Walter Kreck, Gottes Erwählung und unsere Entscheidung (1957): „Weil Gottes Entscheidung für mich gefallen ist, weil das Evangelium mich zum freien Menschen macht, darum ist nun der Aufruf zum Glauben und Gehorsam nicht ein sinnloses Rufen in die Nacht hinaus, sondern er gibt, was er fordert, er schafft, was er verlangt. Weil ich hier nicht nur über Gott und Mensch theoretisch belehrt werde, sondern weil im Evangelium der lebendige Herr selbst mich anredet, mich begnadigt und beschlagnahmt, darum kann ich im Hören auf dies Wort nicht mehr steckenbleiben in der Reflexion über meine Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten, sondern im Glauben nur der sein, zu dem mich das Wort Gottes macht.“

Gottes Erwählung und unsere Entscheidung Von Walter Kreck „DAS GESPRÄCH“Herausgegeben von Kurt Hennig in Verbindung mit Heinrich Giesen, Manfred Müller … Mehr

Walter Kreck über Hans Joachim Iwand (1968): „Alle Enttäuschungen und Angriffe, die er gerade gegen Ende seines Lebens reichlich erfuhr und unter denen er oft schmerzlich litt, konnten ihn darin nicht beirren, dass die Theologie eine herrliche Aufgabe sei und der Theologe heute eine große und verheißungsvolle Mission zu erfüllen habe. Wie er seinen Dienst verstand, das sei zusammenfassend mit seinen eigenen Worten ausgedrückt: »Wahrscheinlich stehen wir erst am Anfang einer sehr weit um sich greifenden Wandlung innerhalb der sogenannten christlichen Welt. Wohin wir blicken, da lösen sich die vorhandenen Bildungen auf und verwandeln sich in neue Formationen. Die Grenzen der Kirchen und ihrer herkömmlichen Bekenntnisse werden flüssig, Konversionen verraten das Ungenüge der Menschen mit ihrer herkömmlichen kirchlichen Erziehung. Gott zerbricht das Gehäuse, in dem wir leben, um uns wieder unter seinem freien Himmel zu haben, wo er allein unser Gott und wir allein sein Volk sind.«“

Hans Joachim Iwand (1899–1960) Von Walter Kreck »Diejenigen, die ihre Aufgabe in ein Programm zu fassen vermögen, die umgehen gerade … Mehr

Walter Kreck, Die „Aktivität“ der Kirche. Ein Rundfunkvortrag von 1962: „Alles kirchliche Bauen und Gestalten hat diesen einen Zweck, dass der Strom des Wortes Gottes fließt, dass diese Botschaft erklingt, dass sie Gehör und Gehorsam findet, und zwar freiwilligen Glauben und Gehorsam. Wo das Evangelium im Schwange ist, da ist die Kirche.“

Die „Aktivität“ der Kirche. Rundfunkvortrag 1962 Von Walter Kreck Vergleichen wir die Situation der Kirche im Dritten Reich mit der … Mehr

Walter Krecks Predigt über 1. Petrus 1,3 anlässlich der Trauerfeier für Hans Joachim Iwand 1960: „Warum drängt man aus den Zelten wieder in feste Häuser und Paläste, auch in der Kirche, warum diese Sucht nach Sicherheit, nach sichtbarer Anerkennung und Bestätigung, warum diese Selbstrechtfertigung landauf, landab, wo man vergißt, was nicht vergessen werden dürfte, und nicht vergessen will, was der andre uns tat?“

Lebendige Hoffnung. Predigt anlässlich der Trauerfeier für Prof. Hans Joachim Iwand (gestorben am 2. Mai 1960) Von Walter Kreck „Gelobt … Mehr

Walter Kreck, Rechtfertigung und Heiligung (1962): „Wenn wir das Verhältnis von Rechtfertigung und Heiligung im Vorigen theologisch richtig umschrieben haben, dann darf sich die Praxis unserer Verkündigung davon nicht emanzipieren. Sie hat also immer und überall beides zugleich zu sein: Zuspruch der Gnade und ihr Anspruch auf unser Leben, aber beides so, daß der Anspruch im Zuspruch gründet und von daher seine Kraft empfängt, daß aber auch der Zuspruch auf diesen Anspruch hinzielt und darin Gestalt gewinnt.“

Rechtfertigung und Heiligung Von Walter Kreck Daß Sie sich für die volksmissionarische Arbeit auf dieser Tagung zurüsten wollen, indem Sie … Mehr

Walter Kreck, Grund zur Freude. Eine Meditation über Philipper 4,4 zur Freiheit der Kirche in der Gesellschaft (1995): „Wenn Paulus von dem »Bür­gerrecht im Himmel« spricht, so ist damit nicht eine abstrakte Trans­zendenz gemeint, die alles Leben auf dieser Erde bagatellisiert, son­dern eher eine Zukunftsperspek­tive, die uns aber schon jetzt bis ins leibliche Leben hinein betrifft.“

Grund zur Freude. Eine Meditation über Philipper 4,4 zur Freiheit der Kirche in der Gesellschaft Von Walter Kreck »Freut euch … Mehr

Walter Krecks Grabrede für Günther Dehn (1970): „Wenn es etwas an diesem Sarg zu rühmen gibt, dann ist es nicht der Mensch Günther Dehn, sind es nicht seine Kämpfe und seine Bedrängnisse, sondern dann ist es allein diese Gnade Gottes, die besser ist als Leben, die nicht zu verwechseln ist mit menschlichen Leistungen, die auch nicht mit ihren eigenen Wir­kungen in einem Menschenleben identifiziert werden darf, sondern die außerhalb unser, ungeschuldet und unerschüttert, in Jesus Chri­stus begründet und offenbart ist.“

Grabrede für Günther Dehn, † Bonn am 17.3.1970 Von Walter Kreck „Deine Güte ist besser denn Leben; meine Lippen preisen … Mehr