Frische Quellen Dieses perfekte GleichgewichtZwischen Pein und FreudeGegebenDurch sein Kreuz und seine Auferstehung.Die liebevolle BerührungVon Seinen HändenHeiltUnsere verwundeten Herzen und … Mehr
Kategorie: Literatur und Gedichte
Jörg Zink, Was bleibt, stiften die Liebenden: „Glaube wird sich wandeln in Schauen, Hoffnung in dankbaren Lobgesang. Allein die Liebe bleibt, was sie war. Darum, was bleibt in Zeit und Ewigkeit, stiftet der liebende Gott, stiften die Liebenden mit ihm.“
Eine Handvoll Scherben Vielleicht bleibt am Ende auchvon den Bemühungen der Liebendennichts übrigals eine Handvoll Scherben. Ein paar Scherben, in … Mehr
Schalom Ben-Chorin, Fluchgebet (1942): „So sehr, mein Gott, hast du mich schon verstoßen, / daß deine Liebe mich nicht mehr erreicht, / du machtest mich zum gänzlich Heimatlosen, / der ziellos durch die Welten-Wüsten streicht.
Fluch-Gebet So sehr, mein Gott, hast du mich schon verstoßen,daß deine Liebe mich nicht mehr erreicht,du machtest mich zum gänzlich … Mehr
Netti Boleslav, Ein Zeichen nach uns im Sand: „alle singenden Vögel / verließen den Himmel / wildes Gras ist gewachsen / über die Jahre mit dir.“
Ein Zeichen nach uns im Sand Die Uhren verstummtstillnach dem Strandmit dirSchnecken verkrochenin die Muschelnkeine Welle schlägt mehr am Uferfür … Mehr
Johann Baptist Metz, Kleine Apologie des Erzählens (1973): „Eine Theologie des Heils, die weder die Heilsgeschichte konditioniert oder suspendiert noch die Nicht-Identität der Leidensgeschichte ignoriert bzw. dialektisch überfährt, kann nicht rein argumentativ, sie muß immer auch narrativ expliziert werden; sie ist in fundamentaler Weise memorativ-narrative Theologie.“
Kleine Apologie des Erzählens Von Johann Baptist Metz Zeitgenössische theologische Lexika sind verräterisch – vor allem durch das, was sie … Mehr
Margarete Susman, Nacht: „Herr, sprich ein neues Werde, / Ein neues Werde Licht! / Die Nacht der alten Erde / Wisch’ uns vom Angesicht!“
Nacht Es deckt die düstre ErdeDein nächtiges Gericht;Verklungen ist das Werde,Verlöscht das Angesicht. Wie Nebel wogt die SeeleBildlos von Rand … Mehr
Martin Rössler, Ein neues Lied wir heben an. Ein Protestsong Martin Luthers: „Es ist ein Protestlied, und als solches ein Sololied. Hier ist ein einzelner zutiefst erschüttert, und aus dieser Betroffenheit heraus redet er, singt er. Luther übernimmt keine vorhandene Melodie, sondern formt zugleich mit den Worten seine eigene Weise, die er auf der Laute begleitet.“
Ein neues Lied wir heben an. Ein Protestsong Martin Luthers[1] Von Martin Rössler Wer Revolution machen will, muß erst zum … Mehr
Margarete Susman, Gib uns Frieden! (1950): „Daß die Menschenbitte / Von ihren Lippen / Als Wort sich nicht mehr emporwagt / Und nur noch als Schrei, / Als ein einziger brandender Weheschrei aller / Die Wolken durchstößt, / Den Himmel zerreißt: / Dona nobis pacem!“
Gib uns Frieden! Dona nobis pacem!Bitte der Bitten,Osterbitte,Gewaltiger ChorSterblicher Wesen,Die ein Unsterbliches zu suchenAngetreten sind! Ach, aber sterblicher Wesen,Die auf … Mehr
Jeder Mensch hat einen Namen (Le chol isch jesch schem). Zeldas Gedicht auf Deutsch, Hebräisch und gesungen
Die israelische Lyrikerin Zelda Schneerson Mishkovsky (1914-1984) hat mit ihrem Gedicht „Jeder Mensch hat einen Namen (Lechol isch jesch schem)“ … Mehr