Seit Anfang der 1930er Jahre gehörte Ernst Wiechert (1887-1950) zu den meistgelesenen Autoren deutscher Sprache, seine Werke erreichten Millionenauflagen. Nach … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Tagesgebet zum letzten Sonntag nach Epiphanias (Verklärung Christi), 28. Januar 2024
HERR Gott, himmlischer Vater,deinen Sohn hast du in das ewige Licht deiner Herrlichkeit verklärt.Zieh uns zu ihm hin,dass wir aus … Mehr
Pfarrer Karl Steinbauer über die Verweigerung des Glockengeläuts zum Wahlsieg der NSDAP im März 1936: „Ich soll sozusagen mit dem Läuten Gott zu diesem Betrug ,Ja‘ sagen lassen und der Gemeinde gegenüber so tun, als sei die Wahl Anlass, auf die Knie zu fallen und Gott zu danken. Dann hätte ich Menschen und Gott belogen, wie es in der Apostelgeschichte bei Ananias und Saphira heißt (Apg. 5,1 ff.). Ich kann das um keinen Preis der Welt tun. Unsere Glocken rufen zum Wort der Wahrheit und zum Gebet. Ich würde mich schämen, wieder auf die Kanzel zu gehen, wenn ich wissentlich solchen Betrug mit Glockenläuten gedeckt hätte.“
Verweigerung des Geläuts nach der über 99 % „Ja-Wahl“ am 29.3.1936 Von Karl Steinbauer Zufällig war ich am Dienstag um … Mehr
„Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ (Hiob 2,10) Die Frage stellt sich: Hat etwa Gott gegenüber Menschen auch Böses im Sinn?
Hat Gott gegenüber Menschen auch Böses im Sinn? Zur fälligen Neuübersetzung von Hiob 2,10 Die heutige Herrnhuter Tageslosung aus dem … Mehr
Rudolf Bohren, Predigen in dürftiger Zeit (2004): „Wo ein Christ ist, wird das Wunder wiedergeboren. Darum ist jeder Christ sehr wichtig – ein Wunder eben. Vielleicht kann ein armer Bauernknecht aus dem Berner Oberland auch dem Land an der Ostsee zum Segen werden. Was ihm zuwuchs, haben andere in jahrelanger spiritueller Übung sich anzueignen versucht, bis die Gnade über sie kam. Und Gnade braucht das Land wie Regen und Sonnenschein. Wer sie empfängt, erhält sie für das Land.“
Predigen in dürftiger Zeit Von Rudolf Bohren I. Kirche — Auslaufmodell oder Hoffnungsträger? In meinem langen Predigerleben habe ich in … Mehr
Elie Wiesel, Erinnerung und Ethik. Lektüren und Kommentare (2007): „Die Herausforderung und die Bedrohung für die Kultur, für die Bildung, vom ethischen Standpunkt aus gesehen, haben also einen Namen. Und der Name der Herausforderung ist natürlich der Name eines Feindes. Der Feind der Kultur, des Gedächtnisses. Und er heißt Fanatismus. Fanatismus bedeutet Hass. Fanatismus macht blind, und Hass ist eine ansteckende Krankheit.“
Erinnerung und Ethik. Lektüren und Kommentare Von Elie Wiesel „Sie hat dunkle Augen und das Lächeln eines verängstigten Kindes. Ich … Mehr
Hans Seifert, Das Ulmer Münster: „Dieser Hauptturm, der sich weit über die Mauern dieser Stadt, ja selbst über den schwäbischen Albrand hinausstreckte, war das Zeichen einer gültigen, überirdischen, christlichen Ordnung. So fand der Baugedanke des Ulrich von Ensingen seine Verwirklichung. Wenn wir etwa von Südosten her das Ganze auf uns wirken lassen, so mögen wir etwas ahnen von dem Schwung dieser Komposition in Stein, der die Erbauer bestimmt hat.“
Das Ulmer Münster Von Hans Seifert Wer in seinem Denken bestimmt ist von den Forderungen eines zweckgebundenen Nutzbaues, wird nie … Mehr
Edmund Burkes Rede an die Wähler von Bristol über die Unabhängigkeit eines Volksvertreters (1774): „Wohl wählt ihr allein einen Abgeordneten, aber wenn ihr ihn gewählt habt, dann ist er nicht mehr Vertreter von Bristol, sondern ein Mitglied des Parlamentes. Falls der lokale Auftraggeber ein Interesse verfolgen oder sich eine voreilige Meinung gebildet haben sollte, die ganz offensichtlich im Widerspruch zum wahren Wohl der restlichen Gemeinschaft stehen, dann sollte der Abgeordnete dieses Wahlkreises, so gut wie jeder andere, davon Abstand nehmen, diese Sonderinteressen durchzusetzen.“
Rede an die Wähler von Bristol über die Unabhängigkeit eines Volksvertreters Von Edmund Burke Gewiss, meine Herren, es sollte das … Mehr
Cicely Saunders, Wenn Patienten sagen, dass sie sterben wollen (Hospice and Pallative Care, 1990): „Die spezifische Bitte „Töte mich“ oder „Mein Vater sollte nicht mehr aufwachen“ kommt immer noch äußerst selten vor. Das jeweilige Teammitglied muss zuhören und zeigen, dass die Verzweiflung erkannt und verstanden wird, die zu dieser Bitte geführt hat. Einige brauchen die Beruhigung, daß der Tod selbst ganz einfach kommen wird, wenn es gute Betreuung gibt. Und die Befreiung von Schmerzen kann dazu führen, dass die Bitte immer schwächer und schließlich vergessen wird.“
Wenn Patienten sagen, dass sie sterben wollen Von Cicely Saunders Menschen, die in einem aktiven interdisziplinären Team arbeiten, finden, daß … Mehr