Sermon on Matthew 2:13-23 (Bethlehemite Infanticide) with Reference to the National Socialist Educational Dictatorship By Karl Steinbauer Karl Steinbauer (1906-1988) … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Karl Homann über den Homo oeconomicus und das Menschenbild: „Das Problem der Ökonomik besteht darin, ob dieses Defektieren Schule macht, d.h. die Institutionen zerstört. Dafür muß man die von den Institutionen bestimmte Anreizstruktur für den einzelnen untersuchen. Wenn sich das Defektieren ökonomisch lohnt, können einzelne Defektierer gemäß der Logik des Gefangenendilemmas eine ganze Gesellschaft auf den Weg der Defektion ‚zwingen‘, und die Institutionen würden erodieren.“
Homo oeconomicus und Menschenbild Von Karl Homann Die Standardkritik besonders von Theologen und Philosophen an der Ökonomik lautet, sie arbeite … Mehr
Karl Barths Neujahrsansprache 1962: „Fest sind die Herzen von Menschen, die darauf vertrauen, daß auch alles das, was vermöge unserer menschlichen Torheit heute geschieht und noch geschehen mag, in der festen Hand des gnädigen Gottes seine Grenze und sein Ziel hat. Die festen Herzen solcher Menschen werden auch im Jahr 1962, was es uns auch bringe — sie werden in Ewigkeit standhalten.“
Ein Wort zum Neuen Jahr Professor Dr. Karl Barth hielt in der Silvesternacht nach Verklingen des Neujahrsgeläutes über Radio Beromünster … Mehr
Friedrich Mildenbergers Auslegung zu Prediger 3,1-9, „Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde“: „Nur dort kann etwas gelingen, wo dazu die rechte Zeit ist. Und diese rechte Zeit, diese gute Gelegenheit, die haben wir nicht in der Hand. Die machen nicht wir. Die kommt von Gott – oder sie kommt gar nicht.“
Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde. Eine Auslegung zu Prediger 3,1-9 Von Friedrich Mildenberger Ein jegliches … Mehr
Joseph Wittig, Der neue Kalender: „Wenn dann der Vater nach der Milchsuppe am Jahresschluß den neuen Kalender brachte, die Januarseite aufschlug und dabei sagte: „Jetzt ist das alte Jahr zu Ende; jetzt kommt das neue Jahr; ich wünsche euch allen ein gesundes und glückliches Jahr“, dann war das alte Jahr wirklich vorbei und ein neues war gekommen, und wir freuten uns und waren selig, ohne zu fragen, warum. Wenn der Vater etwas sagte, so war es weder Zeremonie noch Symbol, sondern immer Wirklichkeit.“
Der neue Kalender Von Joseph Wittig Es braucht nicht erst in der Zeitung zu stehen, denn das wissen wir von … Mehr
Der katholische Pastoraltheologe Valentin Thalhofer über den Bart der Geistlichen (1863): „Ein Kleriker mit bärtigem Gesichte, in schwarzem, nur an’s Knie reichendem Rocke, in Pantalons und vielleicht noch mit offener Weste würde in unseren Tagen jedenfalls eher den Eindruck eines Stutzers als eines Klerikers machen.“
Über den Bart der Geistlichen (Auszug) Von Valentin Thalhofer Da hatte sich Valentin Thalhofer (1825-1891) als Herausgeber des Augsburger Pastoralblatts … Mehr
Eberhard Bethge über Dietrich Bonhoeffer. Person und Werk (1954): „Bonhoeffer hatte die seltene Fähigkeit des Gegenwärtig-seins, das Thema der jeweiligen Zukunft aufzuspüren und seine Formel zu finden in einer zwingenden Einheit von Denken und Handeln. Leider gehört die Skizze, die er über das Phänomen der Zeit, des Vergangenen und des Kommenden, geschrieben hat, zu den verlorenen Papieren aus der Tegeler Zelle.“
Dietrich Bonhoeffer. Person und Werk[1] Von Eberhard Bethge I. Dietrich Bonhoeffer wußte zwei Dinge. Er wußte, daß einer die Schönheit … Mehr
René Girard, Mimesis und Gewalt (Mimesis and Violence, 1979): „Sobald die Ansteckung mit mimetischer Gewalt wieder in die Gemeinschaft eindringt, kann sie nicht mehr eingedämmt werden. Die Gemeinschaft ändert daraufhin ihre Taktik völlig. Anstatt zu versuchen, die mimetische Gewalt zurückzudrängen, versucht sie, sie loszuwerden, indem sie sie anregt und zu einem Höhepunkt bringt, der die glückliche Lösung des rituellen Opfers mit Hilfe eines Ersatzopfers auslöst.“
Mimesis und Gewalt. Perspektiven der Kulturkritik (Mimesis and Violence) Von René Girard Wenn man die Literatur zum Thema Nachahmung (imitation) … Mehr
Rolf Wischnath, Silvesterpredigt über Matthäus 28,20: „Ein Jahr geht zu Ende, – ein für viele Menschen (besonderes – besonders ein unvorstellbar bitteres für die Menschen in der Ukraine). Ein neues beginnt. Wird es besser als das 2022. Unter dem Versprechen „Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende“ erschlagen uns die bitteren Tage nicht. Darum dürfen wir uns bei allen Sorgen dennoch freuen auf das neue Jahr. Es wird ein Jahr der treuen Gegenwart Gottes sein.“
Silvesterpredigt über Matthäus 28, 20 Von Rolf Wischnath Auch heute Abend möchte ich mit Ihnen nur einen Vers aus dem … Mehr