Jan Twardowski, Was dann: „Was dann — / dasselbe wie immer. / So viele sind verschwunden. / Der Tod holt die Alten von vorn / und die Jungen von hinten. / So sind von Anfang an / die himmlischen Regeln. / Niemand wundert sich.“

Was dann

Was dann —
dasselbe wie immer.
So viele sind verschwunden.
Der Tod holt die Alten von vorn
und die Jungen von hinten.
So sind von Anfang an
die himmlischen Regeln.
Niemand wundert sich.

Eben noch ist jemand
durch das Tor des Lebens gekommen,
gerettet,
mit einem Hündchen.
Sie gingen gemeinsam,
suchten nach einem Gott,
besser als die Menschen.

Er schaut sich um in den Ecken,
so gerührt,
wie ein Junge,
der zur Schule fliegt
wegen des Weihnachtsbaums,
oder einer,
der ein Herz trägt,
herausgerissen aus der Hölle.

Wir lieben zu oft,
wenn man nicht lieben darf.
Und je törichter die Liebe,
desto vorsichtiger ist sie.

Sie treten ein
in das arme Reich unseres Herrn.
Doktorhüte knackt
kalt die Maus unterm Türbalken.
Und das,
was du verstanden hast —
ist nicht mehr Gott.

Jan Twardowski

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