Ich vergesse so viel Ich vergesse so vielDas meisteNur einiges nicht Nicht die englische TänzerinMit den roten SchuhenNicht den brennenden…
Karl Rahner über das Kind: „Das Christentum sieht auch schon das Kind unausweichlich als den Anfang gerade jenes Menschen, zu dessen Existentialien Schuld, Tod, Leid und alle Mächte der Bitterkeit des Daseins gehören. Weil aber all dies umfangen bleibt durch Gott, seine größere Gnade und sein größeres Erbarmen, darum ist dieser Realismus, mit dem das Christentum auch dem Anfang des Menschen im Kind und seinem Ursprung begegnet, kein verhohlener Zynismus.“
Das Kind Von Karl Rahner Das Kind ist ein Mensch am Anfang. Das Christentum weiß um das Geheimnis des Anfangs,…
Georg Frölichs Brief an den Nürnberger Ratsschreiber Lazarus Spengler in Sachen religiöse Toleranz vom März 1530: „So sollten Christen, Juden, Wiedertäufer usw. jeweils die Freiheit haben, ihre Lehren und Zeremonien, die sie für richtig halten und durch die sie hoffen, zu Gott zu gelangen, ungehindert auszuüben – allerdings an unterschiedlichen Orten: die Christen in ihren Kirchen und die Wiedertäufer und Juden in für sie bestimmten Häusern oder Synagogen.“
Der Nürnberger Kanzleischreiber Georg Frölich, der als erster im März 1530 mit seinem Gutachten „Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht…
Paul Ricœur, Das Symbol regt zum Nachdenken an (Le symbole donne à penser, 1959): „Die zweite Unmittelbarkeit, die wir suchen, die zweite Naivität, die wir erwarten, ist mir nirgendwo anders mehr zugänglich als in einer Hermeneutik; wir können nur glauben, indem wir interpretieren. Dies ist die ‚moderne‘ Modalität des Symbolglaubens, Ausdruck der Not der Moderne und Heilmittel für diese Not.“
Das Symbol regt zum Nachdenken an (Le symbole donne à penser) Von Paul Ricoeur Zunächst möchte ich etwas zu dem…
Gerhard von Rad, Typologische Auslegung des Alten Testaments (1952): „So muss also wirklich von einem Christuszeugnis des Alten Testaments gesprochen werden, denn unser Wissen von Christus ist ohne das Zeugnis des Alten Testaments ein unvollständiges. Christus ist uns erst in dem Doppelzeugnis des Chors der Erwartenden und der Erinnernden gegeben.“
Typologische Auslegung des Alten Testaments Von Gerhard von Rad 1. Es mag nützlich sein, sich zuerst einmal klar zu machen,…
Tagesgebet zum 20. Sonntag nach Trinitatis, 13. Oktober 2024
HERR,Du unser Gott,Dein Wort ist Lebenslicht auf unseren Wegen.Lege deine Gebote uns ans Herz,damit wir Mitmenschen gerecht werdenund uns in…
Georg Frölich, Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht hat, in Glaubenssachen mit dem Schwert zu handeln (März 1530): „Da im Reich Christi ‚Sekten und Spaltungen notwendig sein müssen‘, um das Gute zu fördern, nämlich ‚damit die Bewährten offenbar werden‘, warum sollte dann eine Obrigkeit versuchen, durch das Schwert etwas aus dem Reich Christi zu vertreiben, das die Schrift als notwendig bezeichnet? Dies würde dem Wort Gottes widersprechen und versuchen, durch das Schwert das zu erzwingen, was Gottes Wort im geistlichen Reich hervorbringen sollte.“
Georg Frölich Schrift „Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht habe, in des Glaubens Sachen mit dem Schwert zu handeln“ war…
Edmund Schlink, Der heilige Gott und die Lehre von den göttlichen Eigenschaften (Ökumenische Dogmatik): „Gott ist heilig als der von allem anderen Unterschiedene. Mit keinem Menschen und darüber hinaus mit nichts außer ihm Seienden ist der heilige Gott zu vergleichen. Er ist der ganz andere. Diese Grenze behauptet Gott gegenüber allen Versuchen der Menschen, sie eigenmächtig zu überschreiten und Gott selbstgewählten Zwecken dienstbar zu machen.“
Der heilige Gott und die Lehre von den göttlichen Eigenschaften Von Edmund Schlink In der Mitte des gottesdienstlichen Lobpreises der…
Martin Luthers Predigt zur Einweihung der Torgauer Schlosskirche am 5. Oktober 1544: „Auch ihr sollt gleichzeitig den Sprengwedel und das Rauchfass anfassen, damit dieses neue Haus darauf ausgerichtet wird, dass nichts anderes darin geschehe, als dass unser lieber Herr Jesus selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort, und wir umgekehrt mit ihm reden durch Gebet und Lobgesang, damit es recht und christlich eingeweiht und gesegnet werde.“
Predigt zur Einweihung der Torgauer Schlosskirche am 5. Oktober 1544 Von Martin Luther Und es begab sich, daß er kam…