HERR, unser Gott,Dein ewiges Wort ist uns Mensch geworden.In ihm sind wir als deine Kinder angenommen.Zu viel Eigensinn trennt uns,lässt … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Alfred Delps Weihnachtsmeditation (1944, Haftanstalt Berlin-Tegel): „Den Lasten Gottes soll man nicht ausweichen. Sie sind zugleich der Weg in den Segen Gottes. Und wer dem herben und harten Leben die Treue hält, dem werden die inneren Brunnen der Wirklichkeit entsiegelt und ihm ist die Welt in ganz anderem Sinn nicht stumm, als er ahnen konnte. Die Silberfäden des Gottesgeheimnisses alles Wirklichen fangen an zu glänzen und zu singen. Die Last ist gesegnet, weil sie als Last Gottes anerkannt und getragen wurde.“
Laßt uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt Von Alfred Delp Es ist die unbegreifliche Tatsache der … Mehr
Rolf Wischnath, Christkind?: „Diese Geschichte von der Geburt des CHRISTUSkindes ist so wunderbar und so einfach, dass sie selbst Kinder verstehen. Und daran erinnere ich mich auch, dass Tante Utta uns diese CHRISTUSkindgeschichte am Tag nach ihrer Verkleidung und Enthüllung erzählt. Ich habe sie nie vergessen.“
CHRISTKIND? Von Rolf Wischnath Unvergesslich: 1953 – ich bin fünf Jahre alt und gehe in den evangelischen Kindergarten zu Gütersloh … Mehr
Kollektengebet für die Christvesper, 24. Dezember 2024 (Heiligabend)
Jesus Christus,vom Heiligen Geist gezeugtaus der Liebe des Vaters,von Maria geboren als Kindim Stall von Bethlehem,von Josef aufgenommenauf Geheiß des … Mehr
Karl Barth, Selbstdarstellung (1962): „Ich mag schwerhörig geworden sein, aber das diesen Bedingungen entsprechende, dem Herrn zu singende neue Lied hat meine Ohren bis jetzt nicht erreicht. Und so darf ich mich in aller Bescheidenheit vorläufig noch nicht für überholt und abgelöst halten. Aber wie dem auch sei: Dominus providebit. Mir bleibt nur übrig, der systematischen Theologie zu wünschen, dass sie (was auch aus meinem Beitrag werde) in der nächsten und in aller ferneren Zukunft die bescheidene, aber freie, kritische aber fröhliche Wissenschaft bleiben oder eben wieder werden möge, als die sie mir durch alle Peripetien und Anfechtungen hindurch lieb geworden und der Mühe wert gewesen ist.“
Der folgende Text von Karl Barth ist wohl zu nicht zu dessen Lebzeiten veröffentlicht worden: Selbstdarstellung (Juni 1962) Von Karl … Mehr
Peter Wusts Abschiedswort an seine Schüler vom Dezember 1939 im Angesicht seines bevorstehenden Todes: „Wenn Sie mich nun noch fragen würden, ob ich nicht einen Zauberschlüssel kenne, der einem das letzte Tor zur Weisheit des Lebens erschließen könne, dann würde ich Ihnen antworten: Jawohl, und zwar ist dieser Zauberschlüssel nicht das Denken, wie Sie es von einem Philosophen vielleicht erwarten möchten, sondern das Gebet.“
Abschiedswort Von Peter Wust 1937 erkrankte der Münsteraner Philosophieprofessor Peter Wust (1884-1940) an Gaumenkrebs. Im Februar 1939 muss er krankheitshalber … Mehr
Christoph Blumhardt, Morgenandacht zum Magnifikat (1898): „Der Herr Jesus geht nicht den Weg der Hoheit in dieser Welt, nicht den Weg des Selbstruhms und des Stolzes. Nicht mit Kunst und mit äußerlichem Wesen wird Er Sein Königreich aufrichten, sondern auf dem Boden der Wahrheit, auf dem Boden der Niedrigkeit, da wir Menschen sind, wie wir sind, und nichts Gesteigertes, nichts Gemachtes und nichts Gekünsteltes mehr an uns ist, denn das braucht die Welt: freie ungekünstelte Menschen.“
Morgenandacht zu Lukas 1,43 Von Christoph Blumhardt Er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. (Lukas 1,43) Das ist aus dem … Mehr
Tagesgebet zum 4. Sonntag im Advent, 22. Dezember 2024
Gott, unser Vater,was Du zu unserem Heil wirkst, ist wunderbar.So hast Du die Niedrigkeit der Jungfrau Maria angesehenund sie zur … Mehr
Walter Jens, Es begibt sich aber zu der Zeit. Zur Weihnachtsgeschichte: „Wie in einem Rene-Clair-Film die Kamera vom Himmel über der Metropole auf die Dächer, von den Dächern auf eine Mansarde, von der Mansarde auf einen Vogelbauer, vom Vogelbauer auf den Kopf eines Kanarienvogels schwenkt, so lässt der Erzähler Lukas seine Geschichte in Rom beginnen, im Bannkreis des Kaisers, spinnt, in den oberen Rängen verweilend, sein Garn fort, indem er, weit weg schon von der Fürstenloge, in Syrien einen gewissen Cyrenius mit ins Spiel bringt, gelangt danach ins Parkett, spricht vom – immer noch großen – Galiläa, um endlich, ganz hinten, wo im Theater einmal die Stehplätze waren, nach Nazareth und Bethlehem zu gelangen.“
Es begibt sich aber zu der Zeit. Zur Weihnachtsgeschichte Von Walter Jens In jenen Tagen befahl Kaiser Augustusallen Einwohnern des … Mehr