Predigtmeditation zu Johannes 20,11–181 Von Hans Joachim Iwand Auch in dieser Ostergeschichte steht Maria Magdalena im Mittelpunkt der Handlung. Sie … Mehr
Kategorie: Hans Joachim Iwand
Hans Joachim Iwand, Gedanken zum Ostersonntag: „Solange wir noch dieser Botschaft standzuhalten gedenken, wird sie uns nicht treffen. Sie kommt, wo sie kommt, nur zu den Demütigen, den zu Boden Geworfenen, sie kommt wie ein Licht von oben in die tiefste Nacht … Wer an den Rand aller Dinge tritt, an den Rand seiner eigenen Vernünftigkeit, seines sich irgendwie Behaupten-Wollens, allein der wird sie hören, wie die Frauen sie hörten.“
Gedanken zum Ostersonntag Von Hans Joachim Iwand Die Frauen fanden aber den Stein weggewälzt von dem Grab und gingen hinein … Mehr
O vera digna hostia (Über Christi Höllenfahrt): „O wahrlich werte Ostergab! / Durch die zerbrach der Tartarus. / Befreit das Volk der Häftlinge, / Zurückgebracht des Lebens Lohn.“
O vera digna hostia O vera digna hostiaper quam fracta sunt tartararedempta plebs captivatareddita vitae praemia O wahrlich werte Ostergab!Durch … Mehr
Hans Joachim Iwand, Gedanken zu Gründonnerstag: „Hoffentlich hören wir aus diesem desiderio desideravi unser ganzes Heil, unseren ganzen Trost. Hoffentlich hören wir etwas von dem heraus, was die herausgehört haben, die in Gefängnissen, vor dem Tod in der Schlacht, in der großen Einsamkeit der Verfemten und Verfolgten hier Entscheidendes vernommen und geschmeckt haben!“
Gedanken zu Gründonnerstag Von Hans Joachim Iwand Und als die Stunde kam, setzte er sich nieder und die Apostel mit … Mehr
Hans Joachim Iwand, Und sie sahen seine Herrlichkeit. Eine Meditation über die Osterbotschaft (Matthäus 28,1-10, DIE ZEIT 1948): „So haben die Frauen etwas an diesem Grab gelernt, was man an keinem anderen Ort lernen kann: sie haben den Zweifel gelernt, den Osterzweifel, der an allem zweifeln lässt, an dem Tod und dem Triumph der Mächte, die ihren Herrn ins Grab legten, an dem Sosein dieser Welt, ihrer Nacht und Sünde, ihrer in sich geschlossenen Endlichkeit und Todesdichte — nur an einem nicht mehr: an Jesu, an der Offenbarung des lebendigen Gottes mitten unter uns.“
Und sie sahen seine Herrlichkeit. Eine Meditation über die Osterbotschaft [Matthäus 28,1-10] Von Hans [Joachim] Iwand Der Osterbericht des Matthäus-Evangeliums … Mehr
Hans Joachim Iwand, Kreuz und Auferstehung Jesu Christi (Christologie-Vorlesung 1959): „Es ist dies alles sicherlich unfassbar. Nicht nur die Auferstehung: Was am Kreuz geschah, ist, wenn wir es recht verstehen, in gleicher Weise über alle Vernunft. Das Kreuz ist nicht erdennäher oder rational fassbarer als das offene Grab oder als jenes Bild von dem Sieg des Auferstandenen, das uns der Isenheimer Altar zeigt. Es geht dies alles weit über unser Fassungsvermögen und unseren Verstand hinaus. Und wenn es nicht darüber hinausginge, dann würde es auch nicht in ihn hineinkommen.“
Kreuz und Auferstehung Jesu Christi Von Hans Joachim Iwand Im Folgenden wird von dem Letzten und Höchsten die Rede sein, … Mehr
Hans Joachim Iwands Weihnachtspostkarte an Ernst Burdach aus dem Gestapo-Gefängnis „Steinwache“ in Dortmund (1938): „Heute habe ich den letzten Satz zu der Neuherausgabe von Luthers Schrift de servo geschrieben, die nun bald – und endlich – erscheinen kann. Seit 2 Wochen sitze ich an dieser Arbeit. Sie hat mich getragen und belebt. Der Tenor der großen Schrift Luthers heißt: Linie halten. Hoffentlich begreifen wir allmählich das große Glück, was es heißt, Weihnachten auf einer Kanzel zu stehen und die froheste aller frohen Botschaften verkünden zu dürfen, dass Gott Mensch wurde und damit die Menschheit – trotz allem und in allem – die große Verheißung wiedergewann von der Gotteskindschaft.“
Brief aus dem Gefängnis an Ernst Burdach (1938) Von Hans Joachim Iwand Als nach den Novemberpogromen Hans Joachim Iwand Ende … Mehr
Hans Joachim Iwand, Adventspredigt über Lukas 21,25-36 (1940): „Jesus sieht uns wie Gefangene und die Welt als unseren Kerker. Gefangene des Todes, Gefangene der Sünde sind wir immer noch. Jesus sagt: Wenn die Mauern eures Gefängnisses Risse bekommen, wenn gewaltige Stütze das Fundament erschüttern, dann gerade richtet euch auf, dann erhebt eure Häupter, denn dann tagt der Morgen der Befreiung. Die Hand, die von außen her so gewaltige Schläge gegen das Gemäuer führt, ist Gottes Hand. Die fürchterlichen Einschläge sind seine Zeichen. Weil euch Gott nicht vergessen hat, darum geschieht dies alles.“
Predigt über Lukas 21,25-36 (2. Advent) Von Hans Joachim Iwand Liebe Gemeinde! „Alsdann“ heißt es in diesem Text, der die … Mehr
Heinrich Assel über Hans Joachim Iwands ‚Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre‘ (1941): „Das Gesetz hat Heilsbedeutung, weil der Glaube nur durch das gepredigte Gesetz die Kondeszendenz des Wortes Gottes und seine eigene Zeitlichkeit erlernt. Unfrei zur Endlichkeit fragt er über die Verheißung hinaus nach dem verborgenen Gott der Erwählung, um in seiner eigenen Gerechtigkeit vor diesem zu bestehen. Das Gesetz klagt die beständige Rückkehr zum offenbaren Gott ein.“
Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre, Hans Joachim Iwand; Erstausgabe München 1941. Von Heinrich Assel Gewidmet dem im Konzentrationslager inhaftierten Begründer des … Mehr