Über die Träume Von Joseph Addison … Cum prostrata soporeUrget membra quies, et mens sine pondere ludit.Petronius Obwohl viele Autoren … Mehr
Kategorie: Literatur und Gedichte
Marie Luise Kaschnitz, Kalender: „Am Weihnachtsabend gerät ein Schiff in Brand / Zu Fastnacht sterben zwei Kinder den Straßentod / In der Karwoche wird verraten / In Ketten fortgeführt / Der Mensch, Gottes Sohn / Das ist der gregorianische Kalender“
Kalender Am Weihnachtsabend gerät ein Schiff in BrandZu Fastnacht sterben zwei Kinder den StraßentodIn der Karwoche wird verratenIn Ketten fortgeführtDer … Mehr
Jan Twardowski mit seinem Gedicht: „Hundertfach heiliger Gott, / starker und lächelnder – / denn du erschufest den Papagei, / die Blindschleiche, das gestreifte Zebra – / riefest ins Leben das Eichhörnchen und die Flusspferde – / die Theologen kitzelst du mit des Maikäfers Schnurrbart. // Heute, da es mir traurig und schwül und düster zumute ist – / o, lächle über mir.“
Hundertfach heiliger Gott Hundertfach heiliger Gott,starker und lächelnder – denn du erschufest den Papagei, die Blindschleiche, das gestreifte Zebra – … Mehr
Jan Twardowski, Dass ich DICH nicht mit meiner Person verdecke, / dass ich DICH nicht störe, / wenn DU die Patience der Sterne legst, / dass ich nicht ständig das Leiden rechtfertige, / es geschehe – und ich bin stumm wie ein Feld, / dass ich nicht in der Bibel herumspaziere wie ein Pfau
Dass ich DICH nicht mit meiner Person verdecke Dass ich DICH nicht mit meiner Person verdecke,dass ich DICH nicht störe,wenn … Mehr
Jan Twardowski, Bestreut die Religion nicht mit Zucker, / radiert an ihr nicht mit dem Gummi, / kleidet nicht in rosarote Lumpen die Engel
Bestreut die Religion nicht mit Zucker Bestreut die Religion nicht mit Zucker,radiert an ihr nicht mit dem Gummi,kleidet nicht in … Mehr
Albrecht Goes, Die Schritte: „Klein ist, mein Kind, dein erster Schritt, / Klein wird dein letzter sein. / Den ersten gehen Vater und Mutter mit, / Den letzten gehst du allein.“
Die Schritte Klein ist, mein Kind, dein erster Schritt,Klein wird dein letzter sein.Den ersten gehen Vater und Mutter mit,Den letzten … Mehr
Franz Kafka, Von den Gleichnissen (1922): „Alle diese Gleichnisse wollen eigentlich nur sagen, dass das Unfassbare unfassbar ist, und das haben wir gewusst. Aber das, womit wir uns jeden Tag abmühen, sind andere Dinge.“
Von den Gleichnissen Von Franz Kafka Viele beklagen sich, daß die Worte der Weisen immer wieder nur Gleichnisse seien, aber … Mehr
Alfons der Weise über das Wesen des Traumes: „Der Traum ist etwas Natürliches, das Gott im Menschen angelegt hat: er räumte ihm eine Zeit ein, während der er sich durch Schläfen von den Arbeiten erhole, die er im Wachzustand verrichtet.“
Vom Wesen des Traums Von Alfons der Weise Der Traum ist etwas Natürliches, das Gott im Menschen angelegt hat: er … Mehr
Joseph Wittig, Fußspuren Gottes: „Euch, ihr jungen Freunde, sage ich auch: ‚Es war alles natürlich in meinem Leben, alles einfach, alles selbstverständlich und alltäglich. Aber eben das Natürliche und das Selbstverständliche und das Einfache und das Alltägliche, das sind die Fußspuren des lebendigen Gottes in meinem Leben und in jeglichem Menschenleben.’“
Fußspuren Gottes Von Joseph Wittig Junge Freunde begehrten von mir, daß ich ihnen von den Fußspuren Gottes in meinem Leben … Mehr