Wie geschichtliche Tatsachen in der Gegenwart ankommen: „Im Unterschied zu materiellen Gegenständen, die wiederholt betrachtet werden können, sind Handlungen nicht von Dauer. Mit ihrem Vollzug sind sie irreversibel vergangen. Damit nun vergangene Tatsachen für die Gegenwart wirklich sind, müssen folgende fünf Schritte getan worden sein.“

Wie geschichtliche Tatsachen in der Gegenwart ankommen Wir vernehmen Aussagen bezüglich der Vergangenheit, das etwas an einen bestimmten Ort zu … Mehr

Martin Luthers Auslegung des ersten Gebots „Du sollst nicht andere Götter haben“ in seinem Großen Katechismus: „Es ist mancher, der meint, er habe Gott und alles zur Genüge, wenn er Geld und Gut hat; er verlässt sich darauf und brüstet sich damit so steif und sicher, dass er auf niemand etwas gibt. Sieh, ein solcher hat auch einen Gott: der heißt Mammon, das heiß Geld und Gut; darauf setzt er sein ganzes Herz. Das ist ja auch der allgewöhnlichste Abgott auf Erden.“

Auslegung des ersten Gebots: „Du sollst nicht andere Götter haben“ Von Martin Luther Das heißt: Du sollst mich allein für … Mehr

Elie Wiesel, Habe ich mich geändert?: „Das Äußere der Dinge und mehr noch der menschlichen Wesen war mir zuwider. – Wäre es mir möglich gewesen, dann hätte ich mich irgendwo in Indien in einen Ashram zu­rückgezogen. Aber ich konnte es nicht. Ich hatte unter dem glühenden Himmel Indiens so unermeßliches und schreckli­ches Elend gesehen, das ich einfach nicht tolerieren konnte. Angesichts dieses Elends bedrängte mich das Problem des Bösen mit zerstörerischer Kraft. Ich hatte die Wahl, mich da­vor zu verschließen oder die Flucht zu ergreifen.“

In dem 1982 in der Herderbücherei erschienenen Band Was meinem Leben Richtung gab. Bekannte Persönlichkeiten berichten über entscheidende Erfahrungen findet … Mehr

Friedrich Huber über Mission (2006): „Ein am Beginn des dritten Jahrtausends zeitgemäßes Missionsverständnis muss das missionarische Zeugnis in Wort und Tat mit einem friedlichen Zusammenleben der Anhänger verschiedener Religionen in einer religiös pluralistischen Ge­sellschaft verbinden. Nötig ist ein missionarisches Zeugnis, das das friedliche Zusammenleben nicht gefährdet, und ein Zusammenleben, das das missionarisches Zeugnis nicht ausschließt.“

Mission Von Friedrich Huber I. Verständnis Unter dem Begriff M., der erst im 16. Jh. von Ignatius von Loyola selbst … Mehr

Martin Luther, Vorrede zum Römerbrief (1522): „Das aber ist die rechte Freiheit von der Sünde und vom Gesetz, von der Paulus bis ans Ende dieses Kapitels schreibt, dass es die Freiheit bietet, nur Gutes zu tun mit Lust und recht zu leben ohne den Zwang des Gesetzes. Deshalb ist diese Freiheit eine geistliche Freiheit, die nicht das Gesetz aufhebt, sondern zeigt, was vom Gesetz gefordert wird, nämlich Lust und Liebe, womit das Gesetz gewissermaßen zur Ruhe gebracht wird und nicht mehr anzutreiben und zu fordern hat.“

Vorrede zum Römerbrief (1522) Von Martin Luther Dieser Brief ist das rechte Hauptstück des Neuen Testamentes und enthält das allerlauterste … Mehr

Theodor Ahrens über Mission: „Theologisch gesehen geht es christlicher Mission nicht um religiöse Vereinnahmung, sondern um Ant­wort auf die Frage, was Christen für die Welt erhoffen. Im Ergebnis hat die moderne Weltmissionsbewegung einer­seits eine Vielzahl neuer Dialekte des Christlichen hervor­gebracht, andererseits das Christentum wirklich zu einer Weltreligion gemacht.“

„Mission“ ist ein Reizwort. Gut, wenn es erklärt wird: Mission Von Theodor Ahrens ›Mission‹ (lat. missio = ›Sendung‹, ›Gesandtsein‹) wurde … Mehr

Carl Heinz Ratschow, Theologie der Religionen (1987): „Diese Theologie der Religionen, die, soweit ich weiß, noch nie streng auf diesen ihren Zusammenhang ausgelegt wurde, zeigt, wie eine trinita­risch durchgeführte Gotteseinsicht das Problem der Religionen so wie das Chri­stentum als Religion auf das dritte Eintreten Gottes zuführt, in dem der Zorn Gottes zur Ruhe kommt, weil und so gewiß er als Geist auch noch die religiöse Antwort-Verbindlichkeit des Menschen übernimmt.“

Theologie der Religionen Von Carl Heinz Ratschow 1. Allgemein 1.1 Das nächstliegende Verständnis des Themas ist dies, daß nach den … Mehr

Albert Schweitzers Predigt über die Ehrfurcht vor dem Leben zu Römer 14,7, 23. Februar 1919 in Straßburg: „Diese allgemeinen Ausdrücke «Ehrfurcht vor dem Leben», «Aufgeben des Fremdseins», «Drang nach Erhaltung des Lebens» um uns herum, klingen kalt und nüchtern. Aber wenn es auch unscheinbare Worte sind, können sie doch reich sein.“

Zweite Predigt über die ethischen Probleme und die Ehrfurcht vor dem Leben (Römer 14,7)[1] Von Albert Schweitzer Sonntag, den 23. … Mehr