Das Fundament der Kirche und die Pflichten ihres Amtes (1548) Von Johannes Brenz Eingeleitet und übersetzt von Martin Brecht Im…
Nerses IV. Schnorhali, Hymnus der Heiligen Trinität gewidmet: „Dein Name, Christus, ist der eines Liebenden. / Erweiche mit deiner Liebe / dies mein Herz, das noch steinern ist. / Durch das dir eigene Mitleiden, / durch die dir eigene Gnade / lass mich erneut leben.“
Hymnus der Heiligen Trinität gewidmet Von Nerses IV. Schnorhali Du Aufgang meines Lichtes, Sonne der Gerechtigkeit,scheine in meine Seele.Du, von…
Katharina Staritz, Rundschreiben an die Breslauer Pfarrer zum Judenstern im Gottesdienst (1941): „Es ist Christenpflicht der Gemeinden, sie nicht etwa wegen der Kennzeichnung vom Gottesdienst auszuschliessen. Sie haben das gleiche Heimatrecht in der Kirche wie die anderen Gemeindeglieder und bedürfen des Trostes aus Gottes Wort besonders.“
Nachdem im September 1941 alle Juden in Deutschland den „Judenstern“ tragen mussten, verfasste die Breslauer Stadtvikarin Katharina Staritz ein Rundschreiben…
Walter Lüthi in der Predigt zu 1. Samuel 24 (1962): „Saul hat viel zu verlieren, David aber mehr. Ja, Saul hat schon verloren, was er verlieren konnte. David aber wird hier davor bewahrt, aus der Gnade der Erwählung zu fallen. Selbsthilfe hätte hier den Verlust seiner Erwählung zur Folge haben können. So baut Gott sein Reich, indem er nicht nur den Verworfenen an seinem verwerflichen Tun hindert, sondern auch den Erwählten vor Selbstzerstörung bewahrt.“
Zu 1. Samuel 24 Von Walter Lüthi Der Atem kommt einem zum Stocken, wenn man die Ereignisse verfolgt, die sich…
Baruch de Spinoza über den Aberglauben in Zeiten der Furcht (Theologisch-politischer Traktat): „Weiter geht daraus hervor, dass er zwangsläufig sehr verschiedenartig und unbeständig ist, wie es alle Hirngespinste des Geistes und alle Antriebe der Raserei sind, und schließlich, dass er nur in Hoffnung, Hass, Zorn und Arglist seine Stütze findet, weil er ja nicht der Vernunft entspringt, sondern allein dem Affekt, und zwar dem allerwirksamsten.“
Über den Aberglauben in Zeiten der Furcht Von Baruch de Spinoza Wenn die Menschen alle ihre Angelegenheiten nach einem bestimmten…
Dekan Reinhold Hopf über Hans Jakob Wehe († 5. April 1525), erster [lutherischer?] Pfarrer in Leipheim (1896): „Das Pförtlein in der Stadtmauer am Pfarrhause, durch das Wehe entfloh, ist heute noch vorhanden. Es führt hinaus an die Bergabhänge, welche am südlichen Donauufer sich hinziehen. In ihnen finden sich schluchtenartige Einschnitte und, wenn sie damals so reich mit Niederholz bewachsen waren wie noch vor einigen Jahren, hatte Wehe gar nicht nötig, sich eine Höhle zu graben. Das Terrain bot wenigstens für kurze Zeit von Natur schon Schlupfwinkel genug.“
Hans Jakob Wehe, erster lutherischer Pfarrer in Leipheim. Von Dekan Reinhold Hopf in Leipheim. Was uns von Hans Jakob Wehe…
Margarete Susman, Liebe (1951): „Nur, wo sie jäh in ihrer Gottgewalt / Hindurchbricht durch die Welt von Zeit und Not / Und bricht, von ihrem eignen Ganz umloht, / Vor unsern Augen unser irdisch Brot, / Erkennen wir die göttliche Gestalt.“
Liebe Wir ahnen sie, die schweigsam zwischen uns Hinwandelnde.Uns sagt’s der Herzen Brennen,Und sagt es uns beredten innern Munds:Sie ist’s!…
Martin Luther, Predigt über Johannes 3,1-16. Die Notwendigkeit der geistlichen Neugeburt (1536): „Christus sagt: »Es sei denn, dass jemand von neuem geboren wird, so kann er nicht ins Reich Gottes kommen.« Es gilt, dass man die eignen Gedanken, die eigne Weisheit und die eignen Meinungen fahren lässt und vielmehr das Wort hört, durch welches ein neues Herz in dir geschaffen wird ohne dein Zutun, wie die Frucht im Mutterleib.“
Predigt über Johannes 3,1-16. Die Notwendigkeit der geistlichen Neugeburt Von Martin Luther Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern…
Fridolin Stier: „In den Lehren des Glaubens – Gott, Jesus – sind Urwirklichkeiten ausgesprochen, die aber, in der Form, in der Sprache des Jetzt sprechend, sich selbst verstellen, die nicht mehr Sprache sind. Es geht darum, die Sprache wiederzufinden.“
In den Lehren des Glaubens … Von Fridolin Stier Der Mensch von heute und die Glaubenslehre gehen nicht mehr konform.…