Ernstpeter Maurer, Dreimal eins gleich eins? Drei und doch einer: Der dreieinige Gott: „In jeder der drei Personen ist Gottes Wesen ganz zu fassen — und in jeder der drei Personen wieder auf jeweils eigene Weise auf die beiden andern bezogen. Die Personen unterscheiden sich nicht so, dass sie dreifach das eine göttliche Wesen verwirklichen. Dann müssten wir von drei Göt­tern sprechen, so wie drei Enten dreimal anders das Wesen einer Ente verwirklichen und zu selbstständigen Einzelwesen werden.“

Dreimal eins gleich eins? Drei und doch einer: Der dreieinige Gott Von Ernstpeter Maurer Kennen Sie Tick, Trick und Track?…

Walter Brueggemann, Die Schöpfung singt der Dreieinigkeit. Das große Drama des trinitarischen Hymnus ‚Heilig, heilig, heilig‘: „Das Bewusstsein, dass all diese Geschöpfe gemeinsam mit uns im frohen Lob stehen, könnte uns vor der flachen Sichtweise der Moderne bewahren, in der Kreatürlichkeit lediglich als materielles Phänomen erscheint, das uns zur Nutzung, zum Genuss oder zur Ausbeutung gegeben ist. Im Gegenteil – jedes Element ist ein doxologisches Geschöpf, das mit uns singt.“

Die Schöpfung singt der Dreieinigkeit. Das große Drama des trinitarischen Hymnus „Heilig, heilig, heilig“ Von Walter Brueggemann Warum singen wir…

Gustav Heinemann, Bekenner und kritischer Geist. Zum 75. Geburtstag Karl Barths (1961): „Als 1938 England, Frankreich und Italien im Münchner Pakt mit Hitler unter Preisgabe der Tschechoslowakei den Frieden retteten, war es Karl Barth klar, dass nun der neue Weltkrieg heraufzog. Sein damaliger Brief an Prof. Hromadka in Prag bleibt Zeugnis eines tieferen Verständnisses vom Zeitgeschehen, wie es nur aus der Kraft zur Unterscheidung der Geister erwachsen kann. Als die Katastrophe sich ausgetobt hatte und Deutschland 1945 zerschmettert am Boden lag, war Karl Barth einer der ersten, die inmitten des Strafgerichtes über unserem Volk einer Versöhnung aus neuen Anfän­gen das Wort redete.“

Bekenner und kritischer Geist. Zum 75. Geburtstag Karl Barths Von Dr. Dr. Gustav Heinemann Das theologische Werk von Karl Barth…

J. Neville Ward über Jean-Pierre de Caussade, L’Abandon à la Providence Divine: „Zugleich lehrte er aber auch, dass der Christ auf dem Weg zur Vollkommenheit entdecken werde, dass Enttäuschungen – ja alles, was das natürliche Selbst frustriert – Gelegenheiten zur besonderen Gnadenerfahrung von Gott sind. Solche Erfahrungen, die wie Zeichen von Gottes Abwesenheit erscheinen, werden im Glauben durchlebt zu überaus überzeugenden Beweisen seiner Gegenwart. Sie sind zugleich die wirksamsten Übungen in Loslösung und in der Läuterung unserer Liebe zu Gott – weg von der Liebe zu seinen Gaben hin zur Liebe zu Gott selbst.“

Abandonment (Hingabe, Selbsthingabe) Von J. Neville Ward Dieser Begriff wurde von bestimmten französischen Schriftstellern des 17. Jahrhunderts verwendet, um das…

Dietrich Ritschl, Predigt zu Hebräer 11,8-9 und dem »story«-Konzept (1975): „Wollen wir neu in diese Geschichte eintreten? Damit Sie mich nicht mißverstehen: man kann auch leben, ohne ein Christ zu sein, auch glücklich leben; auch nützlich leben. Natürlich kann man das. – Wollen wir in diese Geschichte eintreten? Wohin sollen wir denn sonst gehen? Der Gott der Zelte ruft. Ihm sei Lob und Ehre und Preis und Anbetung von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Predigt zu Hebräer 11,8-9 und dem »story«-Konzept Von Dietrich Ritschl Aus Glauben erwies sich Abraham, als er berufen wurde, gehor­sam,…

Im Memoriam of Shermain Lai: „Shermain was a lecturer in Christian Education at LTS – and she put her heart and soul into it. Often, students don’t consider Christian Education the most important field of study, but she persistently endeavoured to show the importance and relevance of Christian Education. Her teaching was focussed on the students, on helping them to grow. She was a dedicated teacher, creative, always looking for new and better ways to teach. She not only loved teaching, but also her students. In her role as the dorm warden, she carried strong compassion on them.“

IN MEMORIAM OF SHERMAIN LAI On 6 March, LTS received the news that Ms. Shermain Lai had died of cancer.…

J. Neville Ward über Jean-Pierre de Caussade S. J. (1675–1751): „Welche Lebenslage uns auch immer gegenwärtig betrifft, sie ist in dem Sinne als Gottes Wille zu verstehen, dass Gott ihr faktisches Bestehen zulässt und sie zum Kontext unseres gegenwärtigen Dienstes an ihm macht. Weil Gott in jeder Situation gegenwärtig ist – sei es klar oder verborgen –, erscheint sein Wille in dem, was er uns zu tun, zu tragen oder zu genießen aufträgt. De Caussade sprach vom gegenwärtigen Augenblick als einem ‚Schleier Gottes‘, der, im Licht des Glaubens betrachtet, zugleich eine ‚Enthüllung Gottes‘ ist. Er prägte dafür den Ausdruck ‚Sakrament des gegenwärtigen Augenblicks‘ und erläuterte das christliche Leben als ein aktives und passives Mitwirken mit Gott – Moment für Moment. Die von ihm empfohlene Gebetsweise ist ein einfaches Warten auf Gott, ein achtsames Erkennen seiner Gegenwart und ein williges Mitwirken an seinem Willen.“

Jean-Pierre de Caussade Von J. Neville Ward Jean-Pierre de Caussade (1675–1751) trat 1693 in das Noviziat der Jesuiten in Toulouse…