Trutz Rendtorff über die Ethik im TRT (1983): „Ethik ist die Theorie der menschlichen Lebensführung. Als ausdrückliche Rechenschaft über die Lebensführung des Menschen nimmt Ethik ihren Ausgangspunkt bei einer unausweichli­chen Erfahrung: dass der Mensch von der Wirklichkeit seines Lebens her zu einer Stellung­nahme aufgefordert ist. Der Mensch muss Stellung nehmen zu der Wirklichkeit des Lebens, die ihn trägt und bestimmt.“

Ethik Von Trutz Rendtorff Ethik ist die Theorie der menschlichen Lebensführung. Als ausdrückliche Rechenschaft über die Lebensführung des Menschen nimmt … Mehr

„Religion und Leben“ – Karl Barths expressive Abrechnung mit dem Religionsunterricht am Beispiel des Gleichnisses vom verlorenen Sohnes (1917): „Nicht wahr, ihr meint doch nicht etwa: dazu sei ich ein Lump geworden und unter die Säue geraten, dazu habe ich mich zur Umkehr entschlossen, dazu habe mich mein Vater in die Arme genommen, und dazu das gemästete Kalb für mich geschlachtet, damit ihr nach zweitausend Jahren im Kanton Aargau eure Künste an mir beweisen könnt? Was hat eure Religion und Psychologie und Moral, was haben eure rührenden und niedlichen Bilder mit dem zu tun, was ich eigentlich zu sagen hätte?“

Religion und Leben[1] Von Karl Barth Es ist eine gemeinsame Verlegenheit, die uns hier zusammengeführt hat. Sie haben an uns … Mehr

Gerhard von Rad, Die Wirklichkeit Gottes (1958): „So die Dinge zu sehen, so das Leben von Gottes Hän­den umgriffen zu wissen, das ist gewiß keine Methode der Welterkenntnis, die wir andemonstrieren könnten, es ist keine allgemeine Wahrheit und kein verfügbarer Schlüssel, den wir womöglich in Massenproduktion herstellen und ausgeben könnten; es ist etwas ganz anderes: Es ist eine Botschaft. An die Wirklichkeit Gottes zu glauben, ist ein Geschenk des Heiligen Geistes.“

Die Wirklichkeit Gottes Von Gerhard von Rad Auf die Frage nach der Wirklichkeit Gottes reagieren die heutigen Menschen auf eine … Mehr

Albrecht Peters, Die theologische Konzeption des Kleinen Katechismus: „Als ein Kind und Schüler des Katechismus hat Martin Luther in jahrzehn­telanger täglicher Meditation die Fülle biblischer Texte, kirchli­cher Überlieferung, geistlicher Einsichten und durchbeteter Erfahrungen in die wenigen Worte des Kleinen Katechismus ein­gebunden. Deshalb konnten sie für viele Generationen zur schützenden Bleibe und nährenden Speise werden.“

Die theologische Konzeption des Kleinen Katechismus Von Albrecht Peters Das mir gestellte Thema lautete in einer früheren Fassung noch „Theologische … Mehr