Gebet zum Christfest Von Karl Barth Herr unser Gott!Du hast dich erniedrigt, um uns zu erhöhen.Du wurdest arm, damit wir … Mehr
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Hieronymus‘ Homilie über die Geburt des Herrn (nach Lukas 2,7-19): „Betrachtet die Größe der Armut! Sie kehren ein in einem Stalle. Es wird nicht gesagt, dass er an der Straße stand, sondern er war an einem Nebenweg, seitwärts von der Heerstraße. Nicht am Wege, sondern abseits vom Wege, nicht an der Straße des Gesetzes, sondern auf dem Seitenpfade des Evangeliums. Anderswo war kein Platz frei für die Geburt des Erlösers als die Krippe, die Krippe, an welcher man die Lasttiere und die Esel anzubinden pflegte.“
Homilie über die Geburt des Herrn (nach Lukas 2,7-19) Von Hieronymus „Und sie legte ihn in die Krippe, weil sie … Mehr
Hans W. Frei, Die „wörtliche Lesung“ der biblischen Erzählung in der christlichen Tradition: Dehnt sie sich oder bricht sie? (The „Literal Reading“ of Biblical Narrative in the Christian Tradition. Does it Stretch or Will it Break?): „Wie sieht es mit der Zukunft der ‚wörtlichen Lesung‘ aus? Je weniger sie in der Theorie verstrickt ist und je fester sie nicht in einer narrativen (literarischen) Tradition, sondern in ihrem primären und ursprünglichen Kontext verwurzelt ist, d. h. in der ‚Regel‘ einer religiösen Gemeinschaft für eine getreue Lektüre, desto deutlicher wird sie wahrscheinlich in Erscheinung treten und desto stärker, aber auch flexibler und geschmeidiger wird sie wahrscheinlich sein.“
Hans Frei (1922-1988) ist als Theologe in Deutschland weitgehend unbekannt, obwohl er in den USA äußerst einflussreich gewesen ist. Hier … Mehr
Albrecht Grözinger, Fallstricke des Erinnerns. Vom Wegschauen und Hinsehen: „Für mich gehört dazu (nicht aus dem unmittelbaren Kontext der Shoah), das neu gestaltete Denkmal für Erwin Rommel in Heidenheim. Seit 2002 steht vor dem Denkmal an Rommel ein kriegsversehrter Mensch und wirft gleichsam seinen Schatten auf das ursprüngliche Denkmal. Das ist ein Denkmal, das mich zum ‚Hinsehen‘ animiert.“
Fallstricke des Erinnerns: Vom Wegschauen und Hinsehen Von Albrecht Grözinger I. Der Tod Martin Walser hat sowohl in der Printpresse … Mehr
Paul Ricoeur, Die Goldene Regel. Exegetische und theologische Verwirrungen (1989): „Die sogenannte christliche Ethik beruht meines Erachtens auf dieser Spannung zwischen einseitiger Liebe und zweiseitiger Gerechtigkeit. Die praktischen Konsequenzen dieser gemeinsamen Ethik sind zahllos und durchaus machbar. Die Aufnahme eines Motivs der Barmherzigkeit und Großzügigkeit in alle unsere Gesetzbücher, Strafgesetzbücher und Gesetzbücher der sozialen Gerechtigkeit, stellt eine vernünftige, wenn auch schwierige und endlose Aufgabe dar.“
Die Goldene Regel. Exegetische und theologische Verwirrungen[1] Von Paul Ricoeur Das Problem, das ich Ihnen zur Diskussion stelle, lässt sich … Mehr
Horst Weigelt über Johann Michael Feneberg (1751-1812) und die Allgäuer Erweckungsbewegung. Erinnerung an einen bedeutenden Vöhringer Pfarrer: „Die kirchengeschichtliche Bedeutung Fenebergs besteht erstens darin, dass er die Allgäuer Erweckungsbewegung in ihrer Frühphase frömmigkeitstheologisch stark beeinflusst und entscheidend mitgeprägt hat. Seine Frömmigkeitstheologie war christozentrisch ausgerichtet auf die Gnade. Seine Predigt und Seelsorge waren bestimmt von der Verkündigung der bedingungslosen Gnade.“
Johann Michael Feneberg und die Allgäuer Erweckungsbewegung. Erinnerung an einen bedeutenden Vöhringer Pfarrer Von Prof. em. Dr. Horst Weigelt Im … Mehr
Oliver O’Donovan, Christliches moralisches Denken (Christian Moral Reasoning): „Die Wahrheit zu sagen ist eine Aufgabe, die Adam in der Genesis-Erzählung bei der Benennung der Tiere anvertraut wird; sie ist auch eine Verantwortung der erlösten Menschheit, der in Jesus Christus die Wahrheit über sich selbst gesagt wurde und die aufgerufen ist, sich zu ihr zu bekennen; und die vollständige Offenbarung der Wahrheit ist in Gottes letztem Gerichtsakt verheißen.“
Christliches moralisches Denken (Christian Moral Reasoning) Von Oliver M. T. O’Donovan Das christliche moralische Denken umfasst zwei Arten des Denkens: … Mehr
Jürgen Mohr, Christoph Friedrich Blumhardt als Seelsorger: „Der persönliche Zuspruch »Du gehörst zu Gott!« würde leer bleiben, wenn er nicht auch praktisch als Solidarisierung Gestalt annähme. Was Blumhardt sagte, wurde als Realität erfahren. So war es. »Es war der erste Schritt in eine neue, bessere Zukunft hinein, wenn Blumhardt einem sagte: ›Ich stehe hinter dir!‹« Der Seelsorger treibt nicht in erster Linie Seelsorge. Er ist Seelsorge. Seelsorge ist die Frucht seiner Existenz.“
Christoph Friedrich Blumhardt Von Jürgen Mohr I. Biographie Christoph Friedrich Blumhardt wurde am 1. Juni 1842 in Möttlingen bei Calw … Mehr
Martin Luther zu Psalm 119,105: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte“: „Nicht verstehen musst du, sondern wollen, nicht wissen, sondern tun, was gehört wird. Und du wirst nicht irren, wenn du glaubst und wandelst, auch wenn du nicht siehst. Folge du nur ruhig dem Gehörten, denn sein Wort wird deinen Füßen eine Leuchte und ein Licht auf deinen Wegen sein.“
Zu Psalm 119,105: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte“ Von Martin Luther „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte.“ Es ist … Mehr