Gedächtnis in der Liturgie Von Rupert Berger Gedächtnis (Gedenken) meint im gottesdienstlichen Leben nicht jene psychologische Ablaufreihe, mit der wir … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Karl Rahner über Gefängnisseelsorge (1959): „Wer sich also dem tötenden Abenteuer der bedingungslosen Liebe zum Nächsten aussetzt, der findet Gott, und wer ihn findet, kann den Nächsten lieben wie sich selbst. Er erhält die Klarheit des Blickes desjenigen Glaubens, der die Wirklichkeit Gottes auch noch im verlorensten Menschen sieht, die ihn in aller Wahrheit mit demütiger Ehrfurcht liebenswert macht.“
Gefängnisseelsorge Von Karl Rahner Wenn Sie als Seelsorger in Strafanstalten zu einer priesterlichen Besinnungsstunde zusammenkommen, dann kann der Sinn dieser … Mehr
Fridolin Stier, Denksprüche: „Das Schlimmste, was einer Wahrheit passieren kann, ist: ein Gemeinplatz zu werden.“
Denksprüche Von Fridolin Stier „Ich verlasse mich ganz auf Gott“, sagte einer, und fragte sich im selben Augenblick – er … Mehr
Heinrich Albertz, Warum ich Christ bin (1979): „Ich habe so in den letzten zehn Jahren erfahren, was ich kaum noch erwarten konnte: christliche Gemeinde als den Ort unbeirrbarer Hoffnung.“
Warum ich Christ bin Von Heinrich Albertz Zuerst werde ich von meinen Eltern berichten müssen, wenn ich die Frage „Warum … Mehr
Martin Buber, Im Anfang (1924): „Es kommt nicht darauf an, ein ‚Ideal‘ zu verkünden und seine Erfüllung zu fordern, zu verfechten und abzuwarten, sondern darauf, an jedem Morgen mit der Verwirklichung des Rechten neu zu beginnen, ohne zu wissen, wie weit man heute kommt, wissend, dass es am nächsten Tag erneuten Anfang gilt — und dass in diesem All-Tag verborgen unser Vollenden und unsere Vollendung ruht.“
Im Anfang (1924) Von Martin Buber Die ersten Worte der Schrift „Im Anfang schuf Gott“ haben unsere Weisen so gedeutet: … Mehr
Erik Peterson, Christus als Imperator (1936): „So wird denn die in den Märtyrern streitende Kirche Christus als den Imperator sehen, um in der Überwindung einer Welt, die in den Juden ohne König ist und in den Heiden nur den Cäsar hat, den König der kommenden Welt zu erwarten.“
Christus als Imperator Von Erik Peterson Die altchristliche Literatur kennt neben der Bezeichnung mit rex noch die Benennung Christi als … Mehr
Walter Brueggemann über Daniel 12,1-3 und die Praxis der Hoffnung: „Die Verzweiflung unter den Wohlhabenden ist vielleicht noch tiefgreifender, weil viele der Wohlhabenden ebenfalls glauben, dass das System ihren tiefsten Bedürfnissen und tiefsten Sehnsüchten nicht gerecht wird. In einem solchen Kontext ist es die gemeinsame Aufgabe von Juden und Christen, sich der Gewalt der Verzweiflung zu entziehen, um einen Gott zur Sprache zu bringen, der eine radikale Zukunft heraufbeschwört, wenn auch durch Vertreter, aber nur als Gottes eigenes Geschenk.
Über Daniel 12,1-3 und die Praxis der Hoffnung Von Walter Brueggemann Daniel 12,1-3 ist einer von zwei Texten im Alten … Mehr
Alois Hahn über Beichte und Selbsterkenntnis: „Es ist für die Geschichte des christlichen Abendlandes, für die Entstehung des hier geltenden Menschenbildes und die vorherrschenden Typen des Selbstbewußtseins von großer Bedeutung gewesen, dass Selbstthematisierung als allgemein verbindliche Aufgabe im Zusammenhang von Schuldbekenntnissen institutionalisiert worden ist. Sie ist in diesem Kontext angeleitet von Sündenkatalogen, die die Beobachtung des eigenen Verhaltens und des Innenlebens ausrichten und im Dienst gesteigerter Selbstkontrolle stehen.“
Da wissen wir um die Problematiken einer Beichtpflicht. Und doch kann man den Einfluss einer durch das IV. Laterankonzil (1215) … Mehr
Peter Noll über die überdrüssige Ewigkeit (Diktate über Sterben und Tod, 1984): „Jede Ewigkeit wird zur Hölle, wenn sie aus konkreten Details besteht. Da helfen auch Vorstellungen wie ewige Jugend und dergleichen nichts. Es sei denn, man gehe zugleich von der Annahme aus, der körperliche Mensch könne in der Ewigkeit sich ständigem Wechsel, immer neuen Überraschungen und nie der Gewöhnung unterziehen. Da sind wir dann bei den echten Märchen.“
Von der überdrüssigen Ewigkeit Von Peter Noll (1926-1982) Die beste Analyse von Ewigkeitsvorstellungen ist leider in meiner Sammlung nicht enthalten, … Mehr