheoretischen Fragestellungen verbunden worden, so unter dem Einfluss der Wissenschaftslehre des deutschen Idealismus. Ethik wird dabei in ihrem Bezug auf den Gesamtzusammenhang der Erkenntnis begriffen und wird schließlich selbst zur Grundwissenschaft. Der Einfluss dieser Anschauung reicht bis in die Gegenwart, wo Ethik als die Wissenschaft gedacht wird, die den Aufbau von Wirklichkeit zu erkennen hat. In der theologischen Ethik setzt sich dies in der Auffassung fort, der ethisch begreifbaren Wirklichkeit komme eine hermeneutische Aufgabe für das Reden von Gott zu (G. Ebeling), auch im Konzept einer »ethischen Theologie« (T. Rendtorff), die Ethik als Wissenschaft vom Aufbau menschlicher Lebenswirklichkeit versteht. Auch der Begriff einer Ethik als (integrativer) Wirklichkeitswissenschaft gehört in diesen Zusammenhang. Demgegenüber steht die Auffassung, dass Ethik in einer (theologische) Wirklichkeitsanschauung begründet werden muss, die sie selbst nicht hervorbringen kann (z.B. W. Pannenberg). Solche Problemstellungen betreffen Teilaspekte der Unterscheidung und Einheit von Dogmatik und Ethik. In beidem zugleich hält die theologische Ethik den Sinn der Beziehung von Gottes Handeln und menschlichem Handeln fest, in der sie nicht nur Reichweite und Grenzen menschlichen Handelns, sondern zuerst auch Gottes umfassende Wirklichkeit für die Ethik bedenkt.

3. Bibel und Ethik

Mit der Dogmatik kommt die Bibel als Anleitung zur theologischen Ethik zur Geltung. Der Gebrauch der Bibel kommt in verschiedenartigen Aufgaben zum Tragen, die biblische Aussagen und Weisungen für die Ethik haben. Die biblischen Weisungen sind in Bezug auf ihrem theologischen Ort zu bedenken: z.B. die Bergpredigt im Zusammenhang mit der (eschatologischen) Verkündigung Jesu, die Paränesen im Zusammenhang mit den Aussagen über das Leben im Geist. So vermeidet die Ethik einen verkürzten, gesetzlichen Gebrauch der Bibel. Theologisch ist dies in der Kennzeichnung des Wortes Gottes als »Gesetz und Evangelium« gedacht worden. Damit sind die biblischen Aussagen in ihrer ganzen, Glauben und Leben umfassenden, Reichweite zur Geltung gebracht worden. In der christlichen Frömmigkeit hat es verschiedene Ausprägungen biblische begründeter Ethik gegeben, die von einem eher gesetzlichen Gebrauch der Bibel bis hin zu dem Versuch reichen, die biblischen Aussagen als umfassende dogmatisch-ethische Anschauung von der Wirklichkeit (z.B. K. Barth) auszulegen. Unmittelbar auf biblische Vorgaben berufen sich Konzeptionen, die christliche Grundhaltungen entfalten, z.B. die radikale Nachfolge oder eine grundsätzliche revolutionäre Haltung. Hier ist es die Aufgabe theologischer Ethik, nicht etwa solche Grundhaltungen auszuschließen, sondern für sie den theologischen und ethischen Ort zu bedenken.

4. Ethik und Ökumene

Durch ihren Ort in der Kirche ist eine dem Glauben gemäße Ethik an kirchliche-konfessionelle Gegebenheiten gewiesen. Mit ihnen ist theologische Ethik auch in die Bemühung um Ökumene und ökumenische Theologie einbezogen. Darüber hinaus ist bedacht worden, inwiefern der Ethik eine eigene ökumenische Aufgabe zukommt. Dabei stellt sich die Frage, ob es darum geht, theologische Konsens in Bezug auf die Grundlagen der Ethik zu formulieren, oder ob auch auf der Ebene von Handlungsanweisungen Konsens ausgesprochen werden kann (vgl. die Auseinandersetzung um die Möglichkeit einer »Orthopraxie«). Seit der Konferenz von »Kirche und Gesellschaft« 1966 in Genf ist das Suchen nach Konsens über Probleme wie »partizipatorische Gesellschaft«, Rassismus, »Friede und Gerechtigkeit« oder Verantwortung gegenüber der Schöpfung nicht zur Ruhe gekommen.

