Karl Barths Vorwort zu seinem Büchlein „Gebete“ (1963): „Meine Vorstellung dabei ist nicht einfach die, dass die Gebete von den Gemeinden bzw. von ihren Predigern so, wie sie dastehen, übernommen werden sollten, wohl aber die, sie möchten von Dem und Jenem als Anregung zu einer energischen Besinnung darüber gelesen werden: ob er das Beten in und mit der zum Gottesdienst versammelten Gemeinde nicht ganz anders als heute üblich zum Gegenstand seiner eigenen besonders sorgfältigen Aufmerksamkeit und Arbeit machen sollte?

Vorwort zu „Gebete“ (1963) Von Karl Barth Daß unter meinem Namen noch einmal ein Gebetbüchlein erscheinen werde, hätte ich mir … Mehr

Karl Barth, Das Vaterunser nach den Katechismen der Reformation (1947): „Du, Unser Vater, Du lässest Dich nicht ein mit dem Bösen, Du kennst kei­nen Kompromiß mit ihm, Du zeigst ihm keine Duldsamkeit. Die Bedrohung des Nichtigen wird niemals eine Drohung sein, die von Dir kommt, sie wird nie­mals von Dir geduldet oder zugelassen werden. Im Gegenteil, wenn Du uns führst in Deinen Wegen, in den Wegen Deiner Gaben, Deiner Vergebung, wirst Du uns niemals zur Linken, wirst Du uns immer zur Rechten leiten.“

Das Vaterunser nach den Katechismen der Reformation Von Karl Barth EVZ Verlag Zürich Die französische Originalausgabe erschien bei Delachaux & … Mehr