Rudolf Bohren, Predigen in dürftiger Zeit (2004): „Wo ein Christ ist, wird das Wunder wiedergeboren. Darum ist jeder Christ sehr wichtig – ein Wunder eben. Vielleicht kann ein armer Bauernknecht aus dem Berner Oberland auch dem Land an der Ostsee zum Segen werden. Was ihm zuwuchs, haben andere in jahrelanger spiritueller Übung sich anzueignen versucht, bis die Gnade über sie kam. Und Gnade braucht das Land wie Regen und Sonnenschein. Wer sie empfängt, erhält sie für das Land.“

Predigen in dürftiger Zeit Von Rudolf Bohren I. Kirche — Auslaufmodell oder Hoffnungsträger? In meinem langen Predigerleben habe ich in … Mehr

Patrick D. Miller, Vom Predigen der Zehn Gebote: „Es gibt viele Menschen, die die Gebote als reduktionistisch empfinden, wenn es darum geht, moralische Fragen von Bedeutung zu behandeln. Das heißt, sie sind zu einfach, um über die ganz grundlegenden Fragen hinaus viel Hilfe zu bieten. Sie befassen sich mit moralischen Wahrheiten, die so akzeptiert sind, dass sie nicht ernsthaft diskutiert werden müssen.“

Vom Predigen der Zehn Gebote Von Patrick D. MillerPrinceton Theological Seminary, Princeton, New Jersey Ohne konkrete Daten zu haben, vermute … Mehr

Kaj Munks Predigt über Matthäus 25,1-13 (1943): „Die weltlichen Machthaber sind mit den sogenannten frommen Christen darin einig, dass keine Politik in der Kirche getrieben werden soll, und darin kommt die Kirche ihnen auch gerne solange entgegen, wie sie eine Politik führen, die Christus nicht fremd ist. Aber schlagen sie Wege ein, die Christus als Wege gegen Gottes Willen bezeichnet hat, Wege, die für ihre Völker in den Abgrund führen, – dann wäre die Kirche, die dazu schweigt, nicht Jesu Christi Kirche! Denn die Sünde zu verschweigen, ist die Sprache des Teufels.“

Predigt über Matthäus 25,1-13 (Von den klugen und törichten Jungfrauen) Von Kaj Munk Kaj Munk hielt diese Predigt am 5. … Mehr

Karl Barths Neujahrsansprache 1962: „Fest sind die Herzen von Menschen, die darauf vertrauen, daß auch alles das, was vermöge unserer menschlichen Torheit heute geschieht und noch geschehen mag, in der festen Hand des gnädigen Gottes seine Grenze und sein Ziel hat. Die festen Herzen solcher Men­schen werden auch im Jahr 1962, was es uns auch bringe — sie wer­den in Ewigkeit standhalten.“

Ein Wort zum Neuen Jahr Professor Dr. Karl Barth hielt in der Silvesternacht nach Verklingen des Neu­jahrsgeläutes über Radio Beromünster … Mehr

Friedrich Mildenbergers Auslegung zu Prediger 3,1-9, „Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde“: „Nur dort kann etwas gelingen, wo dazu die rechte Zeit ist. Und diese rechte Zeit, diese gute Gelegenheit, die haben wir nicht in der Hand. Die machen nicht wir. Die kommt von Gott – oder sie kommt gar nicht.“

Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde. Eine Auslegung zu Prediger 3,1-9 Von Friedrich Mildenberger Ein jegliches … Mehr

Rolf Wischnath, Silvesterpredigt über Matthäus 28,20: „Ein Jahr geht zu Ende, – ein für viele Menschen (besonderes – besonders ein unvorstellbar bitteres für die Menschen in der Ukraine). Ein neues beginnt. Wird es besser als das 2022. Unter dem Versprechen „Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende“ erschlagen uns die bitteren Tage nicht. Darum dürfen wir uns bei allen Sorgen dennoch freuen auf das neue Jahr. Es wird ein Jahr der treuen Gegenwart Gottes sein.“

Silvesterpredigt über Matthäus 28, 20 Von Rolf Wischnath Auch heute Abend möchte ich mit Ihnen nur einen Vers aus dem … Mehr

Friedemann Jungs Weihnachtspredigt zur Franziskus-Krippe: „Da liegt es, das Kind, auf Heu und auf Stroh. Wie weggeworfen, hineingeworfen in unsere Angst und Not. Und da liegt Gott, in diesem Kind, da kriegt seine Liebe Hand und Fuß. Da, in so einer Krippe, kam Gottes Herrlichkeit. Jesus, der für uns lebt, der uns Gott nahe bringt, der Gottes Liebe ist, da, in der Krippe.“

Eine Weihnachtspredigt zur Franziskus-Krippe Von Friedemann Jung Liebe Gemeinde, eine Krippe, eine Futterkrippe für Tiere, in die man Heu und … Mehr

Ralf Frisch, Das Band zur Anderswelt: „»Und Friede auf Erden. Und den Menschen ein Wohlgefallen.« Diese Worte der Heiligen Schrift sind für mich Heiliger Abend ge­nug. Mehr brauche ich nicht. Mehr brauche ich nicht, um sie zu spüren, die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen der Welt und der Anderswelt, zwi­schen Gott und Mensch. Mehr braucht es nicht, um die Hoff­nung nicht zu verlieren, dass er ja vielleicht doch da ist. Der Hei­land. Christ, der Retter.“

Das Band zur Anderswelt »Friede auf Erden«: Der Segen der Weihnachtsengel schafft die Verbindung von Himmel und Erde Von Ralf … Mehr