„Christus und die Atheisten“ – Martin Niemöllers erster von drei evangelistischen Vortragsabenden 1965 in Bremerhaven: „Wir dürfen deshalb nicht dem Wahn verfallen, ein Atheist sei vom Heil der Erlösung weiter entfernt als jemand, der an die Existenz Gottes »glaubt«. Sol­cher »Glaube« hat mit Christus gar nichts zu tun; und es ist sinnlos, einen Athe­isten zur Anerkennung der Existenz Gottes zu bringen. Schon die Diskussion, ob es Gott gibt oder nicht gibt, ist sinnlos, weil der Sieg in einer solchen Aussprache dem zufällt, der ge­schickter ist, nicht aber dem, der Christus braucht, der der einzige Beweis für Gottes Exi­stenz werden kann, wo in der Begegnung und Konfrontation mit ihm das Wunder des Glau­bens geschieht.“

Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe in Bremerhaven: Christus und die Atheisten, Christus und … Mehr

Karl Barth in seinem Brief an Joachim Kahl in Sachen «Das Elend des Christentums» (1968): „Was ich vermisse, ist irgend etwas Lehrreiches, Hübsches, Einladendes und Hilfreiches über die «Humanität ohne Gott». Aber eben: Sie Glücklicher sind volle 55 Jahre jünger als ich, haben also noch weiten Raum vor sich, um diese m.E. bedenklichste Lücke Ihres Buches mit Hilfe der Philosophie, Soziologie und Politologie, der Sie sich nach Ihrem Ausgang aus der Theologie zugewendet haben, auszufüllen. Glückauf, tapferer Mann! Möge er sich auch als ein weiser Mann offenbaren!“

Brief an Joachim Kahl Von Karl Barth Nachdem Joachim Kahl 1967 an der Philipps-Universität Marburg mit der Arbeit Philosophie und … Mehr