Hans Ferdinand Fuhs, Die Vision von der Auferweckung Israels: Ezechiel 37,1-14 (1988): „Das ist kein billiger Trost, nicht blo­ßer Appell zur Hoffnung wider alle Hoffnung. Das Ausmaß des Verder­bens, in das sein Volk durch eigene Schuld geraten ist, sieht Ezechiel vermutlich deutlicher und realisti­scher als manche seiner Leidensge­nossen. Ja, das Volk Jahwes ist tot. Die Klage der Gemeinde besteht zu Recht. Aber warum stößt ihre Klage ins Leere, verharrt sie in Resignation? Warum hat die kla­gende Gemeinde den Adressaten ih­rer Klage vergessen oder verloren?“

Im Hinblick auf die anstehende Pfingstpredigt eine Auslegung von Ezechiel 17,1-14 von Hans Ferdinand Fuhs: Die Vision von der Auferweckung … Mehr

Karl Jaspers, Der Prophet Ezechiel. Eine pathographische Studie (1947): „Aus dem Rausch zur Klarheit, aus der verwirrenden Leidenschaft des irdischen Lebens zur hinreißenden Leidenschaft des Lebens im Dienste der Gottheit, das ist bei Ezechiel ins Äußerste und Maßlose getrieben durch das Absinken in die Rationalisierung des bloß ord­nenden Verstandes und in die sinnliche Vergegenwärtigung.“

Der Prophet Ezechiel. Eine pathographische Studie (1947) Von Karl Jaspers Über Verfasser und Deutung des Buches Ezechiel sind die Alttestamentler … Mehr

Robert W. Jenson, Theologischer Kommentar zu Ezechiel 22,23-31: „Die Verstrickung – ja die emotionale Verstrickung – des HERRN in die Geschichte seines Volkes könnte kaum drastischer dargestellt werden als hier. Wir finden den HERRN auf beiden Seiten der Mauern Jerusalems: Er greift die Stadt wegen ihrer Übel an und sucht jemanden, der seinen eigenen Angriff abwehrt.“

Theologischer Kommentar zu Ezechiel 22,23-31 (Nach dem Tag) Von Robert W. Jenson Ezechiel 22 versammelt drei Verkündigungen der Zerstörung Jerusalems. … Mehr

Rudolf Bohrens Predigt über Ezechiel 34,1-16 (1977): „Ist es nicht bald Zeit, dass jeder verzweifelte Schmierer seinen Pinsel und die grüne Farbe wegwerfen kann, weil Gott selbst ihn anruft und zur grünen Weide leitet? Ist es nicht bald Zeit, dass aus Juden und Christen eine Herde unter einem Hirten werde und das Wort wahr wird: „Auf guter Weide werde ich sie weiden, und auf den hohen Bergen Israels wird ihre Trift sein“? Ich meine, es wird Zeit.“

Predigt über Ezechiel 34,1-16 Von Rudolf Bohren „Und es erging an mich das Wort des Herrn: Menschensohn, weissage wider die … Mehr

Hans Ferdinand Fuhs, Schuld und Gerechtigkeit. Auslegung zu Ezechiel 18,1-32 (NEB): „Ezechiel ist davon überzeugt, daß das Ge­richt, das auf Grund der Schuld und des inneren Zusammenhanges von Schuld und Strafe kommen muß, noch abwendbar ist. Gott ermöglicht es, weil er, der Herr allen Lebens (4), nicht Tod und Gericht will, sondern Heil und Leben für seine Geschöpfe (23.31). Einzige Bedingung für eine solche Wende zum Leben ist: Um­kehr des Schuldigen.“

Schuld und Gerechtigkeit. Auslegung zu Ezechiel 18,1-32 Von Hans Ferdinand Fuhs In der Mitte seiner Gerichtsbotschaft steht eine erregte und … Mehr

Adrian Schenker über das Sprichwort ‚Die Väter essen saure Trauben und den Söhnen werden die Zähne stumpf‘ in Ezechiel 18,2 (1981): „Wie Sprichwörter von Natur aus meistens keine kritische Funktion haben, sondern eher neutral und ohne Werturteil der Welt Lauf, wie er eben ist, in eine Sentenz einfangen, so auch hier in diesem Maschal: die Vergangenheit stutzt der Gegenwart die Flügel. Die Israeliten sind realistisch genug, dieses Gesetz an­zuerkennen, weit entfernt sich dagegen prometheisch oder zynisch aufzulehnen. Für sie ist damit kein Theodizeeproblem verbunden; es sind nicht die Israeliten, die sich hier an einem Problem stoßen, es ist vielmehr JHWH, der diesem Gesetz widerspricht!“

Der Sinn des Sprichwortes „Die Väter essen saure Trauben und den Söhnen werden die Zähne stumpf“ in Ezechiel 18,2 Von … Mehr