Christus und der Friede (1932) Von Dietrich Bonhoeffer Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele…
Walter Dirks, Ein Bund und ein Mensch: „Der ‚Erfolg‘ war es denn wohl auch, der mich nicht nur vom Stottern geheilt, sondern auch aus der Lebensangst befreit hat – der Erfolg nicht nur in jener Sache. Heute ist uns in der Leistungsgesellschaft das Wort ‚Erfolg‘ verdächtig geworden, und nach dem Zweiten Krieg sagte uns Martin Buber in Frankfurt: ‚Der Erfolg ist keiner der Namen Gottes‘; heute ist es mir klar geworden, daß nur eine besondere Sorte ‚Erfolg‘ diese lösende und befreiende Wirkung haben kann: das ist der nicht gewollte, nicht angestrebte Erfolg.
Ein Bund und ein Mensch Von Walter Dirks Die beiden Glücksfälle, die möglicherweise meinem Leben Richtung gaben, hängen eng miteinander…
Karl Barths ‚Retraktionen‘ von 1932 zu seiner Predigt ‚Der Pfarrer, der es den Leuten recht macht‘ von 1916: „Die Predigt enthält aber, und darauf muss ich die Leser warnend aufmerksam machen, eine Reihe von Fehlern und Irrtümern, die ich damals leider nicht als solche erkannt habe, die aber heute als solche preiszugeben sind. Ich erwähne nur das Gröbste: Diese Predigt ist nicht, wie es unbedingt sein sollte, eine Auslegung, sondern trotz der Anlehnung an einen biblischen Text und gerade diesem Text aufs Höchste zuwider eine eigenmächtige Aussprache dessen, wessen passender oder unpassenderweise mein eigenes Herz damals voll war. Sie ist keine evangelische, sondern eine menschlich-gesetzliche Predigt. Dass ich als ‚Quellen‘ meines Wissens um das, was ich sagte, ‚mein Gewissen‘ und (!) die Bibel angegeben habe, war ehrlich genug und erklärt Manches. Es ist aber sehr bedauerlich, dass ich damals ehrlicherweise diese Angaben machen mußte. Die am Schluss vorgetragene Lehre von der ‚Entscheidung‘ und von den beiden ‚Möglichkeiten‘ endlich ist, so wie sie dasteht, offene Irrlehre. Es besteht Anlass, diesem oder jenem jüngeren Pfarrer, der sich aus verständlichem Grund an dieser Predigt freuen sollte, zugleich sehr ernstlich zuzurufen: ‚Sei ein Mann und folge mir nicht nach!'“
„Retraktionen“ zur Predigt Der Pfarrer, der es den Leuten recht macht (1932) Von Karl Barth Für eine Wiederveröffentlichung seiner Predigt…
Hans Joachim Iwand, Morgenandacht über Lukas 14,25-35 (1935): „Jesus Christus steht nicht darum als Herr vor uns, weil wir uns zu ihm bekennen, er lebt und wirkt nicht, weil Menschen ihn als ihren Heiland und Erlöser anerkennen, sondern weil sich Gott selbst zu ihm bekannt hat, als ihn alle verrieten, weil eine Stimme von oben ihn als den Herrn der Welt bezeugt hat, als die Menschen meinten, nun sei es aus mit ihm. Alles, was wir Bekenntnis und Nachfolge nennen, ist nichts anderes als ein demütig-gehorsames Nachsprechen dessen, was Gott über diesen Jesus von Nazareth gesprochen und bezeugt hat: ‚Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.'“
Morgenandacht über Lukas 14,25-35 (1935) Von Hans Joachim Iwand Wir hören das Wort Gottes, das für den heutigen Tag festgelegt…
Heute ist wirklich ein schwarzer Freitag. Aus Andrei Tarkowskis Tagebuch vom Dezember 1985: „Ein Mensch weiß sein Leben lang, dass er sterben wird – aber nicht wann. Um leben zu können, schiebt er diesen Moment in eine unbestimmte Zukunft. Doch ich weiß es, und nichts erleichtert mir jetzt das Leben. Das ist qualvoll. Doch am schlimmsten ist Larissa – wie soll ich es ihr sagen? Wie kann ich ihr diese entsetzliche Last selbst aufladen?“
Heute ist wirklich ein schwarzer Freitag. Aus Andrei Tarkowskis Tagebuch vom Dezember 1985 11. DezemberJe älter ich werde, desto rätselhafter…
Martin Luther über das Bitten im Namen Christi: „Alles Beten soll sein, als wenn Christus es selber verrichtete. Wenn du nicht in und durch Christus bittest, und er selbst in dir bittet, so ist’s umsonst getan. Gott sagt dir gewisslich zu, du sollest ganz sicher bekommen, was du bittest, vorausgesetzt, dass du im Namen Christi bittest, d.h. im Glauben an ihn. Also alles, was ich bitte, bitte ich so, als wenn Christus bäte und empfinge.“
Über das Bitten im Namen Christi Von Martin Luther Du sollst nicht der Mann sein, der beim Beten sich auf…
Christoph Blumhardt, Tagesgebet zum 22. September: „Lass Deine Hand offenbar werden, dass nicht nur Menschenhände streiten und Menschenhände kämpfen, sondern Deine Hand offenbar wird an vielen Menschen, auch an allen Völkern auf Erden.“
Herr, unser Gott,wir richten uns auf zu Dir,der Du große Verheißungen gegeben hast denen, die Dich fürchten.Lass uns in Deinem…
Klaus Koch und Jürgen Roloff, Leben in der Bibel: „Dieses ewige Leben zu erringen wird Ziel aller Glaubenden. Was gegenwärtiges menschliches Leben fragwürdig werden läßt, ist nicht seine physische Begrenztheit, sondern seine Minderung durch gottfeindliche Mächte, vorab die Sünde. Wer unter der Herrschaft der Sünde lebt, gilt als »tot«, weil aus der Leben gewährenden Gemeinschaft mit Gott herausgefallen (Röm 8,10; Kol 2,13). Umgekehrt wird das von Christus vermittelte Leben nicht wegen seiner Unbegrenztheit und noch weniger wegen seiner Jenseitigkeit zum erstrebten Heilsgut, sondern allein deshalb, weil es die Wiederherstellung der vollen Gemeinschaft mit Gott bringt.“
Leben in der Bibel Von Klaus Koch und Jürgen Roloff In der Bibel wird Leben nicht biologisch, sondern existentiell verstanden.…
Tagesgebet zum 15. Sonntag nach Trinitatis, 28. September 2025
Himmlischer Vater,in Deiner wunderbaren Schöpfunghast Du alles Gute für unser Leben bereitet.Dein Geist stärke unseren Glauben,damit wir uns nicht in…