Jüngst ist Christian Smiths Why Religion Went Obsolete: The Demise of Traditional Faith in America bei OUP erschienen. Smith ist…
Martin Kähler, Die Theologie in ihrer Bedeutung für die Gemeinde dargestellt (1903): „Die Theologie ist eine Sprachmeisterin. Sie ist noch mehr, sie ist sozusagen ein fortwährender Fingerzeig auf die Wahrheit; darauf, dass das Christentum den ganzen Menschen will, und indem es den ganzen Menschen will, an eine seiner Seiten, die man beim Christentum vielmals sehr gering schätzt, sehr starke Ansprüche erhebt. Die Theologie ist unerbittlich, wenn man bloß von religiösem Gefühle, bloß von der Praxis redet; wenn man meint, Gefühl und Wille sei allein von der Religion, vom Christentum in Anspruch genommen, und es sei am besten, wenn man ganz darauf verzichtet, dass das Christentum auf Wahrheit beruhe.“
Die Theologie in ihrer Bedeutung für die Gemeinde dargestellt Von Martin Kähler Verehrte Freunde und Brüder! Warum ist dieser Gemeinschaftsconferenz…
Brauner DC-Messianismus in Württemberg – Fritz Veigel, Die braune Kirche (1934): „Uns ist Hitler der deutsche Gottesmann, der in unbegreiflich großer Bruderliebe Gebete lebt und seinen Willen an Gottes wunderbare Allmacht heftete. Wie Luther einer zerfaserten, vielstimmig lärmenden Zeit durch seinen Glauben und seine Tat den großen Akzent, das einheitliche Gesicht gab, so ist Hitler für uns die Norm der Gegenwart und der Garant der Zukunft, und darum nehmen auch alle unsre frommen Erkenntnisse, Pläne und Hoffnungen von diesem Namen ihren Ausgang.“
Die braune Kirche Von Fritz Veigel (1908-1942) Fragt man uns aber: Ist Hitler Christ? so sagen wir getrost: Ja! Denn…
Welcher Rosenart entspricht die Lutherrose: „Dass die Hundsrose auch weiße Blüten ausbilden kann, wird in unserem Pfarrgarten ersichtlich. Da die Hundsrose die mit Abstand häufigste wild wachsende Art der Gattung Rosen in Mitteleuropa ist und ihre Früchte rot sind – im Unterschied zu den schwarzen bis purpurschwarzen Hagebutten der Bibernell-Rose – gehe ich davon aus, dass die Lutherrose botanisch eine Hunds- bzw. Heckenrose ist.“
Warum die Lutherrose botanisch betrachtet eine Hunds- bzw. Heckenrose ist In seinem Brief an Lazarus Spengler vom 8. Juli 1530…
Die liturgische Form eines Kollektengebets: „Dann und nur dann kommt es zur Bitte, die die Darstellung einer zu verändernden Situation in Verbindung mit der Bitte um ein bestimmtes göttliches Handeln beinhaltet, z. B. ‚Sieh auf das Elend und die Verwüstung in der Welt. Brich die Macht des Bösen und führe uns in dein Reich‘.“
Die liturgische Form eines Kollektengebets Das liturgische Kollektengebet beginnt mit der Anrufung (invocatio) Gottes unter Verwendung von doxologischen („lobenden“) Attributen…
Karl Barth über Karl Barth als Objekt wissenschaftlicher Theologie: „Gelegentlich kommt es mir auch vor, als läge ich als Träger einer besonders interessanten Krankheit, umgeben von zahlreichen älteren und jüngeren Feierlichen in Weiß, auf dem Operationstisch und habe nun mitanzuhören, was jetzt Dieser, jetzt Jener nach dem Maß seiner Sachverständigkeit über die Beschaffenheit und Zustände meiner verschiedenen Organe und deren Ursprünge in meiner früheren Geschichte entdeckt und mitzuteilen hat.“
Über Karl Barth als Objekt wissenschaftlicher Theologie (1963) Von Karl Barth An mir beginnt wortwörtlich in Erfüllung zu gehen, was…
Reinhold Schneiders Sonett ‚Wenn Beten Tun ist‘ (1948): „Umfassend Leben schaffender Gebete: / Wann einst du uns, verzehrend und befeuert? / Das Tun des Worts errettet Welt und Zeit.“
Wenn Beten Tun ist Wenn Beten Tun ist und das Tun GebetUnd Sein und Wirken, einer Wahrheit Walten,Von Not durchbebt,…
Tagesgebet zum 5. Sonntag nach Ostern (Rogate), 25. Mai 2025
Gott, unser Vater,Du horchst in die Tiefen von Himmel und Erdeund erhörst das Seufzen deiner Schöpfung.Komm uns mit deinem Geist…
Peter Brown, „Schatz im Himmel“. Die Bedeutung eines Bildes (‘Treasure in Heaven’. The Implications of an Image): „Die Vorstellung vom ‚Schatz im Himmel‘ beruhte in ihrer Wirkung auf der imaginativen Spannung, die durch die Verbindung zweier Unvereinbarer entstand. Erde und Himmel wurden durch die christliche Gabe miteinander verbunden. Und dies geschah durch die gewagte Ausdehnung der irdischen Sprache des Austauschs, des Handels und des Schatzes (die Welt des schnellen, kurzen Umlaufs von Transaktionen) auf die unvorstellbare Welt des Himmels. Es wurde zu Recht bemerkt, dass selten in irgendeiner Literatur Geld und aus dem Handel entlehnte Bilder so sehr im Mittelpunkt standen wie in der Literatur des spätrömischen Christentums.“
„Schatz im Himmel“. Die Bedeutung eines Bildes (‘Treasure in Heaven’. The Implications of an Image) Von Peter Brown, Princeton University…