Segen für das neue Jahr 2026 Der HERR segne euch das neue Jahr.Sein Wort treffe euer Herzund gehe euren Vorhaben … Mehr
Kategorie: Gottesdienste und Liturgie
Romano Guardini, Die Stimme der Glocken: „Aus dem Hause Gottes wächst der Turm in die freie Luft und nimmt sie gleichsam für Gott in Besitz. Im Turm, im Gestühl, hängen die Glocken, schwer vom Erz. Sie schwingen um die Welle, und ihr; ganzer klar geformter Körper schwingt und sendet Klang auf Klang hinaus in die Weite. Wellen des Wohllautes; helle rasche oder schwere volle, oder tiefe langsam dröhnende. Sie strömen hinaus, durchfluten die Weite und füllen sie mit der Botschaft des Heiligtums.“
Die Stimme der Glocken Von Romano Guardini Drinnen der Raum der Kirche spricht von Gott. Er gehört dem Herrn, ist … Mehr
Jochen Kleppers Lied ‚Die Nacht ist vorgedrungen‘ auf Englisch ‚The Night Will Soon Be Ending‘: „The night will soon be ending / The dawn cannot be far. / Let songs of praise ascending / Now greet the Morning Star! / All you whom darkness frightens / With guilt or grief or pain, / God’s radiant Star now brightens / And bids you sing again.“
Im Lutheran Service Book (LCMS, 2006) findet sich unter Nummer 327 die englischsprachige Fassung des Klepper-Lieds „Die Nacht ist vorgedrungen“ … Mehr
Jürgen Henkys, Singender und gesungener Glaube: „Das Kirchenlied ist ein Glaubenslied: ‚O du meine Seele, / singe fröhlich, singe, / singe deine Glaubenslieder‘. Glaube ist dabei zu verstehen als Inhalt (fides quae canitur) und als Antrieb (fides qua canitur). Singen, ‚was Gott an uns gewendet hat und seine süße Wundertat‘, heißt ein Lied-Credo vernehmen lassen. Der Glaube als Inhalt kann aber singend nicht recht geltend gemacht werden ohne den Glauben des Herzens und dessen Gebärde: ‚O gläubig Herz, gebenedei / und gib Lob deinem Herren‘.“
Singender und gesungener Glaube. Das Kirchenlied im christlichen Leben[1] Von Jürgen Henkys In der Themaformulierung wird das Kirchenlied auf den … Mehr
Walter Sparn über Christel Schmid (1892-1970): „Die Bundesleitung des BCP gab Mater Christel, fast siebzigjährig, am 28. Oktober 1961 beim Bundesthing auf dem Schwanberg an die gewählten Hedwig Döbereiner und (als Stellvertreterin) Maria Pfister ab. Ihre Abschiedsrede, die immer noch von ihrem Charisma für die Jugend getragen ist, vom 28. Oktober bringt ihre mit den Pfadfinderinnen so eng verbundene Lebensgeschichte seit 1931 in Erinnerung – von den jetzt 24 Ordensfrauen kommen 21 aus dem Bund –, die Osternacht 1942, aber auch die schmerzliche Geburt des evangelischen Ordensgedankens im Casteller Ring – langsam selbstverständlich auch für Kirchenbehörden und schwerhörige Gemeinden. Umgekehrt gibt sie freimütig zu, dass sie, in der das Bild der Pfadfinderin deutscher Prägung lebte, die großen Gaben des Internationalen wahrzunehmen lernen musste, aber auch erfuhr.“
Christel Schmid/Mater Felizitas (1892-1970) Von Walter Spam Das überdauernde, spirituell und pädagogisch auch heute weit ausstrahlende Lebenswerk von Christel Schmid … Mehr
Die Erfindung des Esstisches aus dem Geist der Eucharistie: „Weil Jesus sich an seinem Tisch als Diener und Herr zugleich hingibt, sind in seinem Reich für alle, die an seinem Leben und Sterben Anteil haben, Würdesitze vorgesehen. Das Essen am gemeinsamen Tisch in Jesu Namen, bei denen die Teilnehmer auf Stühlen sitzen, wird zur Vorwegnahme der eschatologischen Heilsgemeinschaft.“
Die Erfindung des Esstisches aus dem Geist des Abendmahls Jesu Das Abendmahl Jesu stellen wir uns gewöhnlich als Tischmahlzeit vor. … Mehr
Johannes Rehm, Evangelisch-Katholische Gottesdienstgemeinschaft als liturgische Gestaltungsaufgabe (2001): „Für eine künftige Gottesdienstgemeinschaft bei besonderen ökumenischen Anlässen, wie beispielsweise der Woche der Einheit der Christen, legt sich für die Gestaltung des Gottesdienstes ein ähnliches Vorgehen nahe. Eine solche ‚Konvergenzagende‘, die sich an der Grundform 1 des evangelischen Gottesdienstbuches und der Gemeindemesse des Messbuches orientiert, könnte übereinstimmend folgende Gestaltungselemente enthalten: Eine Eingangsliturgie mit trinitarischem Gruß, Eingangspsalm, Kyrie und Gloria, den im katholischen Sprachgebrauch Wortgottesdienst genannten Teil mit drei biblischen Lesungen, Glaubensbekenntnis, Predigt und Fürbitten – einen Abendmahlsteil mit Präfation, Sanctus, Einsetzungsworten, Vaterunser, Agnus Dei und Austeilung und dem Sendungsteil mit Entlassung und Segen.“
Evangelisch-Katholische Gottesdienstgemeinschaft als liturgische Gestaltungsaufgabe Von Johannes Rehm Gottesdienstgemeinschaft als Konsequenz von Glaubensgemeinschaft? „Das gemeinsame Abendmahl muß unser Ziel bleiben“, … Mehr
Philipp Melanchthon über die Anrufung Gottes und das Gebet (Loci Praecipui Theologici, 1543): „Was ich am Anfang betont habe: Man soll sorgfältig bedenken, wen man da anruft, wo sich dieser Gott offenbart hat, und warum er uns erhört. Das soll man sorgsam erwägen, damit unser Herz beim Gebet nicht umherschweift, wie das bei den Heiden geschieht. Deshalb hat der ewige Sohn Gottes die menschliche Natur angenommen und unter uns gewohnt, damit die Betenden wissen: Dieser ist wahrhaft Gott. Er hat sich selbst offenbart durch seinen Sohn, und der ewige Vater hat durch diesen Sohn bezeugt, dass er ihn gesandt hat.“
Über die Anrufung Gottes und das Gebet (De invocatione Dei seu de precatione) Von Philipp Melanchthon Obwohl über viele andere … Mehr
„Vom Morgen bis in die Nacht hofft dein Volk auf dich, Herr.“ Altspanisches Gebet zu Psalm 130
Vom Morgen bis in die Nacht hofft dein Volk auf dich, Herr.Du hast die Finsternis des Todes von ihm genommen.Im … Mehr