Johann Christoph Blumhardt über den Heiligen Geist als Lehrmeister und Tröster (Johannes 14,26): „Es ist keine Möglichkeit, dass ein Mensch getröstet wird, bloß durch natürliches Überlegen der göttlichen Wahrheit. Ein natürliches Bedenken, ein begriffliches Auffassen der göttlichen Wahrheit, tröstet keinen Menschen, der um seine Seligkeit verlegen ist und für seine Sünden keine Hilfe weiß; da muss eine Kraft des heiligen Geistes ausgegossen werden, es muss das Wort getragen werden von der Gotteskraft, die ihm erst die rechte Bedeutung und Weihe und Klarheit gibt.“

Über den Heiligen Geist als Lehrmeister und Tröster (Johannes 14,26) Von Johann Christoph Blumhardt Der Tröster, der heilige Geist, welchen … Mehr

Eberhard Jüngel, Zur Lehre vom heiligen Geist. Thesen: „Die Erkenntnis des Glaubens überbietet den Glauben nicht, sondern macht ihn konsensfähig und kommt so wiederum dem Glauben zugute: fides quaerens intellectum quaerentem fidem. Glauben ist als schöpferische Passivität die Fruchtbarkeit des Glaubens, die gerade dadurch, dass der Glaube vor Gott nichts zu leisten vermag und braucht, das Tun der Wahrheit aus sich heraussetzt. Im Glauben ruht der Mensch auf schöpferische Weise von seinen Werken und freut sich der Werke und der Wahrheit Gottes und so Gottes selbst.“

Zur Lehre vom heiligen Geist. Thesen[1] Von Eberhard Jüngel A. Die Aufgabe einer Lehre vom heiligen Geist 1. Die Lehre … Mehr

Martin Luthers Pfingstpredigt (In festo Pentecostes) von 1520: „Geist bedeutet Wind und Wehen, wobei diese Bezeichnung vielen Erscheinun­gen zukommt. Nicht selten wird unsere Seele Geist ge­nannt, denn wie der Wind ist auch die Seele niemals in Ruhe, niemals ist sie nicht in Bewegung, immer wird sie irgendwohin getragen, immer haßt oder liebt sie. Geist wird aber auch das genannt, wodurch unsere Seele bewegt wird.“

Pfingstpredigt (In festo Pentecostes, 1520) Von Martin Luther Was und auf welche Weise am Pfingsttag geschehen sei, er­zählt Lukas in … Mehr

Reinhold Schneider, Worte zu Pfingsten (1953): „Christus ist der gekreuzigte Geist; der Geist, der Fleisch und Blut ward, denn nur als solcher konnte er gekreuzigt werden. Aber nun ist das Kreuz Merkmal des Geistes, wie wir ihn al­lein erfahren können: des Geistes in geschichtlicher Verant­wortung, ausgegangen von Gott und mit der Berufung zur Heimkehr, zur Rechenschaft von ihm begnadet. Christus ist die Wahrheit am Kreuze, die Liebe am Kreuze, das Leben am Kreuze, die gekreuzigte Macht.“

Worte zu Pfingsten (1953) Von Reinhold Schneider Als Paulus und Silas im Gefängnis zu Philippi beteten und sangen, wurden die … Mehr

Michael Welker über den Heiligen Geist: „Das Wirken des Heiligen Geistes dient nicht nur der Erbau­ung einer reichen und kreativen »Ge­meinschaft der Heili­gen« und der Befreiung von der Macht der Sünde. Indem die Menschen durch den Geist zu Christus geführt, für Got­tes Reich gewonnen, auf Gott selbst ausgerichtet werden, werden sie erhoben und am göttlichen Leben beteiligt.“

Heiliger Geist Von Michael Welker Die Lehre vom Heiligen Geist oder Pneumatologie (griech. pneuma = »Geist«, »Wind«) fristete lange ein … Mehr

Eduard Schweizer, Was ist der Heilige Geist? Eine bibeltheologische Hinführung (1979): „Der Heilige Geist kann den Menschen in eine Aufgabe rufen und ihm zugleich die Schwere seines Weges aufzeigen. Er kann die überbordende Freude schenken und zugleich die Nüchternheit der Liebe, die die andern nicht vergisst. Er kann «protestantisch» und «katholisch» und «charismatisch» reden.“

Was ist der Heilige Geist? Eine bibeltheologische Hinführung Von Eduard Schweizer Wie kann man den Heiligen Geist von allen möglichen … Mehr