Kierkegaards letzte publizistische Unternehmung war seine Abrechnung mit dem organisierten Christentum und insbesondere mit der lutherischen Staatskirche in Dänemark, die … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Martin Luther, Die drei Symbole oder Bekenntnisse des Glaubens Christi, in der Kirche einträchtiglich gebraucht (1538): „Es müssen wahrlich alle drei Stücke geglaubt sein, nämlich: dass er Gott sei; ebenso, dass er Mensch sei; ebenso, dass er für uns solcher Mensch geworden sei, das ist, wie das erste Symbol sagt: empfangen vom heiligen Geist, geboren von Maria der Jungfrau, gelitten, gekreuziget, gestorben und auferstanden usw. Fehlets an einem Stücklein, so fehlen alle Stücke. Denn der Glaube soll und muß ganz und vollkommen sein. Ob er wohl schwach sein und angefochten werden kann, soll und muß er dennoch ganz und nicht falsch sein. Schwach sein tut den Schaden nicht, aber falsch sein, das ist der ewige Tod.“
Im Protestantismus gilt das Sittengebot: Jede/r ordinierte Amtsträger/in darf in der Kirche zur Sprache bringen, wie er oder sie für … Mehr
Reformation 2017 – Großes Fest der Welthinterfragung
Jetzt weiß man es offiziell, auf welchem Niveau das Reformationsjubiläum in den Gemeinden zu feiern ist. Heute kam das Werbematerial … Mehr
Søren Kierkegaards Kritik am Pfarrberuf in Will der Staat in Wahrheit dem Christentum dienen, so möge er die 1000 Broterwerbe wegnehmen: „Die weitaus größere Anzahl hätte gar keine Berufung, Christentum zu verkünden, sondern betrachtet es simplement als Broterwerb.“
Am 24. Mai 1855 erschien in Kopenhagen die erste Nummer einer Zeitschrift, die von Søren Kierkegaard erdacht, herausgegeben und verfasst … Mehr
Evangelischer Gehorsam: „Hören und Gehorchen sind ein Beziehungsgeschehen, in dem jemand sich akustisch auf den Anspruch eines anderen ausrichtet, so wie dies in der hebräischen Interjektion hinneni (‚hier bin ich‘) zum Ausdruck kommt. Wer einem Anspruch gehorcht, vertraut sich dem anderen an. Nirgends besser als im sogenannten šemă‘ jiśrā’el kommt dies zur Sprache: ‚Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.‘ Auf den Herrn hören heißt nichts anderes als von dessen Erwählung eingenommen zu sein. Von solch einem kommunikativen Anspruchsgehorsam ist ein Befehlsgehorsam zu unterscheiden, wo auf Grundlage eines externen Statusrahmens ein rangmäßig ‚Untergebener‘ (subiectum) dem Befehl eines Superiors bedingungslos zu folgen hat.“
Evangelischer Gehorsam (Mission als Namenszeugnis) Von Jochen Teuffel Gehorchen kommt von Hören Auch wenn man es nicht gerne hören mag; … Mehr
Lesslie Newbigin – Das Evangelium und unsere westliche Kultur: „Wie kaum ein anderer Bischof im 20. Jahrhunderts hat er persönlicher Glaube, seelsorgerlicher Hirtendienst, organisatorische Klugheit, ökumenische Weite, politisches Gerechtigkeitsempfinden, theologische Sprachfähigkeit und soziologische Reflexion miteinander verbunden.“
Für ein neues Buchprojekt von Johannes Nehlsen und Roland Werner „Gesichter und Geschichten der Reformation“ im Fontis-Verlag für den Herbst … Mehr
Kristlieb Adloff, Zehn Thesen zur biblischen Denkungsart im Hinblick auf den 31. Oktober 2017 (Reformationsjubiläum)
Im Hinblick auf den 500. Jahrestag des Thesenanschlags Martin Luthers hat Kristlieb Adloff, vormals Dozent für Neues Testament und Homiletik … Mehr
Kanzelverbot für den leitenden Bischof der VELKD, Gerhard Ulrich in Vöhringen/Iller
Ich habe als Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Vöhringen/Iller Herrn Gerhard Ulrich, Landesbischof der Nordkirche und leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen … Mehr
Alexander Deeg über die Abschaffung der Amtskreuze für leitende Geistliche: „Das Kreuz, das Symbol radikaler Kenosis, als Rangabzeichen? Meiner Einschätzung ist das ein Irrweg, den wir dringend verlassen sollten – oder dadurch korrigieren, dass wir allen Getauften, allen Priesterinnen und Priestern unserer Kirche gleich bei der Taufe ein Umhängekreuz schenken, das dann aber auch nicht kleiner sein darf als das des Landesbischofs unserer Kirche.“
Da hat Alexander Deeg, Professor für praktische Theologie in Leipzig mit theologischen Wurzeln in Erlangen, richtig hingelangt, mit seinem Vortrag … Mehr