Zuversicht Du bist gesegnet; Dich umschirmt im GrauenEin heiliger Spruch, der stärker als die Not;Es ist kein Weg; Dein Weg … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Rudolf Bultmann gegen Denunziantentum und Diffamierung der Juden (1933): „Ich muss als Christ das Unrecht beklagen, das gerade auch den deutschen Juden durch solche Diffamierung angetan wird. Ich weiß wohl, wie kompliziert das Judenproblem gerade in Deutschland ist. Aber »Wir wollen die Lüge ausmerzen« – so muss ich denn ehrlich sagen, dass gerade die Diffamierung der Juden, die jene Kundgebung enthält, aus der dieses schöne Gelöbnis stammt, nicht vom Geiste der Liebe getragen ist.“
Gegen Denunziantentum und Diffamierung der Juden Von Rudolf Bultmann … M. D. u. H.! Wir wollten uns angesichts der großen … Mehr
Ernst Deuerlein über Johann Eberlin von Günzburg (1470-1533): „Seinem Vetter Jakob Wehe, Pfarrer in Leipheim an der Donau, hat er die Schrift zugeeignet: ‚Wie sich ein Diener Gottes in all seinem Tun halten soll und sonderlich gegen denen, welchen das Evangelium zuvor nicht gepredigt ist worden, dass sie sich nicht ärgern.‘ An die Christen in der Mark Burgau hat Eberlin eine ‚getreue Warnung‘ gerichtet. Auch dieses Sendschreiben enthält eine starke zeitkritische Unterströmung, wenn auch die theologisch-dogmatische Auseinandersetzung den Vorrang einnimmt.“
Johann Eberlin von Günzburg Von Ernst Deuerlein „Der Glockerthurn bin ich genannt / Und meld hie der von Güntzburg Schand.“ … Mehr
Karl Barth, Du bist ja der Erste, dem unsere Nöte am Herzen liegen (Gebet): „Du kennst die Irrtümer und Bosheiten, die die heutige Lage wieder einmal von allen Seiten so dunkel und gefährlich machen. Lass doch einen frischen Wind hineinfahren, der wenigstens die dicksten Nebel in den Köpfen derer, die die Welt regieren, aber auch der Völker, die sich von ihnen regieren lassen und vor allem in den Köpfen der Leute, die die öffentliche Meinung machen, zu zerstreuen vermöchte.“
Du bist ja der Erste, dem unsere Nöte am Herzen liegen Lieber Vater im Himmel,Wir danken dir für das ewige, … Mehr
Jürgen Roloff, Die Christen und der Staat nach Offenbarung 13: „Die Apokalypse dagegen entwirft ein Bild faktischer staatlicher Wirklichkeit in ihrer schlimmsten denkbaren Form: Es ist ein Staat, der zum Werkzeug des organisierten Widerstandes der gottfeindlichen Menschheit gegen den Schöpfer geworden ist. Für den Christen gibt es ihm gegenüber nur eines: entschlossenen Widerstand.“
Die Christen und der Staat nach Offenbarung 13 Von Jürgen Roloff Man kann den innerhalb des Neuen Testaments einzigartigen Aussagen … Mehr
Wolf Krötke, Gebot und Gewissen im evangelischen Verständnis: „Luther hat das Gewissen darum eine »Urteilskraft« genannt. Es urteilt über die Person als Täter, besser: es verurteilt sie. Denn es tritt als aktuelle, bedrohliche Beunruhigung nur auf, wenn das Tun problematisch ist und den Menschen mit sich selbst zu entzweien droht. Es ist also wesentlich das sogenannte schlechte Gewissen der sündigen Menschen, die mit Gott und mit sich selbst in Widerspruch geraten.“
Gebot und Gewissen im evangelischen Verständnis Von Wolf Krötke »Mein Gewissen bleibt gefangen in Gottes Wort … Widerrufen kann und … Mehr
Kirchlich-theologische Sozietät, Ein Wort an die Gemeinden zur Entnazifizierung (1946): „Darf ich denn als Christ andere anklagen und belastende Tatsachen gegen sie vorbringen? Die Antwort muss heißen: Wenn du ohne den Drang nach persönlicher Vergeltung nicht reden kannst, dann schweig! Wenn du aber im Namen unschuldiger Opfer, um der Sühne böser Taten willen, um der Sicherung des Volkes und vor allem der Jugend vor neuem Nationalsozialismus und Militarismus willen Tatsachen vorbringen kannst, dann rede und steh zu deiner Rede!“
Ein Wort der Kirchlich-theologischen Sozietät an die Gemeinden zur Entnazifizierung Liebe Mitchristen! Nationalsozialismus und Militarismus sind nach Wurzel, Geist und … Mehr
Hans G. Ulrich, In keinem anderen Namen – das Erste Gebot (Wie Geschöpfe leben): „Die theologische Ethik setzt ein »im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes …«, und somit in keinem anderen Namen, keinem anderen Auftrag, mit keiner anderen Begebenheit oder Geschichte. Sie tritt in das Zeugnis von diesem Namen ein. Diese Ethik rückt in den Blick, dass sich Menschen nicht selbst zum Projekt machen können. So verlieren sie sich, ihr fortwährendes zielloses Tun wird ihnen zur Geschichte.“
In keinem anderen Namen – das Erste Gebot (Wie Geschöpfe leben) Von Hans G. Ulrich Die theologische Ethik setzt ein … Mehr
Wort der Bekenntnissynode der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union zur Auslegung des fünften Gebotes (1943): „Wo wir aber deutlich erkennen, dass Unrechtes von uns verlangt wird, oder dass uns verwehrt wird, das nach Gottes Willen Rechte zu tun, haben wir in eigener Verantwortung zu tun, was vor Gott recht ist, und haben darin Gott mehr als den Menschen zu gehorchen. Wir können uns nicht von den Vorgesetzten die Verantwortung vor Gott abnehmen lassen. Gott wird die von uns fordern, die wir zu Unrecht töteten, und furchtbar ist die Drohung, die gegen den Mörder ausgesprochen wird.“
Das Wort der Bekenntnissynode der Evangelischen Kirche der APU zur Auslegung des fünften Gebotes vom Oktober 1943 enthält aus heutiger … Mehr