„Doch der Segen kommt von oben“ – Leben und Arbeiten in christlicher Sicht Von Johannes Rehm Die Arbeitswelt ist im…
Heinrich Assel über Hans Joachim Iwands ‚Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre‘ (1941): „Das Gesetz hat Heilsbedeutung, weil der Glaube nur durch das gepredigte Gesetz die Kondeszendenz des Wortes Gottes und seine eigene Zeitlichkeit erlernt. Unfrei zur Endlichkeit fragt er über die Verheißung hinaus nach dem verborgenen Gott der Erwählung, um in seiner eigenen Gerechtigkeit vor diesem zu bestehen. Das Gesetz klagt die beständige Rückkehr zum offenbaren Gott ein.“
Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre, Hans Joachim Iwand; Erstausgabe München 1941. Von Heinrich Assel Gewidmet dem im Konzentrationslager inhaftierten Begründer des…
Jörg Barthel, Ein Himmel, der nach Erde riecht. Predigt zu Micha 4,1-5: „»Wie ist es im Himmel?«, fragen die Kinder. Und oft sind sie enttäuscht, wenn sie von goldenen Gassen und endlosen Gottesdiensten hören. Ich verstehe die kindlichen Zweifel sehr gut. Micha 4 zeigt uns einen anderen Himmel, einen menschenfreundlichen Himmel, fast möchte man sagen: einen alttestamentlichen Himmel. Einen Himmel, der nach Erde riecht. Einen Himmel, der das kleine Glück der Menschen nicht verachtet, sondern ernst nimmt und ihm Glanz gibt. Ein solches Glück ist in der Tat »utopisch«, ortlos in der Welt der großen Politik – aber ist es deshalb weniger lebensnah als die Spekulationen der Grundbesitzer und die Strategien der Feldherren?“
Ein Himmel, der nach Erde riecht. Predigt zu Micha 4,1-5 Von Jörg Barthel 1 Und es wird geschehen am Ende…
John Donne, Todesduell – Todes Duell (Death’s Duel, 1631): „Obwohl ich das Meisterwerk des größten Meisters bin (der Mensch so ist), wird Zerstörung folgen, wenn du nicht mehr für mich tust, wenn du mich dort lässt, wo du mich gemacht hast. Der Mutterleib, der das Haus des Lebens sein sollte, wird selbst zum Tod, wenn Gott uns dort lässt. Das, was Gott so oft droht, das Verschließen des Mutterleibs, ist nicht so schwer oder unangenehm im ersten Fall wie im letzten, und nicht im Fall der Unfruchtbarkeit, sondern im Fall der Schwäche, wenn Kinder zur Geburt kommen, aber keine Kraft haben, zu gebären.“
TODESDUELLODER, EIN TROST FÜR DIE SEELE GEGEN DAS STERBENDE LEBEN UND DEN LEBENDIGEN TOD DES KÖRPERS.GEHALTEN IN EINER PREDIGT IN…
Ernst Wolf über Jonathan Edwards (1703-1758): „Der Erweckungsprediger konnte so die prädestinatianische Predigt festhalten. Gott bekehrt den Menschen, indem er ihm einen Willen gibt, der in Freiheit ihn und das Gute liebt. Mit dem Harmoniegedanken verband Edwards eine eigentümliche heilsgeschichtliche Schau, in deren Mitte die Aufrichtung des Königreichs Christi stellt.“
Jonathan Edwards Von Ernst Wolf Edwards, Jonathan (1703-58), * als Sohn eines Farmer-Pfarrers in East Windsor, Conn. In früher Jugend…
Jonathan Edwards über die Schönheit der Welt (1725): „Wie sehr ähneln die Felder, die mit Pflanzen und Blumen bedeckt sind, jeder Anmut, wenn die Sonne heiter und ungestört auf sie scheint. Wie viel Ähnlichkeit, sage ich, mit jeder Anmut und schönen Gemütsverfassung, mit einer niederen gegenüber einer höheren Ursache, mit einem Erhalter, einem gütigen Wohltäter und einer Quelle des Glücks.“
Über die Schönheit der Welt (Beauty of the World) Von Jonathan Edwards Die Schönheit der Welt besteht ganz und gar…
Julius Schniewind über die Versuchung Jesu nach Matthäus 4,1-11 (NTD, 1936): „Der Kampf in der Versuchung geht um das, was Jesus allein für sich entscheidet. Denn er, Jesus, ist wirklich Wundertäter gewesen, aber er empfängt seine Wunder allein von Gott, und seine Gottessohnschaft heißt Gehorsam.“
Die Versuchung Jesu in Matthäus 4,1-11, vgl. Lk. 4,1-13 (; Mk. 1,12f.) Von Julius Schniewind 1 Da wurde Jesus vom…
Tagesgebet zum drittletzten Sonntag im Kirchenjahr, 10. November 2024
HERR, unser Gott,einen neuen Himmel und eine neue Erde hast Du verheißen,in denen deine Gerechtigkeit wohnt.Wir schauen auf eine zerstrittene…
Karl Löwith, Fortschritt. Eine Fatalität (Progress: A Fatality, 1967): „Nur wenn es so etwas wie eine immerwährende kosmische Zeit gäbe, in der einige Dinge entstehen, während andere vergehen, würde die Idee des Fortschritts und der Wille dazu ihre unverhältnismäßige Schwere verlieren, die Schwere, die sie für uns hat, weil wir nichts kennen, was ewig währt, da wir den alten Sinn für die Ewigkeit und damit den Sinn für Proportionen in Bezug auf die menschlichen Angelegenheiten verloren haben – la terre des hommes, die jedoch nicht das Universum ist.“
Fortschritt. Eine Fatalität (Progress: A Fatality, 1967) Von Karl Löwith Das Konzept des Fortschritts wird oft mit dem der Entwicklung…