„Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus“ – Über die Fremdenliebe bzw. Gastfreundschaft in der Regel Benedikts

Über die Fremdenliebe bzw. Gastfreundschaft heißt es im 53. Kapitel der Regel Benedikts (Regula Benedicti):

„Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus: denn er wird sagen: ‚Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.‘ (Matthäus 25, 35) Allen erweise man die angemessene Ehre, besonders den Brüdern im Glauben und den Pilgern. […] Allen Fremden begegne man bei der Begrüßung und beim Abschied in tiefer Demut: man verneige sich, werfe sich ganz zu Boden und verehre so in ihnen Christus, der in Wahrheit aufgenommen wird. […] Der Abt gieße den Fremden Wasser über die Hände; Abt und Brüder zusammen sollen allen Fremden die Füße waschen. Nach der Fußwaschung beten sie den Psalmvers: ‚Wir haben, o Gott, deine Barmherzigkeit aufgenommen inmitten deines Tempels.‘ (Psalm 48,10) Vor allem bei der Aufnahme von Armen und Fremden zeige man Eifer und Sorge, denn besonders in ihnen wird Christus aufgenommen.“

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