In ihrer Erwiderung „Protestantische Glaubensfreude“ auf meinen Text „Protestantische Selbstsäkularisierung“ (in Christ in der Gegenwart) schreibt Margot Käßmann: „Besonders unverständlich … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Protestantische Glaubensfreude? Margot Käßmanns Entgegnung
In der neuen Ausgabe von Christ in der Gegenwart ist nun von Margot Käßmann eine Entgegnung auf meinen Artikel „Protestantische … Mehr
Protestantische Selbstsäkularisierung: „Je allgemeinverständlicher die ‚Kommunikation des Evangeliums‘ zu sein hat, umso weniger vermag sie Menschen für das Passah-Mysterium Jesu Christi einzunehmen. Und je weniger man als Christ kirchlich beansprucht wird, umso bedeutungsloser erscheint einem die christliche Botschaft.“
Im Hinblick auf den anstehenden Reformationstag habe ich in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Christ in der Gegenwart (aus dem … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Christus, die Wirklichkeit und das Gute (Ethik, 1940): „Die Frage nach dem Guten kann nur in Christus ihre Antwort finden. Der Ursprung der christlichen Ethik ist nicht die Wirklichkeit des eigenen Ich, nicht die Wirklichkeit der Welt, aber auch nicht die Wirklichkeit der Normen und Werte, sondern die Wirklichkeit Gottes in seiner Offenbarung in Jesus Christus.“
Christus, die Wirklichkeit und das Gute. Christus, Kirche und Welt Von Dietrich Bonhoeffer Der Wirklichkeitsbegriff Es ist eine Zumutung sondergleichen, … Mehr
Holm Tetens Alterstheismus
Nach Volker Gerhardt (Der Sinn des Sinns, C.H. Beck 2014) hat sich auch der zweite Berliner Philosoph Holm Tetens mit … Mehr
Warum die evangelische Rechtfertigungslehre heilskommerziell ruinös ist und die Kirchensteuer eine protestantische Notwendigkeit ist: „Dem Protestantismus fehlt es an einem ‚Vergelt’s Gott‘, verweigert sich doch die evangelische Rechtfertigungslehre einer vertragsrechtlichen Heilsökonomie ‚do ut des‘ (ich gebe, damit du gibst). Gläubiges Commitment scheint sich nicht als postmortalen Himmelslohn auszuzahlen.
Warum die evangelische Rechtfertigungslehre heilskommerziell ruinös ist und die Kirchensteuer eine protestantische Notwendigkeit ist Ein sprachlich wunderbarer und theologisch höchst … Mehr
Protestantismus als bürgerliche Ideologie: „Nicht in Wittenberg wurde mit einem Thesenanschlag der Protestantismus ins Leben gerufen, sondern vierzig Jahre früher in Florenz, ist doch Marsilio Ficino mit seinem ‚Buch über die christliche Religion‘ (Liber de Christiana religione) von 1474 und nicht etwa Martin Luther der wahre Ahnherr des Protestantismus. Protestantismus und Reformation sind zwei verschiedene Angelegenheiten. Was die Reformation beabsichtigt hatte, war eine evangeliumsgemäße Reform der Kirche an Haupt und Glieder, nicht aber eine bürgerliche Emanzipation von der Kirche im Namen einer eigenen Religiosität. Der Protestantismus ist eine bürgerliche Ideologie, die sich zu Unrecht auf Martin Luther beruft. Würde Luther in der Gegenwart zu verorten sein, stünde dieser der nachkonzilaren römisch-katholischen Kirche wesentlich näher als einem liberalprotestantischen Bürgertum.“
Protestantismus als bürgerliche Ideologie Die Reden für das Reformationsfest 2017 in Wittenberg sind in Gedanken schon längst geschrieben; es sind … Mehr
William Willimon und Stanley Hauerwas, Das Vaterunser als christliches Abenteuergebet: „Errettung, christliche Errettung, ist nicht eine individuelle Beziehung zwischen mir und Gott. Rettung bedeutet vielmehr, dass wir in ein Abenteuer hineingezogen werden, dass unser Leben von Gott auf eine Reise geschickt wird, die sich christlicher Glaube nennt. Dieses Gebet, dieses ‚Vaterunser‘, ist die Benennung der Mittel, durch die wir gerettet werden, und die Teilnahme daran. Es ist die Art und Weise, wie Gott uns Teil eines Reiches macht, durch das wir von der Welt gerettet werden.“
Das Vaterunser als christliches Abenteuergebet Von William Willimon und Stanley Hauerwas Für mich die herausforderndste Einführung in das Vaterunser ist … Mehr
Heilskommerz, Totenkult und die Reformation. Über Peter Browns „The Ransom of the Soul“: „Die evangelische Rechtfertigungslehre, die aus dem Bußsakrament erwachsen ist, hat zu einem kulturellen Bruch geführt, den man sich gegenwärtig kaum noch vorstellen kann. Wenn im Glauben an das Evangelium die gerichtsbeständige Vergebungszusage Jesu Christi erhalten wird, erübrigt sich jeglicher Heilskommerz. Durch die Reformation hat also die Kirche ihre religionsökonomische Grundlage verloren – mit weitreichenden finanziellen Folgen. Da sich protestantischerseits nichts heilskommerziell erwirtschaften ließ, musste der kirchenbauliche und klerikale Unterhalt in staatliche Hände überführt werden.“
Heilskommerz, Totenkult und die Reformation. Über Peter Browns „The Ransom of the Soul“ Im April ist Peter Browns Buch The … Mehr