Reinhold Schneiders Schuldeingeständnis zur Reichspogromnacht: „zu feige, um mich dem Gesche­henden zu stellen und etwas zu sagen.“

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Die brennende Synagoge an der Fasanenstraße in Berlin-Charlottenburg Foto: © Bayerische Staatsbibliothek München

„Am Tage des Synagogen­sturms hätte die Kirche schwesterlich neben der Synagoge erscheinen müssen. Es ist entschei­dend, daß das nicht geschah. Aber was tat ich selbst? Als ich von den Bränden, Plünderungen, Greueln hörte, verschloß ich mich in meinem Arbeitszimmer, zu feige, um mich dem Gesche­henden zu stellen und etwas zu sagen.“

Reinhold Schneider, Verhüllter Tag, Köln-Olten 1954, S. 155.

1 Kommentar

  1. Dringende Bitte um Hilfe: die heutigen Schrecken von Krieg und Elend und Ungerechtigkeit führen einen zu Jean Paul:Rede des toten Christus vom Weltgebäude: wir sind alle Waisen,ich und ihr,wir sind ohne Vater“—der Erwachte hört den Ruf des Lebendigen: ich will euch nicht Waisen lassen,ich komme zu euch“—wo ist das Ende des Schreckens?? in einer Gemeinschaft von Menschen,die Gutes bewirken wollen,selbstlose Liebe leben?? Wer fromm ist,muß politisch sein“ so Bedford Srohm,der jetzt den Ratsvorsitz aufgibt in der Hoffnung auf gute Nachfolger.,,,Die Physik lehrt uns,daß das Weltall kalt ist und für Menschen nicht bewohnbar,Wir auf der Erde wären aufgerufen,eine gemeinschaft zu bilden,in der alle recht leben können………

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