Jesusgebet Von Emmanuel Jungclaussen Das Jesusgebet – in westlichen Sprachen auch „Herzensgebet“ genannt (griechisch und slawisch meist: geistiges bzw. inneres … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Christuskind in Trümmern. Die Krippe in der evangelisch-lutherischen Weihnachtskirche in Bethlehem
Aus Anlass des aktuellen Israel-Gaza-Kriegs hat die evangelisch-lutherische Gemeinde der Weihnachtskirche in Bethlehem die Weihnachtskrippe Jesu (nativity scene) in einer … Mehr
Ernst Fuchs, Die Sprache im Neuen Testament (1958): „Das Neue Testament lehrt uns im Blick auf Jesus, dass die Freiheit des Glaubens die Freiheit zum Wort ist. Jetzt kommt es darauf an, ob der Glaube auch bei uns das Wort nehmen wird. Das Neue Testament schickt uns die Verantwortung für die Freiheit des Glaubens zu, es nimmt sie uns nicht ab. Es will nicht, dass wir das Wort ihm überlassen, sondern es will, dass wir selber das Wort nehmen, wie Jesus das Wort nahm.“
Die Sprache im Neuen Testament Von Ernst Fuchs Sprache ist Mitteilung. Wer von der Sprache im Neuen Testament reden will, … Mehr
Karl Barth, Biblische Fragen, Einsichten und Ausblicke (1920): „Es waren einmal Menschen, die wagten es. Mögen wir von dem Etwas, mit dem sie es wagten, um das diese Seher und Hörer sich bewegten, halten, was wir wollen und können, die Bewegung selbst, in der sie alle, die Benannten, die Namenlosen und die Pseudonymen, sich befanden, können wir ebensowenig in Abrede stellen, wie die Rotation des Fixsternhimmels um eine unbekannte Zentralsonne. Die Tatsache dieser Bewegung tritt uns in der Bibel in unentrinnbarer Weise entgegen. Wir denken an Johannes den Täufer auf Grünewalds Kreuzigungsbild mit seiner in fast unmöglicher Weise zeigenden Hand. Diese Hand ist’s, die in der Bibel dokumentiert ist.
Biblische Fragen, Einsichten und Ausblicke (1920) Von Karl Barth Was uns die Bibel an Erkenntnis zur Deutung des Weltgeschehens zu … Mehr
Rupert Berger über das Gedächtnis in der Liturgie: „Gedächtnis geschieht immer durch ausdrückliche Nennung; das Tun allein wäre zu undeutlich, das kündende Wort muss hinzutreten. Insbesondere hat der Name, wenn er ausgerufen wird, solche epikletische (herbeirufende) Kraft; darum nennt das Hochgebet die großen Heilstaten Gottes in der Anamnese, darum rufen Epiklese und Exorzismus mit Nachdruck immer wieder die großen Namen Gottes.“
Gedächtnis in der Liturgie Von Rupert Berger Gedächtnis (Gedenken) meint im gottesdienstlichen Leben nicht jene psychologische Ablaufreihe, mit der wir … Mehr
Leo Baecks Vortrag über Maimonides, der Mann, sein Werk und seine Wirkung (1954): „Er war ein Eigener, ein Jude im Eigenen, ein Denker im Eigenen, ein Eigener auch inmitten der Tage des Schicksals. Für die anderen zu leben und doch im Eigenen zu stehen, Maimonides hat es erfüllt.“
Maimonides. Der Mann, sein Werk und seine Wirkung[1] Von Leo Baeck Das 12. Jahrhundert, in welches uns diese Stunde geschichtlichen … Mehr
Hans Ehrenberg, Die Wiederentdeckung des Juden im Christentum unter besonderer Berücksichtigung von Pascal (The Rediscovery of the Jew in Christianity, 1944): „Der Einzug der Heiden und die Heimkehr Israels sind im zwanzigsten Jahrhundert noch nicht vollzogen, aber sie sind zu etwas geworden, an das die Kinder des Lichts glauben können, und sie sollten der evangelisierenden Kirche auf das Herz geschrieben sein.“
Die Wiederentdeckung des Juden im Christentum (unter besonderer Berücksichtigung von Pascal) Von Hans P. Ehrenberg, Ph.D., Dr. rer. pol. Die … Mehr
Hans-Georg Gadamer über das Spiel (Die Aktualität des Schönen, 1974): „Das Spiel erscheint nun als eine Selbstbewegung, die durch ihre Bewegung nicht Zwecke und Ziele anstrebt, sondern die Bewegung als Bewegung, die sozusagen ein Phänomen des Überschusses, der Selbstdarstellung des Lebendigseins, meint.“
Hans-Georg Gadamer (1900-2002) hatte sich als Philosoph und Philologe auch des Spiels anzunehmen gewusst. Hier ein Auszug aus Die Aktualität … Mehr
Karl Rahner über Gefängnisseelsorge (1959): „Wer sich also dem tötenden Abenteuer der bedingungslosen Liebe zum Nächsten aussetzt, der findet Gott, und wer ihn findet, kann den Nächsten lieben wie sich selbst. Er erhält die Klarheit des Blickes desjenigen Glaubens, der die Wirklichkeit Gottes auch noch im verlorensten Menschen sieht, die ihn in aller Wahrheit mit demütiger Ehrfurcht liebenswert macht.“
Gefängnisseelsorge Von Karl Rahner Wenn Sie als Seelsorger in Strafanstalten zu einer priesterlichen Besinnungsstunde zusammenkommen, dann kann der Sinn dieser … Mehr