Die Kranken besuchen (1957) Von Reinhold Schneider Die Kranken besuchen, das heißt: eine echte Beziehung zur Krankheit finden. Das ist … Mehr
Schlagwort: Reinhold Schneider
Reinhold Schneider, Sonett „An meinen Vater“ (1928): „Der Schwermut Erbe ward mir übermacht, / Es ist mein Untergang und ist mein Lohn; / Wohl fühlte ichs in frühen Tagen schon, / Doch kommts aus frühern, aus des Anfangs Nacht. // Du hast als letzter mir die schwere Fracht / Der Väter auferlegt zu Not und Fron, / Ich will sie tragen, bis zuletzt dein Sohn, / Doch sei in mir das Leid zur Ruh gebracht.“
Nachdem sich der 19jährige Schneider 1922 in der Nachfolge seines Vaters an einer eigenen Selbsttötung versucht hatte, schrieb er 1928 … Mehr
Reinhold Schneider, Der Glaube des Petrus (Auslegung zu Matthäus 14,22-33 von 1941): „Petrus ist endlich vor dem Herrn, was er sein möchte: der unbedingt Glaubende und aus dem Glauben Handelnde, der sein Leben an seinen Glauben an sein Zeugnis setzt. Petrus wird getragen von der Kraft des Herrn, an den er glaubt; er geht im Lichte Christi.“
Der Glaube des Petrus (1941) Von Reinhold Schneider »Und Petrus stieg aus dem Schiffe«Mt. 14, 24-33; Mk. 6,47-51; Joh. 6,16-21. … Mehr
Reinhold Schneiders „Vom Wort zum Herrn“ (1939): „Das Wort hat nur mit einer Macht zu ringen, die freilich tausendfältiger Gestalt ist: mit dem Widersacher. Er vermag sich in den höchsten Werken des Geistes zu verbergen wie in den Werken tiefster Niedrigkeit; das Wort ist die Liebe, er ist der Hass. Darum hat das Wort die unfehlbare Wirkung, zu einigen und das Reich des Herrn zu bereiten; es ist die Mitte, an die alles Wirken des Herrn gebunden ist.“
Als Kurt Ihlenfeld 1939 im Hinblick auf eine Revision der Luther-Bibel von 1912 den Band „Das Buch der Christenheit. Betrachtungen … Mehr
Reinhold Schneiders, Nun baut der Wahn die tönernen Paläste (1937): „Nun baut der Wahn die tönernen Paläste. / Und lässt sein Zeichen in die Straßen rammen; / Er treibt das blindverwirrte Volk zusammen / Vom Lärm zum Lärme und vom Fest zum Feste. // Schon reißt der höllische Schwarm verruchter Gäste / Die Letzten mit, die bessrer Art entstammen, / Und tanzend in des Hasses grellen Flammen, / Entweihn sie noch der Toten arme Reste. // Jetzt ist die Zeit, das Kreuz des Herrn zu lieben / Und auszufüllen jeden unserer Tage / Mit Opfern und Verzicht und heißen Bitten. // Es wird das Wahnreich über Nacht zerstieben / Und furchtbar treffen uns des Richters Frage, / Ob Stund’ um Stunde wir Sein Reich erstritten.“
Nun baut der Wahn die tönernen Paläste Nun baut der Wahn die tönernen Paläste.Und läßt sein Zeichen in die Straßen … Mehr