Hans Joachim Iwand, Die Proklamation der Offenbarung gegenüber der Religion. Zu Karl Barths Kirchlicher Dogmatik: „Die Aufklärung hatte hier ein Loch gegraben, um Gott sozusagen von hinten her nun eben doch natürlich zu erkennen. Um eine Stelle zu finden, wo es nicht mehr heißt: Höre, Israel, Dein Gott redet, sondern wo es heißt: Höre, Mensch, in dich selbst, da ist die offene Tür! Vor dieses Paradies, das eben ein verlorenes Paradies ist, stellt Barth den Engel mit dem gezogenen Schwert. Hier sagt er jenes absolute Nein, das er dann Brunner so bedingungslos entgegenschleuderte. Hier setzt er jene Erwählung in Jesus Christus, die allen Menschen gilt, wenn anders wir sie im Glauben sehen.“

Die Proklamation der Offenbarung gegenüber der Religion. Zu Karl Barths Kirchlicher Dogmatik Von Hans Joachim Iwand † I. Das Thema,…

Kurt Marti, Nimm und lies: Prediger Salomo (2000): „Kann man sich einen «Prediger» vorstellen, der so zu einer Gemeinde spricht? Der so offen einräumt, keine Antwort und keine Lösung für das Theodizee-Problem zu haben? So redet eher, wie anfangs bemerkt, ein Philosoph, der lange vor Kant erkannt hat, dass das Theodizee-Problem nicht lösbar ist — oder dass die Lösung verborgen bleibt in Gott.“

Nimm und lies: Prediger Salomo Von Kurt Marti Weder Prediger noch Salomo Der so genannte «Prediger Salomo» war weder Prediger…

Søren Kierkegaard, Die Unerklärlichkeit des Todes (Drei Reden bei gedachten Gelegenheiten, 1845): „Die Unerklär­lichkeit ist die Grenze, und die Bedeutung der Aussage ist allein, dem Gedanken des Todes rückwirkende Kraft zu geben, ihn zu einem Ansporn im Leben zu machen, weil mit der Entscheidung des Todes es vorüber ist, und weil die Ungewissheit des Todes jeden Augenblick nachsieht.“

Die Unerklärlichkeit des Todes Von Søren Kierkegaard Endlich muß von der Entscheidung des Todes gesagt werden, daß sie unerklärlich ist.…

Cicely Saunders, Betreuung des sterbenden Patienten und seiner Familie (1972): „Diejenigen, die ständig mit sterbenden Patienten zu tun haben, wissen, dass, wenn ihre Not gelindert wird, bei den meisten von ihnen ohne jede Krise Einsicht, Akzeptanz und Frieden eintreten werden. Solche Patienten hinterlassen eine Erinnerung an Leistung und Erfüllung, die große Kraft hat, die Hinterbliebenen zu trösten und zu ermutigen.“

Betreuung des sterbenden Patienten und seiner Familie Von Dr. Cicely Saunders, O.B.E., M.R.C.P. Die Betreuung des sterbenden Patienten muss auch…

Martin Luther, To the Christians of Augsburg, letter of consolation in adversity for the sake of the Gospel, December 11, 1523: „Whoever does not want the cross must also lack the word. It is true that there is nothing love­lier in heaven and on earth than the word without the cross. But pleasure would not last long; for nature is not able to bear joy and pleasure for so long; as it is said: man can suffer all things without good days; and there must be strong legs to bear good days.“

To the Christians of Augsburg, letter of consolation in adversity for the sake of the Gospel, December 11, 1523 By…

Karl Barth über das Oberlicht in der Theologie (Einführung in die evangelische Theologie): „Rechte, brauchbare theologische Arbeit ist dadurch ausgezeichnet, dass sie in einem Raum geschieht, der nicht nur offene Fenster zu dem sie umgebenden Leben der Kirche und der Welt hin, sondern vor allem und entscheidend Ober­licht hat, will sagen: offen ist vom Himmel, von Got­tes Werk und Wort her, und offen zum Himmel, zu Gottes Werk und Wort hin.“

Über das Oberlicht in der Theologie Von Karl Barth Rechte, brauchbare theologische Arbeit ist dadurch ausgezeichnet, dass sie in einem…

Martin Luther, Trostbrief an die Christen zu Augsburg (1523): „Wer das Kreuz nicht will, der muss des Wortes auch mangeln. Wahr ist’s, nichts Lieblicheres wäre im Himmel und auf Erden, denn das Wort ohne Kreuz. Aber es würde die Lust nicht lange bleiben; sintemal die Natur nicht vermag eitel Freude und Lust zu tragen die Länge; wie man spricht: der Mensch kann alles wohl er­leiden ohne gute Tage; und müssen starke Beine sein, die gute Tage ertragen sollen.“

An die Christen zu Augsburg, Trostbrief in Widerwärtigkeiten um des Evangeliums willen vom 11. Dezember 1523 Den auserwählten Lieben Gottes,…

Hans Jonas, Der ethischen Perspektive muß eine neue Dimension hinzugefügt werden. Ein Interview (1992): „Es braucht gar keine Hoffnung in sich zu bergen, es birgt eine Pflicht in sich, nämlich sich nicht dem Fatalismus zu überlassen, weil man damit aufgegeben hat und das Schicksal, das ja doch vermieden werden soll, damit eigentlich nur besiegelt. Das Denken, das noch eine Chance erspähen und damit aufrufen kann, etwas zu tun, ist ja schließlich dasselbe mächtige Denken wie das, was uns in die Krise und die unmögliche Misere hineingeritten hat. Eben dieses Denken muß für jene Chance offen bleiben, wenn überhaupt eine Hoffnung sein soll.“

Der ethischen Perspektive muß eine neue Dimension hinzugefügt werden. Ein Interview mit Fragen von Mischka Dammaschke, Horst Grönke und Christoph…