Kurt Ihlenfeld, Dichter der Kirche. Zu Jochen Kleppers Liedersammlung ,,Kyrie“: „Am Vortage des Todes noch einmal der Griff zum Psalter: ‚Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden.‘ Seine eigenen Lieder hatten ihn verlassen. Nicht aber das Kyrie, das ‚Kyrie eleison‘ der Liturgie. Es war sein letzter Gedanke, sein letztes Wort, sein letztes Gebet: ‚Über uns steht in den letzten Stunden das Bild des Segnenden Christus, der um uns ringt. In dessen Anblick endet unser Leben.‘ In diesen zwei Sätzen bezeugte sich – im Augenblick tödlichen Verstummens – die volle Übereinstimmung des Dichters mit seinem Gedicht: er hat es nicht widerrufen.“

Dichter der Kirche. Zu Jochen Kleppers Liedersammlung ,,Kyrie“ Von Kurt Ihlenfeld „Daß ich ihn leidend lobe, das ist’s, was er … Mehr

Eberhard Busch über Karl Barths Fürbitten: „Hier in der Fürbitte wurde alles vor Gott präsent: die Jugend und die Alten, die Fröhlichen und die Weinenden, die Schwermütigen und die Leichtsinnigen, die Frommen und die Gottlosen, die Gefangenen und »die, die sich für frei halten«.Kurz, jede Fürbitte glich der Arche Noahs, in der vieles und Verschiedenes Raum hatte und in der sich Gegensätzlichstes nebeneinander vertrug.“

Er hat’s nötig Als Prediger war Karl Barth auch die sorgfältige Vorbereitung des Schlußgebets im Gottesdienst jedesmal ein wichtiges Anliegen. … Mehr