F. Max Müller und Samuel Isaac Joseph Schereschewsky in der Kontroverse über den ‚richtigen‘ chinesischen Namen für Gott: „Es wird Ihnen sicher nicht unbekannt sein, dass eine Kontroverse unter chinesischen Gelehrten darüber besteht, wer oder was mit dem Begriff oder Titel Shang-ti gemeint ist. Einige vertreten die Auffassung, dass er den Gott der christlichen Schriften bezeichnet, während andere sich völlig unfähig fühlen, dies in diesem Sinne zu akzeptieren. Was auch immer die Rechte in dieser Frage sind, die Kontroverse ist ein bedeutendes Thema und sollte nicht unbeachtet bleiben.“

Wie soll man „Gott“ in das Chinesische übersetzen? Diese Frage hat protestantische Missionare seit Mitte des 19. Jahrhunderts intensiv bewegt. … Mehr

Christentum und Frauenemanzipation

Christentum und Frauenemanzipation Das weiß Frau ganz einfach: Das Christentum ist eine patriarchale Angelegenheit, die der religiösen Bevormundung wenn nicht … Mehr

Lesslie Newbigins Missionstheologie: „Wenn ich vom Evangelium rede, meine ich natürlich die Aussage, dass die gesamte Menschheit in dem Geschehen um das Leben, den Dienst, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi verändert und daher jede menschliche Kultur in Frage gestellt wird.“

Lesslie Newbigins Missionstheologie Der britische Missionstheologe Lesslie Newbigin (1909-1998) ist im deutschen Sprachraum wenig bekannt. Bedauerlicherweise, muss man sagen, denn … Mehr

Unternehmerisch handeln als Kirche Jesu Christi – Möglichkeiten und Grenzen (2002): „Ich sehe unternehmerisches Handeln in unserer Kirche als die Herausforderung für die Zukunft, ein Handeln wohlgemerkt, das sich in den Dienst der Heilsökonomie Gottes stellt, indem es Menschen für das Evangelium Christi zu gewinnen sucht und dabei auf das Wirken des Heiligen Geistes vertraut. Dem unternehmerischen Handeln als Aktion geht die Kontemplation, die sich auf die Verheißung Gottes in Jesus Christus ausrichtet, voraus.“

Unternehmerisch handeln als Kirche Jesu Christi – Möglichkeiten und Grenzen Begriffe sind keine neutrale Worthülsen. Sie stammen aus bestimmten lebensweltlichen … Mehr

Ich bin Missionar. Richtet die Verbreitung der christlichen Botschaft Unheil an? „Europäer, die die christliche Mission in Frage stellen, projizieren ihre neuheidnischen Vorbehalte in andere Kulturen: ‚Was für uns nicht (mehr) von Bedeutung ist, kann für Euch auch nicht gut sein.‘ Nicht die Mission sondern deren Ablehnung stellt gegenwärtig einen eurozentristischen Versuch dar, andere Völker zu paternalisieren.“

In der Süddeutschen Zeitung vom 17. Oktober 2007 ist mein „missionsapologetischer“ Artikel Ich bin Missionar erschienen. Hier ist meine Urfassung: … Mehr

Segregative Zweitbekehrungen in Asien: „Wo sich nun das Christentum als allgemeine religiöse Lebensressource nach einer jahrzehntelanger Volkskirchengeschichte aufgebraucht hat, gewinnen Buß- und Bekehrungsrufe von außenstehenden Predigern ihr eigenes Gewicht. Man muss ein wirklicher Christ gegen die eigene Stammesgesellschaft werden und sich einer Kirche anschließen, wo deren Gemeinschaftsverpflichtung den überkommenen Familienpflichten vor geht.“

Segregative Zweitbekehrungen in Asien berall finden sie sich in Asien: Revivalists, Pentecostals, Youth With A Mission (YWAM) und andere Para-Churches. … Mehr

Jesus der Familienfeind: „Das Problem christlicher Elternverehrung ist jedoch, dass sie keinen Anhalt im Evangelium Christi hat. Aus dem Munde Jesus ist kaum ein positives Wort in Sachen Familie zu finden (vielleicht noch Markus 7,9-13p). Er selbst verleugnet seine eigene Familie (vgl. Markus 3,31-35) und sieht sich als Zerstörer von Familien (vgl. Lukas 12,49-53).“

Jesus der Familienfeind Wer in China Luthers Auslegung zum vierten Gebot („Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren …) … Mehr