Gerhard von Rad hatte sich im Oktober 1961 in zwei Vorträgen für den damaligen Südwestfunk des Buchs Hiob angenommen. Hier … Mehr
Schlagwort: Theodizee
Gerhard von Rad, Die Erzählung von den Leiden Hiobs: „»Der Herr hat’s gegeben, der Satan hat’s genommen.« Hiob hat es ausschließlich mit Gott zu tun. Aber das, was Hiob sagt, das ist entscheidend, denn – wieder hat Herder es prächtig formuliert – : Dieser Hiob leidet als der Ruhm und Stolz Gottes.“
Von Gerhard von Rad stammt der oft zitierte Spruch „Die legitimste Form theologischen Redens vom Alten Testament ist […] immer … Mehr
Göttlicher Zorn statt metaphysische Theodizeefrage: „Die Theodizeefrage ist eine hoffnungslose Frage, weil sie ja nur das zustande gekommene Unheil bedenken kann – ohne Aussicht auf Heilung.“
Göttlicher Zorn statt metaphysische Theodizeefrage 7 Das macht dein Zorn, dass wir so vergehen, und dein Grimm, dass wir so … Mehr
Fürbitten (Gebet) aus Anlass des Germanwings-Flugzeugabsturzes
Herr, unser Gott, wir stehen vor Dir mit dem, was wir nicht fassen können. Urplötzlich hat der Tod das Leben … Mehr
Zwei aufständische Gebete zum Flugzeugabsturz
HERR Gott, waren es deine Pfeile, die das Leben tödlich getroffen haben – mitten unter uns? Warum? Warum nur hast … Mehr
Das Böse im Flugzeugabsturz und die Theodizeefrage: „Du Gott, warum hast Du dem Bösen kein Einhalt geboten; warum hast du zugelassen, dass unschuldige Passagiere in den Tod stürzen mussten? Wo warst Du mit deiner Vorsehung in dieser Katastrophe? – keine Antwort.“
Die Frage wird auf uns zukommen, nachdem der vollständige Name des 28jährigen Co-Piloten Andreas L. aus Montabaur demnächst wohl bekannt … Mehr
Gebet aus Anlass des Flugzeugabsturzes bei Barcelonnette-Digne in Südfrankreich (Flug 4U9525 Germanwings Barcelona-Düsseldorf)
Du Gott, Geheimnis des Lebens, urplötzlich hat der Tod das Leben an sich gerissen. Menschen sind aus heiterem Himmel tödlich … Mehr
„Herr, schau auf uns und unser Herz!“ Trauerlied im Katastrophenfall: „Sieh, welche Trauer, welcher Schmerz! / Der Tod fasste auf einmal zu; / die Frage quält: ‚Warum?‘, ‚Wozu?‘ // Wer gibt uns Antwort, hilft uns auf, / wenn niemand hielt des Unglücks Lauf? / Wir suchen Dich in Deinem Wort! / Sprich jetzt! Schweig nicht! Hier ist Dein Ort!“
In meinem Text „Der Aufstand des Gebets“, der 2014 im Deutschen Pfarrerblatt erschienen ist, habe ich darauf hingewiesen, dass es … Mehr
Der Aufstand des Gebets. Öffentliche Trauergottesdienste wider zivilreligiöses Schicksalsschweigen: „Im Gedächtnis des Pascha-Mysteriums muss Katastrophales eben nicht mit Erklärungen, Schuldzuweisungen oder Besserungszusagen abgedeckt und somit »entsorgt« werden. Die liturgische Dramaturgie lässt Unpassendes, ja Widersprüchliches nacheinander ansprechen und damit auch widereinander bekennen. Der »apokalyptische Blick« (Johann Baptist Metz) gewährt keine vorschnelle und unangebrachte Jenseitsvertröstung; er hält vielmehr das Leiden im Gedächtnis und setzt es damit dem zukünftigen göttlichen Geschehen aus.“
Der Aufstand des Gebets. Öffentliche Trauergottesdienste wider zivilreligiöses Schicksalsschweigen Von Jochen Teuffel Öffentliche Trauergottesdienste im Angesicht eines katastrophalen Erlebens haben … Mehr