Predigt zu Lukas 1,46-55 (1933) Von Dietrich Bonhoeffer Und Maria sprach: Meine Seele erhebet den Herrn, und mein Geist freuet…
Kollektengebet zum Tag des Erzmärtyrers Stephanus, 26. Dezember 2024
Herr Jesus Christus,Du heißt Menschen selig,die in der Bedrohung zu deinem Wort stehen.Zeige Dich uns im offenen Himmel,damit wir unser…
Karl Barth, Christus und die Christen (1947): „Es geht für den Christen darum, die Freude zu bezeugen, die ‚im Himmel‘ ist. In dieser Freude dürfen wir leben, d. h. in Jesus Christus sind wir Menschen, die schon getröstet sind und die, auch wenn sie es schwer haben, nicht verzweifeln müssen, sondern die durch Christus fest genug gehalten sind, um gegen den Betrug der Welt, gegen den Unfug der Kirche und gegen ihre eigene Verkehrtheit immer wieder einen Abend und einen Morgen überstehen zu können. Das bißchen Manna, das die Israeliten in der Wüste jeweils gerade für einen Tag bekommen haben, um jeweils zu diesem Tag wieder herzlich Ja zu sagen, wird auch uns nicht fehlen, wenn wir nur hinlaufen, es aufzusammeln, wo es vom Himmel gefallen ist. So steht es mit dem Leben unter dem christlichen Trost. Man kann ihn nicht aufsparen, man kann ihn sich immer wieder schenken lassen. Aber er wird einem auch geschenkt. Und indem man ihn aufnimmt, muss man nicht verzweifeln, sondern ist man ein durch Christus Getrösteter, getröstet in der Welt und in der Kirche, getröstet auch in seinem eigenen Herzen und Gewissen.“
Christus und wir Christen (1947) Von Karl Barth Unser Thema hat die Eigenschaft, sehr einfach zu sein. Christus und wir…
Tagesgebet zum Christfest (1. Weihnachtstag), 25. Dezember 2024
HERR, unser Gott,Dein ewiges Wort ist uns Mensch geworden.In ihm sind wir als deine Kinder angenommen.Zu viel Eigensinn trennt uns,lässt…
Alfred Delps Weihnachtsmeditation (1944, Haftanstalt Berlin-Tegel): „Den Lasten Gottes soll man nicht ausweichen. Sie sind zugleich der Weg in den Segen Gottes. Und wer dem herben und harten Leben die Treue hält, dem werden die inneren Brunnen der Wirklichkeit entsiegelt und ihm ist die Welt in ganz anderem Sinn nicht stumm, als er ahnen konnte. Die Silberfäden des Gottesgeheimnisses alles Wirklichen fangen an zu glänzen und zu singen. Die Last ist gesegnet, weil sie als Last Gottes anerkannt und getragen wurde.“
Laßt uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt Von Alfred Delp Es ist die unbegreifliche Tatsache der…
Rolf Wischnath, Christkind?: „Diese Geschichte von der Geburt des CHRISTUSkindes ist so wunderbar und so einfach, dass sie selbst Kinder verstehen. Und daran erinnere ich mich auch, dass Tante Utta uns diese CHRISTUSkindgeschichte am Tag nach ihrer Verkleidung und Enthüllung erzählt. Ich habe sie nie vergessen.“
CHRISTKIND? Von Rolf Wischnath Unvergesslich: 1953 – ich bin fünf Jahre alt und gehe in den evangelischen Kindergarten zu Gütersloh…
Kollektengebet für die Christvesper, 24. Dezember 2024 (Heiligabend)
Jesus Christus,vom Heiligen Geist gezeugtaus der Liebe des Vaters,von Maria geboren als Kindim Stall von Bethlehem,von Josef aufgenommenauf Geheiß des…
Karl Barth, Selbstdarstellung (1962): „Ich mag schwerhörig geworden sein, aber das diesen Bedingungen entsprechende, dem Herrn zu singende neue Lied hat meine Ohren bis jetzt nicht erreicht. Und so darf ich mich in aller Bescheidenheit vorläufig noch nicht für überholt und abgelöst halten. Aber wie dem auch sei: Dominus providebit. Mir bleibt nur übrig, der systematischen Theologie zu wünschen, dass sie (was auch aus meinem Beitrag werde) in der nächsten und in aller ferneren Zukunft die bescheidene, aber freie, kritische aber fröhliche Wissenschaft bleiben oder eben wieder werden möge, als die sie mir durch alle Peripetien und Anfechtungen hindurch lieb geworden und der Mühe wert gewesen ist.“
Der folgende Text von Karl Barth ist wohl zu nicht zu dessen Lebzeiten veröffentlicht worden: Selbstdarstellung (Juni 1962) Von Karl…
Peter Wusts Abschiedswort an seine Schüler vom Dezember 1939 im Angesicht seines bevorstehenden Todes: „Wenn Sie mich nun noch fragen würden, ob ich nicht einen Zauberschlüssel kenne, der einem das letzte Tor zur Weisheit des Lebens erschließen könne, dann würde ich Ihnen antworten: Jawohl, und zwar ist dieser Zauberschlüssel nicht das Denken, wie Sie es von einem Philosophen vielleicht erwarten möchten, sondern das Gebet.“
Abschiedswort Von Peter Wust 1937 erkrankte der Münsteraner Philosophieprofessor Peter Wust (1884-1940) an Gaumenkrebs. Im Februar 1939 muss er krankheitshalber…