Bürger des Himmels. Predigt zu Genesis 15,6 mit Blick auf Martin Luther Von Stanley Hauerwas „Und er glaubte dem Herrn; … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Jan Twardowski, Kindheit des Glaubens: „Ich bitte dich, mein klitzekleiner Glaube, / sag deiner älteren Schwester, dem Glauben der Erwachsenen, / sie möge mir nichts auseinandersetzen / – Denn erst dann lässt sich wahrhaftig glauben, / wenn das alles in sich zusammenfällt“
Kindheit des Glaubens Du mein heiliger Glaube von damals, in der Klasse 3 bSeither zunehmend ferner und näher zugleichAls es … Mehr
Über die Trauer: „Wird nicht schmerzlich hervorgetrauert, sondern wehmütig nachgetrauert, bleiben Menschen untröstlich in der eigenen Traurigkeit gefangen. Sie können mit dem Verlust nicht dauerhaft zurechtkommen. Es kommt darauf an, ob die Trauer öffnet oder verschließt. Legt sie meine Seele frei, bin ich nicht länger selbst verschlossen.“
Über die Trauer Trauer ist keine Krankheit, sondern Leidenschaft. Sie lässt sich nicht einfach wegtherapieren. Stattdessen nimmt sie sich ihre … Mehr
Hans Graf von Lehndorff über das Lebensende einer jungen Ärztin („Doktora“) Anfang Juli 1945 in Königsberg (Ostpreußisches Tagebuch): „Ist ihre Lebenskraft nicht schon längst zu Ende? Geht sie nicht schon wie im Traum neben uns her? Ist es nicht einzig und allein noch der Gehorsam gegenüber dem Liebesgebot unseres Heilandes, der sie in die Lage versetzt, ihren Mitarbeitern Vorbild zu sein und ihre Patienten zu versorgen, die mit innigem Vertrauen an ihr hängen?“
Über das Lebensende einer jungen Ärztin („Doktora“) Juli 1945 in Königsberg Von Hans Graf von Lehndorff In seinem Ostpreußischen Tagebuch, … Mehr
Robert A. Kolb, Lukas Cranach, Verkündiger des Evangeliums in visueller Form. Eine Reflexion über dessen Holzschnitt bzw. Gemälde „Gesetz und Evangelium“: „Das Thema ist vor einem mittelalterlichen deutschen Hintergrund (im Gemälde) mit einer Burg, die über einer Stadt mit Kirchtürmen thront, inmitten typischer zeitgenössischer Gebäude angesiedelt. Cranach betonte damit, dass die Botschaft, die von den historischen Ereignissen der Vergangenheit ausgeht, seine eigenen Zeitgenossen mit Gottes Aufruf zur Umkehr und seinem Geschenk der Befreiung von Sünde, Tod und Teufel anspricht.“
Lukas Cranach, Verkündiger des Evangeliums in visueller Form. Eine Reflexion über dessen Holzschnitt bzw. Gemälde „Gesetz und Evangelium“ Von Robert … Mehr
Emil Cioran, Die Versuchung zu existieren (La tentation d’exister, 1956): „Nachdem wir den Tod zu einer Bestätigung des Lebens gemacht, seinen Abgrund in eine heilsame Fiktion verwandelt und unsere Argumente gegen das Offensichtliche erschöpft haben, werden wir von der Flaute heimgesucht: Es ist die Rache unserer Galle, unserer Natur, dieses Dämons des gesunden Menschenverstandes, der, wenn er eine Zeit lang eingeschlafen ist, wieder erwacht, um die Dummheit und Lächerlichkeit unseres Willens zur Verblendung anzuprangern.“
Die Versuchung zu existieren (La tentation d’exister, 1956) Von Emil Cioran Es gibt Menschen, die von einer Behauptung zur nächsten … Mehr
Tagesgebet zum 23. Sonntag nach Trinitatis, 3. November 2024
HERR, unser Gott,Himmel und Erde finden Friedenunter Deiner Herrschaft.So bitten wir Dich für Menschen,die Macht über andere haben.Bewahre sie vor … Mehr
Martin Luther, Sermon über die zweifache Gerechtigkeit : „Du bist deshalb mächtig, damit du die Schwachen nicht durch Unterdrückung noch schwächer, sondern durch Erhöhung und Verteidigung mächtig machst. Und deshalb bist du weise, nicht damit du die Narren verspottest und sie so noch närrischer machst, sondern damit du dich ihrer annimmst, wie du es bei dir selbst willst, und sie unterweist. Dazu bist du gerecht, dass du den Ungerechten rechtfertigst und entschuldigst, nicht dass du ihn nur verdammst, ihm Böses nachredest, ihn richtest und bestrafst.“
Sermon über die zweifache Gerechtigkeit (1518) Von Martin Luther Von Martin Luther Liebe Brüder! »Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus … Mehr
Klaus Weigelt über Hans Graf von Lehndorff (1910 -1987) und dessen Ostpreußisches Tagebuch: „Lehndorffs Schlüssel für alles, was er erlebte, war sein Glaube. Hass konnte da gar nicht aufkommen. Die sachliche Unmittelbarkeit und Drastik der Schilderung macht betroffen – auch heute noch – und sie beteiligt den Leser an dem Wissen, ‚dass es keinen Ort gibt, an dem der Christ nicht Anteil hat an der Herrlichkeit, die in allem nur so lange verborgen ist, als die Augen zu stumpf sind, um sie wahrzunehmen!’“
„Wir sahen seine Herrlichkeit“. Hans Graf von Lehndorff (1910 -1987) zum 30. Todestag Von Klaus Weigelt Wenige Wochen nach dem … Mehr