What a prayer: “Protect me from what I want” (Jenny Holzer, Times Square, New York, 1985). This plea for protection can be linked to the Lord’s Prayer: “Thy will be done”. It is not only a plea against soulless consumerism, but is also appropriate for people in positions of leadership and power. But who is able to pray this prayer wholeheartedly in our time …

What a prayer What a prayer: “Protect me from what I want” (Jenny Holzer, Times Square, New York, 1985). This … Mehr

Nikolaus Groß‘ Abschiedsbrief an seine Familie vor seiner Hinrichtung 1945 in Plötzensee: „Habt keine Trauer um mich – ich hoffe, daß mich der Herr annimmt. Hat Er nicht alles wunderbar gefügt. Er ließ mich in einem Hause, in dem ich auch in der Gefangenschaft manche Liebe und menschliches Mitgefühl empfing. Er gab mir über fünf Monate Zeit – wahrlich eine Gnadenzeit -, mich auf die Heimholung vorzubereiten.“

Abschiedsbrief vom 21.1.1945 Zwei Tage vor seiner Hinrichtung in Berlin-Plötzensee schrieb Nikolaus Groß (1898-1945), katholischer Arbeiterführer im Widerstand gegen das … Mehr

Gunda Schneider-Flume, Die Identität des Sünders: „Die dem Menschen zuvorkommende und ihn begründende Liebe gibt seinem Leben Sinn vor allem Versuch menschlicher Sinnschaffung; da­durch wird die Sünde des Menschen aufgedeckt, der unter dem Zwang steht, allein aus sich selbst Sinn schaffen zu müssen. Der sich selbst als Ganzheit konstituierende Mensch lebt in der Meinung, der Sinn seines Lebens sei ihm verfügbar und er selbst könne und müsse diesen Sinn schaffen. Die Liebe Gottes bringt menschliches Sinnschaffen allererst auf ein menschliches Maß.“

Die Identität des Sünders Von Gunda Schneider-Flume Die Beschreibung der Identität des Sünders ist der Versuch konkreter Theologie, die im … Mehr

Jürgen Roloff, Gemeinde im Neuen Testament: „Wesentlich für die Gemeinde ist, dass sie »zusammenkommt« zum Gottesdienst. Durch das, was sie hier in Wort und Sakrament empfängt, wird sie das, was sie ist: Lebens- und Zeugnisgemeinschaft, in der Menschen nicht mehr übereinander herrschen, sondern einander nach der Weise Jesu dienen, und in der die befreiende Macht des Evangeliums sich in der Überwindung aller zwischenmenschlichen Unterschiede und Schranken erweist.“

Gemeinde im Neuen Testament Von Jürgen Roloff 1.Zum Begriff Der Begriff Gemeinde hat sich im Deutschen, neben Kirche, als Wiedergabe … Mehr

Karl Barths offener Brief in Sachen kirchlicher Treueeid auf Adolf Hitler vom August 1938: „Die Sache des Bekenntnisses, zu dem wir uns 1934 gemeinsam berufen wußten, wird jetzt nur von denen vertreten wer­den, die sich Ihrer Anweisung nicht fügen werden. Sei es darum, weil sie ihre eigenen vier Forderun­gen ernster genommen hatten als Sie selbst, sei es, weil sie darüber hinaus der Mei­nung sind, daß dieser Eid allerdings nicht geschworen werden dürfte, weil er unter allen Um­ständen gegen das erste Gebot verstößt.“

Offener Brief zur Ableistung des Treueides auf Adolf Hitler durch Pfarrer Von Karl Barth An die 6. Bekenntnissynode der Evangelischen … Mehr

Gerhard Sauter, ‚Sinn‘ und ‚Wahrheit‘. Die ‚Sinnfrage‘ in religionstheoretischer und theologischer Sicht (1977): „Wenn nun gesagt wird, die Sinnfrage sei eine heidnische Frage, dann soll dies nicht nur heißen, daß die Theologie für die Beantwortung dieser Frage nicht zuständig sei, sondern die Frage selber wird als illegitim behandelt. Die Theologie hat nicht nur keine Antwort darauf zu geben, sondern die Frage selbst in Zweifel zu ziehen.“

„Sinn“ und „Wahrheit“. Die „Sinnfrage“ in religionstheoretischer und theologischer Sicht Von Gerhard Sauter Das Wort „Sinn“ ist aufklärungsbedürftig geworden. Es … Mehr

Jochen Kleppers Tagebucheintrag zum gelben Judenstern vom September 1941: „Als Gott in Christus Mensch wurde, wollte er den Juden gleich sein. Wer unschuldig leidet in dem ‚Gleichwerden‘ seines Schicksals mit dem Christi unter dem Judentum, erlebt ein in die letzten Tiefen reichendes Ähnlichwerden mit Christus, in dem allein der Sinn unseres Daseins liegt -. Das stellt alles in den Schatten und hebt unser Los ins unvergängliche Licht.“

Tagebucheintrag zur Einführung der Kennzeichnungspflicht für Juden im Deutschen Reich mit „Judensternen“ Von Jochen Klepper 15. September [1941] / Montag                                       … Mehr

Hans Wallhof über die Freude: „Sie ist die große Hochzeit des Geistes. Freude ist die Harmonie, die alle Grundstimmungen des Menschen und alle Erlebnisse der Tage zum Einklang bringt und die sogar Gott in das Spiel des Lebens einzubeziehen vermag und ihn als liebenden und fröhlichen Partner erahnt. Freude ist eine wunderbare Ruhe und eine quicklebendige Unruhe zugleich. Freude fängt das Schweigen ein und macht sprachlos und flirtet zugleich mit vielen Worten, um das Unsagbare in die Sinne zu bringen. Die Freude verwandelt sich immerfort: wohltuendes Licht, bergende Dunkelheit; verheißungsvolle Dämmerung.“

Freude Von Hans Wallhof SAC Freude ist ein Phänomen des Geistes und des Herzens, wie man die Wesensmitte eines Menschen … Mehr

Warum die Jahreslosung 2025 „Prüft alles und behaltet das Gute“ missverständlich ist: „Das Verführerische dieser Jahreslosung ist ‚das Gute‘, im Quartett mit ‚dem Frieden‘, ‚dem Leben‘ und ‚der Liebe‘ eines der verabsolutierten Worte, denen wir Menschen so leicht auf dem Leim gehen: ‚Das Gute‘ scheint für sich selbst zu sprechen, so dass es sich bedenkenlos vereinnahmen lässt. Unter einem ‚gütigen‘ Anspruch kann das eigene Wollen, wenn nicht gar die Begierde sich maskieren bzw. legitimieren.“

Warum die Jahreslosung 2025 „Prüft alles und behaltet das Gute“ im Hinblick auf das Evangelium Jesu Christi missverständlich ist Ich … Mehr