Das Wort der Bekenntnissynode der Evangelischen Kirche der APU zur Auslegung des fünften Gebotes vom Oktober 1943 enthält aus heutiger … Mehr
Kategorie: Religionsunterricht
Jürgen Roloff, Gemeinde im Neuen Testament: „Wesentlich für die Gemeinde ist, dass sie »zusammenkommt« zum Gottesdienst. Durch das, was sie hier in Wort und Sakrament empfängt, wird sie das, was sie ist: Lebens- und Zeugnisgemeinschaft, in der Menschen nicht mehr übereinander herrschen, sondern einander nach der Weise Jesu dienen, und in der die befreiende Macht des Evangeliums sich in der Überwindung aller zwischenmenschlichen Unterschiede und Schranken erweist.“
Gemeinde im Neuen Testament Von Jürgen Roloff 1.Zum Begriff Der Begriff Gemeinde hat sich im Deutschen, neben Kirche, als Wiedergabe … Mehr
Bertrand Russell im Interview über Gott: „Nehmen wir an, Sir, dass Sie sich, nachdem Sie dieses traurige Tal verlassen haben, tatsächlich im Himmel befinden und vor dem Thron stehen. Dort, in all seiner Herrlichkeit, saß der Herr – Gott.“ Russell zuckte zusammen. „Was würden Sie denken?“ „Ich würde denken, ich träume.“ „Aber angenommen, Sie merken, dass Sie es nicht sind? Angenommen, vor Ihren Augen, ohne den Schatten eines Zweifels, wäre Gott. Was würden Sie sagen?“ „Ich würde wahrscheinlich fragen: ‚Sir, warum haben Sie mir keine besseren Beweise geliefert?‘“
Bertrand Russell und Gott. Eine Erinnerung Wenn er mit dem Allmächtigen konfrontiert würde, würde er fragen: „Sir, warum haben Sie … Mehr
„Werden“-Zukunft versus ankommende Zukunft: „Dass diese göttliche Zukunft als Ankunft erwartet werden kann, braucht eine Rückbindung in der gegenwärtigen irdischen Wirklichkeit. Wenn in der christlichen Lehre von der Wiederkunft Christi die Rede ist („von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und Toten“ – Glaubensbekenntnis), verweist dies auf das Evangelium, also auf das Kreuz- und Auferstehungsgeschehen Jesu Christi.“
Zukunft als genetische Entwicklung („Werdende“) und adventliche Apokalypse („Kommende“) Wenn es um das deutsche Wort „Zukunft“ geht, sind damit zwei … Mehr
Gisbert Greshake über Ewigkeit und ewiges Leben: „Wer im Glauben und in der Nachfolge Christi steht, darf wissen, dass nicht nur seine Zeit und das, was in ihr geschieht, gerettet und bewahrt wird, sondern dass er schon jetzt einen ersten anfanghaften und dann einmal den vollendeten Anteil besitzt am ewigen Leben, das heißt an der alles umfassenden Seinsfülle Gottes.“
Ewigkeit/Ewiges Leben Von Gisbert Greshake 1. Die „Zeit“ Gottes Ewigkeit, ewiges Leben sind in der Hl. Schrift und in der … Mehr
Prädestination, Erlösung und Verdammnis im wirklichen Leben: „Es ist die Pilgerschaft des Glaubens, die in einer Prädestinationslehre nicht vorweggenommen bzw. in den Status ‚gerettet‘ eingedampft werden kann. Keine Theorie mit genereller Begrifflichkeit kommt dem wirklichen Geschehen von Menschen mit ihrem je eigenen Namen gleich. Wir können uns eben nicht von der Bühne stehlen und in einen göttlichen Regieraum gehen, um das Drama von oben zu übersehen.“
Prädestination, Erlösung und Verdammnis im wirklichen Leben Die Lehre von der Prädestination zum Heil oder zur Verdammnis enthält Aussagen, die … Mehr
Wolfgang Huber über den Begriff ‚Fortschritt‘ (1980): „Fortschritt wird also vorrangig als Steigerung ausgelegt. Erst allmählich tritt die Frage auf, ob im Prozess derartiger Steigerung die Bedingungen menschlichen Lebens zugleich erhalten werden können; und ebenfalls allmählich erst verbindet sich damit die Frage, ob nicht durch fortschreitende quantitative Steigerung die Bedingungen menschlicher Freiheit aufs Spiel gesetzt werden.“
Fortschritt Von Wolfgang Huber 1. Der Begriff und seine Herkunft Für das „wissenschaftlich-technische Zeitalter“ ist kaum ein Begriff kennzeichnender als … Mehr
Marsilio Ficino, Über die christliche Religion (1474): „Die kostbarsten Perlen der Religion hingegen wurden oft von Ignoranten in die Hand genommen und wie von Säuen zertreten. Denn oftmals scheint die müßige Bemühung von Toren und Trägen mehr Aberglaube (superstitio) als Religion [zu sein].“
Ahnherr des liberalen Protestantismus ist nicht etwa Martin Luther, sondern der Florentiner Renaissancephilosoph Marsilio Ficino (1433-1499) mit seinen Schriften „Theologia … Mehr
Georg Frölich, Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht hat, in Glaubenssachen mit dem Schwert zu handeln (März 1530): „Da im Reich Christi ‚Sekten und Spaltungen notwendig sein müssen‘, um das Gute zu fördern, nämlich ‚damit die Bewährten offenbar werden‘, warum sollte dann eine Obrigkeit versuchen, durch das Schwert etwas aus dem Reich Christi zu vertreiben, das die Schrift als notwendig bezeichnet? Dies würde dem Wort Gottes widersprechen und versuchen, durch das Schwert das zu erzwingen, was Gottes Wort im geistlichen Reich hervorbringen sollte.“
Georg Frölich Schrift „Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht habe, in des Glaubens Sachen mit dem Schwert zu handeln“ war … Mehr