Über den Seelenschmerz (Vorwort zu Michael Kearneys „Mortally Wounded“) Von Cicely Saunders Diejenigen von uns, die Zeit in der Gesellschaft … Mehr
Kategorie: Seelsorge
Peter Gross über die Erledigung der Ewigkeit in der Multioptionsgesellschaft: „Der Tod löst nur noch Feindseligkeit aus, gleichgültig, wie und wo er stattfindet. Er wird aus dem Gesichtskreis verbannt. Seine Verdrängung zeigt zwar, daß man ihm nicht teilnahmslos gegenübersteht, aber man weiß nicht, was man mit ihm anfangen soll. Er irritiert, weil er sinnlos ist. Am liebsten ist einem, wenn jemand stirbt wie ein Tier, sich absondernd oder klinisch sauber im Spitalbett, von wo der direkte Weg via Kühlhaus ins Grab oder Krematorium erfolgt. Kämpfen, schreien, sich wehren gegen den Tod – das ist schwer zu ertragen, nicht der Tod!“
Erledigung der Ewigkeit (Die Multioptionsgesellschaft) Von Peter Gross Der Tod als zerlumpter, abstoßender Knochenmann, als mähender Schnitter, diese angstmachende Figur … Mehr
Peter Noll über die überdrüssige Ewigkeit (Diktate über Sterben und Tod, 1984): „Jede Ewigkeit wird zur Hölle, wenn sie aus konkreten Details besteht. Da helfen auch Vorstellungen wie ewige Jugend und dergleichen nichts. Es sei denn, man gehe zugleich von der Annahme aus, der körperliche Mensch könne in der Ewigkeit sich ständigem Wechsel, immer neuen Überraschungen und nie der Gewöhnung unterziehen. Da sind wir dann bei den echten Märchen.“
Von der überdrüssigen Ewigkeit Von Peter Noll (1926-1982) Die beste Analyse von Ewigkeitsvorstellungen ist leider in meiner Sammlung nicht enthalten, … Mehr
Hans Jonas, Techniken des Todesaufschubs und das Recht zu sterben (The Right to Die, 1978): „Zur Verteidigung des Rechtes zu sterben muss daher die wirkliche Berufung der Medizin neu bejaht werden, um sowohl Arzt wie Patienten aus ihrer jetzigen Knechtschaft zu befreien. Das neuartige Phänomen von Patientenohnmacht gekoppelt mit der Macht todesverzögernder Techniken unter öffentlicher Obhut verlangt eine solche Wiederbejahung. Nun läßt sich, so glaube ich, Einhelligkeit darüber erzielen, daß die Treuhandschaft der Medizin es mit der Ganzheit des Lebens zu tun hat.“
Techniken des Todesaufschubs und das Recht zu sterben (The Right to Die) Von Hans Jonas Die erste Reaktion auf den … Mehr
Welche Sterbehilfe ist für Christen angebracht? Zwölf Thesen: „Die Aussage ‚Ich will sterben‘ zielt häufig nicht auf ein zu erleidendes Sterben, sondern auf den faktischen Tod. Wer tot sein will, vermag sich nur auf eine Selbst- oder Fremdtötung als aktive, selbstwirksame Handlung auszurichten. Auch wenn persönliche Motive für Tötungsverlangen nachvollziehbar sind und Verurteilungen sich verbieten, bleibt für Christen der Konflikt mit dem göttlichen Gebot bestehen: ‚Du sollst nicht töten!‘ Christen stehen in einer Lebens- bzw. Sterbensgemeinschaft mit Christus, die Selbsttötung nicht vorsieht. Sich einen vermeintlich guten Tod ertöten zu wollen gibt dem Tod als lebensvernichtende Macht Recht und findet damit nicht den Glauben an die leibliche Auferstehung von den Toten mit Christus. Im Mich-selbst-töten(-lassen) kann ich mich vor Gott nicht ins Gebet nehmen und sprechen: ‚Dein Wille geschehe.'“
Welche Sterbehilfe ist für Christen angebracht? Zwölf Thesen Beim heutigen t-Gespräch in unserem Gemeindehaus zur Frage „Welche Sterbehilfe ist für … Mehr
Reinhold Schneider, Das Friedensreich der Toten. Zu Allerheiligen – Allerseelen (1945): „Es dunkelt früh, und die verlassene Trümmermasse baut sich zusammen zur Totenstadt, über die der Turm gebietet. Und wieder ist ein Tag über den Garten gegangen, und es ist nichts geschehen, als daß der Teppich der Blätter noch dichter wurde und die Zweige sich ein wenig mehr gelichtet haben. Die Stunden glitten hin wie der Flug der Vögel, der keine Spuren läßt.“
Das Friedensreich der Toten. Zu Allerheiligen – Allerseelen Von Reinhold Schneider In der Nacht, gegen Morgen, breitete sich der Nebel … Mehr
Cicely Saunders über den umfassenden Schmerz (Total Pain) bei Sterbenskranken: „Körperlicher, emotionaler und sozialer Schmerz und das spirituelle Bedürfnis nach Sicherheit, Sinn und Selbstwert – alles in einer Antwort. Ein solcher ganzheitlicher Ansatz ermöglicht es, dass die Opioid-Dosis zwischen dem eigenen Wirkungs- und Beruhigungsniveau des Patienten liegt, während die regelmäßige Verabreichung eine ständige Kontrolle der fast immer gleichbleibenden Schmerzen ermöglicht.“
Umfassender Schmerz (Total Pain) Von Cicely Saunders Die auf Tonband aufgezeichneten Gespräche und die beschreibenden Studien von Hunderten von Patienten … Mehr
Mitleid allein begründet keine Ethik – Hans Jonas über Euthanasie und Ethik: „Öffentliches Recht und die viel persönlichere Sittlichkeit können nie zu vollkommener Deckung gebracht werden. Zuletzt und im Äußersten werden wir auf die einsamen Entscheidungen der Liebe zurückgeworfen, die selbst dem Gesetz zu trotzen wagt, aber hoffen darf, daß auch das verletzte Recht so gnädig urteilt, wie es der Bestand der Rechtsordnung erlaubt. Mit diesem ungelösten und unauflöslichen Rest in der Euthanasie-Frage – dem Verzicht also auf eine eindeutig regelnde ethische Antwort – müssen wir uns, so glaube ich, in Demut abfinden.“
Mitleid allein begründet keine Ethik. Ein ZEIT-Gespräch mit dem Moralphilosophen Hans Jonas über Euthanasie und Ethik Darf das Leiden eines … Mehr
Sr. Gillian Mary, Frische Quellen (Fresh Springs): „Dieses perfekte Gleichgewicht / Zwischen Pein und Freude / Gegeben / Durch sein Kreuz und seine Auferstehung. / Die liebevolle Berührung / Von Seinen Händen / Heilt / Unsere verwundeten Herzen und Seelen / und macht sie heil.“
Frische Quellen Dieses perfekte GleichgewichtZwischen Pein und FreudeGegebenDurch sein Kreuz und seine Auferstehung.Die liebevolle BerührungVon Seinen HändenHeiltUnsere verwundeten Herzen und … Mehr