Sollte ein Patient wissen …? Von Cicely Saunders Sollte ein Patient wissen, dass er im Sterben liegt? Diese Frage wird … Mehr
Kategorie: Seelsorge
Dietrich Bonhoeffers Testament vom September 1943: „Den Eltern kann ich nichts schenken, nur danken. Ich schreibe diese Zeilen in dem dankbaren Bewußtsein, ein reiches und erfülltes Leben gelebt zu haben, in der Gewißheit der Vergebung, und in der Fürbitte für alle hier Genannten.“
Dietrich Bonhoeffers Testament vom September 1943 Im Falle meines Todes soll Maria sich unter meinen Sachen aussuchen, was ihr als … Mehr
Peter Noll über die anstehende Trauerfeier infolge der eigenen tödlichen Tumorerkrankung (Diktate über Sterben und Tod): „Der Gemeinde soll mitgeteilt werden, was ich denke über Sterben und Tod und wie ich das Sterben erlebt habe. Es soll eine Aufforderung an das Publikum sein, sich mit dem – abgesehen von der Geburt – wichtigsten Ereignis auseinanderzusetzen. Nichts soll vertuscht, nichts verharmlost werden, auch den Ausweg der Verdrängung möchte ich versperren. Auch das fromme Tun als ob. Der hastig wie zwischen alten Kleidern hervorgeholte Gelegenheitsglaube, für die meisten allerhöchstens eine vage Hoffnung, die sie sich eventuell für den letzten Moment aufsparen. Eine Verhöhnung für den christlichen Glauben, der ja gelebt, nicht gestorben wird.“
Über die anstehende Trauerfeier infolge der eigenen tödlichen Tumorerkrankung Von Peter Noll Ich überlege, was ich eigentlich gedacht habe, als … Mehr
Warum Sibylle Lewitscharoff einst Christoph Schlingensief „saftig geohrfeigt“ hatte. Ihre Postkartenantwort auf meine ungehaltene Aschermittwochspredigt „SCHLINGENSIEF STIRBT“
Da hatte ich Sibylle Lewitscharoff im Dezember 2015 meine ungehaltene Aschermittwochspredigt „SCHLINGENSIEF STIRBT“ vom 17. Februar 2010 zugeschickt und postwendend … Mehr
Sibylle Lewitscharoff im Interview mit Andreas Öhler vom Januar 2022: „Immer öfter befällt mich der Gedanke: Reicht es jetzt nicht endlich? Da mir aber die Mittelchen, die einen Tod herbeiführen, nicht zur Verfügung stehen, erübrigt sich erst einmal die Frage.“
Sibylle Lewitscharoff im Interview mit Andreas Öhler vom Januar 2022 Lewitscharoff: Multiple Sklerose ist eine böse Schleichkatze. Sie inszeniert keinen … Mehr
Claus Westermann, Das doppelte Gesicht Ijobs (1983): „Der fromme, demütige, sich in Gottes Willen Fügende und der verzweifelt gegen Gott sich Auflehnende – das ist derselbe Mensch, für den es beide Möglichkeiten gibt, die eine davon am äußersten Rand. Es ist dabei zu bedenken: Im Dialogteil ist es nicht das Leiden als solches, gegen das sich Ijob auflehnt. Es ist vielmehr die Behauptung der Freunde, die in diesem Leiden und in der Sprache dieses Leidens den Beweis sieht, dass Ijob ein Frevler, ein Gottloser ist; auch die Behauptung, der Schwere des Leidens müsse die Schwere seines Vergehens entsprechen, für das Gott ihn bestraft. Und Gott scheint, wenn er Ijob seinem Leid und damit dem Weg in den Tod schweigend überlässt, auf der Seite der Freunde zu stehen. Aber dann antwortet Gott. Und in seiner Antwort tritt er auf Ijobs Seite, tritt er für ihn ein. Gott wendet sich Ijob, der ihn so schwer angeklagt hatte, wieder zu.“
Das doppelte Gesicht Ijobs Von Claus Westermann Jedem Leser des Ijobbuches muß der Gegensatz auffallen zwischen dem Verhalten Ijobs gegenüber … Mehr
Viktor E. Frankl, Was ist der Mensch? (1949): „Überhaupt war das Erlebnis des Konzentrationslagers ein einziges großes Experiment – ein wahres experimentum crucis. Unsere toten Kollegen haben es ehrenvoll bestanden. Sie haben uns bewiesen, daß der Mensch es in der Hand hat, auch unter den ungünstigsten, den unwürdigsten Bedingungen noch Mensch zu bleiben – wahrer Mensch und wahrer Arzt.“
Was ist der Mensch?[1] Von Viktor E. Frankl In memoriam … Zum Gedenken …»Was ist der Mensch, daß Du seiner … Mehr
Cicely Saunders über Glaube (Faith, 1974): „Geballte Hände sind einsam, unnachgiebig, verschlossen. Offene Hände sind verletzlich, annehmend und ein Symbol für den Glauben, der empfangen und gesegnet werden kann, über all unsere Vorstellungen hinaus. Sie sind bereit für Freiheit und Spontaneität. Jesus sagt uns, dass wir wie Kinder werden müssen, um in sein Reich einzutreten … sicherlich in ihrem Vertrauen und ihrer Offenheit, die so bereit ist, in der Liebe zu wachsen.“
Glaube (Faith) Von Cicely Saunders Eine der ersten Regeln für das Ablegen von Prüfungen lautet: „Lesen Sie die Frage“. Was … Mehr
Cicely Saunders über die Hospizbewegung in ihrer Rede anlässlich der Verleihung des Templeton-Preises 1981: „Gott nutzt die Verluste unseres Lebens und unseres Todes, um uns sich selbst zu schenken, er geht mit uns durch unsere Schmerzen und Leiden. Sie sind alle von seiner erlösenden Kraft erfüllt, weil er selbst gelitten hat und gestorben ist, und zwar mit der Ausrüstung eines Menschen. Und er ist wieder auferstanden.“
Der Tod bleibt ein Rätsel. Rede anlässlich der Verleihung des Templeton-Preises 1981 Von Cicely Saunders Dieser äußerst großzügige und aufregende … Mehr