In der Zusammenschau von katholischer Moraltheologie und evangelischer Theologie sind grundlegende Erkenntnisse (z.B. im Begriff der Freiheit) gewonnen worden, die Übereinstimmung in der theologischen Ethik begründen können. Entscheidend ist dabei die Einsicht, dass auch theologische Ethik einer Traditionsbildung unterliegt. So kommt die Beziehung der Ethik auf die Dogmatik ökumenisch zum Tragen. Der spezifische ökumenische Beitrag theologischer Ethik kann dann gesehen werden, dass sie bestimmte theologische Erkenntnisse in besonderer Weise zur Sprache bringt, z.B. die Beziehung von Glauben und Lebenswirklichkeit. Ethik im ökumenischen Kontext schließt auch Kritik an den geistesgeschichtlichen Grundlagen bzw. an einseitigen Theoriebildungen ein. So ist etwa der Zusammenhang von Ethik und drittem Glaubensartikel zu wenig ausgearbeitet. Hier ist die Entfaltung der Ethik in ihrer Beziehung zum kirchlichen Handeln, auch in der Liturgie, beachtenswert (z.B. S. Hauerwas, G. Wainwright). Dies ist von besonderer Bedeutung für eine ökumenisch tragfähige Ethik, weil hier vor allem auch der Beitrag der orthodoxen Kirchen und der katholischen Kirche zur Geltung kommen kann.

5. Ethik der Religionen

Zum weitesten ökumenischen Kontext gehört die verstärkte Bemühung um eine Ethik der Religionen. Sie wird in erster Linie begründet im Blick auf eine globale Perspektive der Ethik, die der dringlicher werdenden ethisch verantworteten Koexistenz der Völker entspricht. Voraussetzung dafür sind vor allem (auch methodisch) neue moralwissenschaftliche Forschungen, die über die noch immer bestehenden Probleme des Religionsvergleichs hinausführen. Vor allem wird das Verhältnis von Ethik und Religion neu durchdacht werden müssen. Diese Arbeit an einer Verständigung über Ethik und Moral wird für das zunehmend engere Zusammenleben der Religionen in verschiedenen Ländern notwendig.

Lit.: Niebuhr, R.: Moral Man and Immoral Society. A Study in Ethics and Politics, New York 1932 – ders.: An Interpretation of Christian Ethics (1935), New York 19562 – Bonhoeffer, D.: Ethik (1949) Aus d. Nachlaß hg. v. Bethge, E., München 198410 – Thielicke, H.: Theologische Ethik, Tübingen, I 19815; II, 1, 19734, II, 2, 19742; III 19682 – Macquarrie, J. (Ed.): A Dictionary of Christian Ethics, London 1967 – Schrey, H.-H.: Einf. in d. ev. Soziallehre, Darmstadt 1973 – Hauerwas, S.: Vision and Virtue. Essays in Christian Ethical Reflection, Notre Dame 1974 – Wolf, E.: Sozialethik. Theologische Grundfragen, hg. v. Strohm, Th., Göttingen 1975 – Holte, R./Hof, H./Hemberg, J./Jeffner, A.: Etiska Problem, Lund 1977 – Honecker, M.: Sozialethik zwischen Tradition u. Vernunft, Tübingen 1977 – Pannenberg, W.: Ethik u. Ekklesiologie. Ges. Aufsätze, Göttingen 1977 – Stachel, G./Mieth, D.: Ethisch handeln lernen. Zu Konzeption u. Inhalt ethischer Erziehung, Zürich 1978 – Tödt, H.E.: Der Spielraum d. Menschen, Gütersloh 1979 – Hb. d. christlichen Ethik, hg. v. Hertz, A./Rendtorff, T./Ringe­ling, H., Freiburg u.a./Gütersloh Bd. I u. II. 19792. Bd. III 1982 – Bayer, O.: Zugesagte Freiheit. Zur Grundlegung theologische Ethik, Gütersloh 1980 – Pfürtner, S./Heierle, W.: Einf. in d. kath. Soziallehre, Darmstadt 1980 – Ratschow, C. (Hg.): Ethik d. Religionen. Ein Hb. Primitive, Hinduismus, Buddhismus, Islam, Stuttgart u.a. 1980 – Rendtorff, T.: Ethik. Grundelemente, Methodologie u. Konkretionen einer ethischen Theologie, Stuttgart u.a., I 1980; II 1981 – Gustafson, J.M.: Theology and Ethics, Oxford 1981 – Wainwright, G.: Doxology, The Praise of God in Wor­ship, Doctrine and Life. A Systematic Theology, London 19822 – Würthwein, E./Merk, O.: Verantwortung. Bibl. Konfrontationen, Stuttgart u.a. 1982 – Rich, A.: Wirtschaftsethik. Grundlagen in theologischer Perspektive, Gütersloh 1984 – Antes, P. u.a.: Ethik in nichtchristlichen Kulturen, Stuttgart/Mainz 1984 – Schwartz, W.: Analytische Ethik u. christliche Theologie. Zur metaethischen Klärung d. Grundlagen christlicher Ethik, Göttingen 1984.

Quelle: EKL3, Bd. 1/3 (1986), Sp. 1144-1155.

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