Von einem fernen Ort (Från en avlägsen plats) Ob Gott oder nicht,ob Sinn oder Nicht-Sinn,aus der Ferne schrumpfen die Fragen … Mehr
Kategorie: Literatur und Gedichte
Reinhold Schneiders Sonett ‚Verheißung‘ (1938): „Wenn alle Herzen brennen an dem Pfade, / Wo lange schon geduldig stehn die Frommen, / Wird segensmächtig ihn der Herr beschreiten.“
Verheißung Erst wenn der Menschen Stirnen wieder reinDas Leuchten einer höheren Welt empfangen,Und ihre Augen, die von Nacht verhangen,Sich füllen … Mehr
Albrecht Goes, Glockensegen: „Komm in diesem Glockensegen, / Herr, uns allen du entgegen“
Glockensegen Komm in diesem Glockensegen,Herr, uns allen du entgegen,Daß wir gehn in deiner Gnad,Eh der finstre Abend naht. Tu Dein … Mehr
Albrecht Goes, Die Kraft der Ohnmacht. Ein Wort zum Christfest 1961: „Wir haben – fern von dem unscheinbaren Jesus von Nazareth, aber verwirrenderweise auch in einer Art von selbsterdachtem Zusammenhang mit ihm – ein Tanzfest der Würden in Szene gesetzt, auf dem es hoch hergeht. Hinter welchem Pfeiler im Saal hat sich die wirkliche Würde – die Erinnerung an Adams Beseelung, uns zugut geschehen – versteckt, und auf welcher Vorplatztreppe kauert das große Erschrecken: ‚Herr, ich bin nicht würdig, dass Du unter mein Dach gehest?’“
Die Kraft der Ohnmacht. Ein Wort zum Christfest 1961 Von Albrecht Goes Über die Schwäche der Macht haben wir in … Mehr
Peter Meinhold, Der Glaube Reinhold Schneiders: „Das Wort Christi »Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm« bezeugt deshalb für Reinhold Schneider nicht nur die Gottheit Christi, es ist vielmehr »das Ungeheuerste, das jemals aus Menschenmund kam«. Es sagt das ganze Wesen des Christentums aus. Dieses offenbart sich damit als eine neue Wirklichkeit, nicht etwa als eine neue Lehre.“
Der Glaube Reinhold Schneiders Von Peter Meinhold Im literarischen Werk Reinhold Schneiders nehmen die religiösen Schriften einen beachtlichen Umfang ein. … Mehr
Gunnar Björling (1887-1960): „Meine Sprache ist nicht in Worten gefasst (Mitt språk är ej i orden)“
„Meine Sprache ist nicht in Worten gefasst (Mitt språk är ej i orden, Quosego 1928)“ Quelle: Gunnar Björling, Skrifter, Bd. … Mehr
Primo Levi, Vorworte zu „Ist das ein Mensch?“ (Se quest’ è un uomo, 1958): „Ihr, die ihr gesichert lebet / In behaglicher Wohnung; / Ihr, die ihr abends beim Heimkehren / Warme Speise findet und vertraute Gesichter: / Denket, ob dies ein Mann sei, / Der schuftet im Schlamm, / Der Frieden nicht kennt, / Der kämpft um ein halbes Brot, / Der stirbt auf ein Ja oder Nein.“
Ist das ein Mensch? Ihr, die ihr gesichert lebetIn behaglicher Wohnung;Ihr, die ihr abends beim HeimkehrenWarme Speise findet und vertraute … Mehr
Hans Graf von Lehndorffs kleines neuzeitliches Adventslied „Komm in unsre stolze Welt“ (EG 428) in seiner ursprünglichen Fassung: „Komm in unser reiches Land, Herr, in deiner Armut Blöße, / daß von Geiz und Unverstand willig unser Herz sich löse. / Schaff aus unserm Überfluß Rettung dem, der hungern muß!“
„Komm in unsre stolze Welt“ (EG 428) in seiner ursprünglichen Fassung als Adventslied Hans Graf von Lehndorff hatte seinen Vortrag … Mehr
Reinhold Schneider, Der Turm des Freiburger Münsters (1944): „Du wirst nicht fallen, mein geliebter Turm. / Doch wenn des Richters Blitze Dich zerschlagen, / Steig‘ in Gebeten kühner aus der Erde!“
Wenige Monate vor dem alliierten Bombenangriff am 27. November 1944, der die Innenstadt von Freiburg fast vollständig zerstörte, schrieb Reinhold … Mehr