Fortschritt Von Wolfgang Huber 1. Der Begriff und seine Herkunft Für das „wissenschaftlich-technische Zeitalter“ ist kaum ein Begriff kennzeichnender als … Mehr
Kategorie: Religionsunterricht
Marsilio Ficino, Über die christliche Religion (1474): „Die kostbarsten Perlen der Religion hingegen wurden oft von Ignoranten in die Hand genommen und wie von Säuen zertreten. Denn oftmals scheint die müßige Bemühung von Toren und Trägen mehr Aberglaube (superstitio) als Religion [zu sein].“
Ahnherr des liberalen Protestantismus ist nicht etwa Martin Luther, sondern der Florentiner Renaissancephilosoph Marsilio Ficino (1433-1499) mit seinen Schriften „Theologia … Mehr
Georg Frölich, Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht hat, in Glaubenssachen mit dem Schwert zu handeln (März 1530): „Da im Reich Christi ‚Sekten und Spaltungen notwendig sein müssen‘, um das Gute zu fördern, nämlich ‚damit die Bewährten offenbar werden‘, warum sollte dann eine Obrigkeit versuchen, durch das Schwert etwas aus dem Reich Christi zu vertreiben, das die Schrift als notwendig bezeichnet? Dies würde dem Wort Gottes widersprechen und versuchen, durch das Schwert das zu erzwingen, was Gottes Wort im geistlichen Reich hervorbringen sollte.“
Georg Frölich Schrift „Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht habe, in des Glaubens Sachen mit dem Schwert zu handeln“ war … Mehr
Jürgen Roloff, Kirche im Neuen Testament: „Aus der gottesdienstlichen Teilhabe an der Gabe des Sakraments gewinnt die Kirche ihre Teilhabe an den Lebensfunktionen Jesu Christi im Sinne des gegenseitigen Dienens aller ihrer Glieder.“
Kirche im Neuen Testament Von Jürgen Roloff 1. Begriff Der Begriff ekklēsia entstammt dem Bereich des Politischen und bezeichnet die … Mehr
Zukunft als genetische Entwicklung („Werdende“) und adventliche Apokalypse („Kommende“): „Die christliche Apokalyptik ist im Wesentlichen die Ansage einer göttlichen Gegenwirklichkeit, die sich gegenwärtig in einer visionären Botschaft erschließt und die die Bedrängnis in der Gegenwart in den Blick nimmt.“
Zukunft als genetische Entwicklung („Werdende“) und adventliche Apokalypse („Kommende“) Wenn es um das deutsche Wort „Zukunft“ geht, sind damit zwei … Mehr
Einführung in das apostolische Glaubensbekenntnis – Teil 10: „Ich glaube an die Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.“
Einführung in das apostolische Glaubensbekenntnis – Teil 10: „Ich glaube an die Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das … Mehr
Zehn (moralinsaure) Gebote zum Unglücklichwerden: „4. Trauere verpassten Gelegenheiten ausgiebig nach, damit sich Dir keine neue Handlungsmöglichkeiten auftun. 5. Konsumiere paradiesisch, denn Überfluss zeugt Überdruss. 6. Lass Dich vom Internet und insbesondere von den Sozialen Medien wählerisch gefangen nehmen, dann wirst Du selbst nichts Befriedigendes bewerkstelligen.“
Wenn im gymnasialen Lehrplan der 10. Klasse das Glück ein Thema ist, darf man sich als Lehrender selbst Gedanken machen: … Mehr
Reinhold Krauses widerliche antisemitische Sportpalastrede vom 13. November 1933: „Hierher gehört auch, dass unsere Kirche keine Menschen judenblütiger Art mehr in ihren Reihen aufnehmen darf. Wir haben nicht nur die Judenmission bekämpft, sondern wir haben immer wieder betont: judenblütige Menschen gehören nicht in die deutsche Volkskirche (starker Beifall), weder auf die Kanzel, noch unter die Kanzel. Und wo sie auf den Kanzeln stehen, haben sie so schnell wie möglich zu verschwinden. (Bravorufe, Beifall.) Es wird aber auch notwendig sein, dass unsere Landeskirche sich damit beschäftigt, dass alle offenbar entstellten und abergläubischen Berichte des Neuen Testaments entfernt werden, und dass ein grundsätzlicher Verzicht auf die ganze Sündenbock- und Minderwertigkeitstheologie des Rabbiners Paulus ausgesprochen wird, der eine Verfälschung jener Botschaft begangen hat, dieser schlichten Frohbotschaft: ‚Liebe deinen Nächsten als dich selbst‘.“
Man muss sich auch solchen widerlichen Reden stellen: Reinhold Krauses antisemitische Sportpalastrede vom 13. November 1933, die damals in den … Mehr
Klaus Koch und Jürgen Roloff, Gott in der Bibel: „Wo Menschen derart Gott als sprechenden und zu vernehmenden Gott erfahren, tritt ihnen Gott als Person gegenüber, um es mit einem modernen, der Bibel unbekannten Begriff zu umreißen. Doch Personalität, »Duhaftigkeit« für den Menschen, zeigt einen wichtigen, aber keineswegs einzigen Aspekt Gottes.“
Gott in der Bibel Von Klaus Koch und Jürgen Roloff 1. Vorbemerkung Die biblische Gottesauffassung ist die selbstverständliche Voraussetzung jeder … Mehr