Auslegung zu Matthäus 6,24-34 (Evangeliums am fünfzehnten Sonntag nach Trinitatis, 1526) Von Martin Luther Matthäus 6, 24–34: Jesus sprach zu…
Karl Rahner über das irdische Menschsein: „Leben und Tod, zu keinem von beiden, und die trübe Mischung, die sie uns reicht, von Leben und Tod, Jauchzen und Klage, schöpferischer Tat und immer gleichem Frondienst, nennen wir unseren Alltag. So sind wir hier auf der Erde, der Heimat für ewig; und doch: es reicht nicht.“
Über das irdische Menschsein Von Karl Rahner Kinder dieser Erde sind wir. Geburt und Tod, Leib und Erde, Brot und…
Karl Barth über Sorge und Furcht (Kirchliche Dogmatik, 1942): „In der Sorge geht es ausgesprochen um vorletzte verhältnismäßig übersichtliche Dinge, um die Fragen der künftigen äußeren Lebensgestaltung: der Unsicherheit seiner Zukunft gegenüber möchte sich der Sorgende im voraus sichern, bevor er weitergeht, bevor er dem, wofür er eigentlich leben sollte, weiterhin zu leben sich entschließen will. Der Sorgende argumentiert: primum vivere, deinde philosophari! Auch er fürchtet sich im Grunde.“
Über Sorge und Furcht (Kirchliche Dogmatik) Von Karl Barth Man kann sich die gerade in seinem Freiheitscharakter begründete Unbedingtheit des…
Cicely Saunders, Patienten informieren (Telling Patients, 1965): „Ein Patient braucht die Möglichkeit, seine Erfahrungen so zu verarbeiten, dass sie für ihn bedeutsam oder zumindest erträglich werden, und er sollte selbst entscheiden, wie er dies tun will. Wir können ihm nicht unsere eigenen Überzeugungen aufzwingen, aber wenn wir glauben, dass es einen Sinn gibt, wird unsere stille Gelassenheit ihm helfen, seinen eigenen Weg zu finden. Dies ist keine Situation für dogmatische Aussagen oder allgemeine Regeln.“
Patienten informieren (Telling Patients) Von Cicely M.S. Saunders, OBE, MA, MB, BS, SEN. Jeder Patient braucht eine für ihn verständliche…
Rudolf Landau, Rezension zu Hans Joachim Iwands Predigtmeditationen: „Aber diese theologie- und kirchengeschichtlichen Edelsteine sind noch nicht der Schatz insgesamt. Die Kleinodien fangen erst an zu glänzen, wenn der Leser der Sonne ansichtig wird, die hier alles bescheint: das große Licht der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes, in das Iwand von der Schrift her seine Zeitgenossen hineinstellt, in dem er aber auch die biblischen Texte Alten und Neuen Testaments zum Strahlen bringt, indem er sie hineinhält in die Gegenwart dieses Gottes, der richtet und rechtfertigt in seiner Gnade. Die Ostersonne strahlt auf auch in der Strenge und Gewißheit, in der Iwand redet.“
Rezension zu Hans Joachim Iwands Predigtmeditationen Von Rudolf Landau Hans Joachim Iwand: Predigt-Meditationen 1, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 4. Aufl.,…
Alfons der Weise über das Wesen des Traumes: „Der Traum ist etwas Natürliches, das Gott im Menschen angelegt hat: er räumte ihm eine Zeit ein, während der er sich durch Schläfen von den Arbeiten erhole, die er im Wachzustand verrichtet.“
Vom Wesen des Traums Von Alfons der Weise Der Traum ist etwas Natürliches, das Gott im Menschen angelegt hat: er…
Tagesgebet zum 15. Sonntag nach Trinitatis, 8. September 2024
Himmlischer Vater,in Deiner wunderbaren Schöpfungsiehst Du Gutes für unser Leben vor.Dein Geist stärke unseren Glauben,damit wir uns nicht in Zukunftsängsten…
Martin Luthers Predigt der Vögel (zu Matthäus 6,26): „Wir dürften sie wahrhaftig mit Fug und Ehren anbeten und ‚Doktor‘ zu ihnen sagen und ihnen ein rotes Barett aufsetzen. Sie säen nicht, so stolz und kühn sind sie; und wenn’s gewachsen ist, so ernten sie nicht und führen kein einziges Hälmchen heim: Ja, soll ich erst noch schneiden? Und wenn geschnitten und gesammelt ist, Lieber, dann heißt’s in die Scheuer eingefahren; aber nein, sprechen sie, meine Scheuer ist allenthalben. Das ist der Trotz der Vogel und unsre Schande. Gräulicher hätte Christus nicht schelten können.“
Predigt der Vögel (zu Matthäus 6,26) Von Martin Luther Sehet die Vögel unterm Himmel an, die haben viel weniger Vorrat…
Die Programmschrift des Bauernkriegs: „An die Versammlung gemeiner Bauernschaft (An die Versammlung gemayner Pawerschafft) vom Mai 1525: „Seid herzhaft getröstet und Gott dankbar, dass eure große Not, ebenso wie der Glanz und die Anmut, die von der Rheinregion bis über die Etsch und Donau und weit und breit überall verkündet wird, sich so klar zeigen; selbst das allgemeine Gebet wendet sich für euch, während der allgemeine Fluch auf eure Gegner liegt, ohne Zweifel. Es wird Früchte tragen, liebe Brüder, wenn ihr würdig in diesem lobenswerten Ruf wandelt, fest zusammenhaltet in aller göttlichen Ehrfurcht, brüderlicher Treue und Liebe, sodass ihr alle ein einziger Leib unter dem Haupt Jesus Christus werdet. So wird Christus und der wahre Gott gewisslich euer Führer sein.“
An die Versammlung gemeiner Bauernschaft (An die Versammlung gemayner Pawerschafft, Mai 1525) In der ersten Hälfte des Monats Mai 1525…