Beten

Hans-Christoph Schmidt-Lauber über das Kollektengebet (Tagesgebet): „Gerade die Konzentration der Kollekte auf eine kurze Bitte, die Elementarisierung der gemeinsamen Hinwendung zu Gott kann in dieser Situation von dem Druck, alles selbst tun zu müssen, befreien und damit die Kraft des Evangeliums zur neuen Erfahrung werden lassen.“

Kollektengebet Von Hans-Christoph Schmidt-Lauber 1. Zur Begegnung Das Kollektengebet ist (nach dem nicht überall vorhandenen und sonn-und festtäglich wech­selnden Eingangspsalm) … Mehr

Predigt zu Jesus Sirach 35,16-22a im Hinblick auf Sophie Scholl: „In der Zeit des Betens bin ich noch nicht bei Trost. Aber das können wir wohl von Sophie Scholl lernen – im Beten nicht aufgeben. So wie es ja bei Jesus Sirach heißt: Der Beter ‚lässt nicht nach, bis der Höchste sich seiner annimmt und den Gerechten ihr Recht zuspricht und Gericht hält.‘ Bis Gott das Unheil zurechtrückt, ist Geduld gefordert. Ich brauche dazu einen Halt, woran ich mich auch in meinen Zweifeln festmachen kann. Sophie Scholl hat ihn für uns gefunden, wenn sie Fritz Hartnagel schreibt: ‚Ich will mich an das Seil klammern, das mir Gott in Jesus Christus zugeworfen hat, und wenn ich es nicht mehr in meinen erstarrten Händen fühle.‘“

Predigt zu Jesus Sirach 35,16-22a im Hinblick auf Sophie Scholls 100. Geburtstag Tagebücher bergen ganz persönliche Worte, die nicht für … Mehr

Sophie Scholl, Texte zum Gebet: „Mein Gott, ich kann nichts anderes als stammeln zu Dir. Nichts anderes kann ich, als Dir mein Herz hinhalten, das tausend Wünsche von Dir wegziehen. Da ich so schwach bin, dass ich freiwillig nicht Dir zugekehrt bleiben kann, so zerstöre mir, was mich von Dir wendet, und reiß mich mit Gewalt zu Dir. Denn ich weiß es, dass ich nur bei Dir glücklich bin, ach, wieweit bin ich weg von Dir, und das beste an mir ist noch der Schmerz, den ich darüber empfinde.“

Texte zum Gebet Von Sophie Scholl Manchmal meine ich, den Weg zu Gott durch meine Sehnsucht allein, durch eine ganze … Mehr

Rudolf Bohren, Bemerkungen zu neuen Liedern von 1978: „Was an diesem Lied sprachlich nicht stimmt, spiegelt das Elend einer Kirche wider, die Gott nicht ernst nimmt, in der jeder für sich allein ist, weil Gott in ihr nichts zu sagen hat. Das Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt aus Kirchensteuermitteln.“

Rudolf Bohrens beißende Kritik am neuen geistlichen Lied von 1978 ist immer noch lesenswert: Bemerkungen zu neuen Liedern Von Rudolf … Mehr