Die christliche Gottesidee (Concerning the Christian Idea of God, 1931)1 Von Dietrich Bonhoeffer In diesem Artikel erhebe ich nicht den … Mehr
Kategorie: Dietrich Bonhoeffer
Martin E. Marty (1928-2025) über Dietrich Bonhoeffer (1906–1945): „Bonhoeffer wird heute vor allem für seine Interpretation der modernen Geschichte in Erinnerung behalten, die er auf Grundlage dieser Beobachtungen sowie seines Bibelstudiums während der Gefangenschaft entwickelte. Aus christlicher Perspektive betrachtete er die Säkularisierung als einen weitgehend positiven Prozess. In einer viel beachteten historischen Analyse erkannte er, dass der ‚Gott der Erklärung‘ allmählich aus der europäischen Geschichte verschwand – und mit ihm das, was er das ‚religiöse Apriori‘ nannte. Mit diesem Begriff meinte er die Vorstellung, dass ein Mensch eine bestimmte Metaphysik, eine spezifische Sicht auf Transzendenz oder eine besondere Form der Frömmigkeit und kirchlichen Existenz übernehmen müsse, bevor er Christ werden könne. All dies, so Bonhoeffer, gehöre zur spirituellen Adoleszenz der Menschheit.“
Am 25. Februar ist Martin E. Marty, „the Dean of American Church Historians“ (Grant Wacker) im Alter von 97 Jahren … Mehr
Dietrich Bonhoeffer über die Zehn Gebote und die Geltung der Bergpredigt Jesu (Ethik): „Allein aus der Christuspredigt folgt das Wort der Kirche über die irdischen Ordnungen, nicht aber gibt es eine eigene, an und für sich gültige Lehre der Kirche über ewige Ordnungen und Rechte der Natur und der Menschen, die auch unabhängig vom Glauben an Christus Anerkennung fordern könnte. Menschen- und Naturrechte gibt es nur von Christus her, das heißt aus Glauben.“
Über die Zehn Gebote und die Geltung der Bergpredigt Jesu (Ethik) Von Dietrich Bonhoeffer Das ganze Gesetz und das ganze … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Predigt zu Lukas 1,46-55 (London 1933): „Maria, die harte, fromme, in ihrem Alten Testament lebende und auf ihren Erlöser hoffende niedrige Arbeiterfrau – die Mutter Gottes. Christus, der arme Arbeitersohn im Eastend von London, Christus in der Krippe. Gott schämt sich der Niedrigkeit des Menschen nicht, er geht mitten hinein, erwählt einen Menschen zu seinem Werkzeug und tut seine Wunder dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Gott ist nahe der Niedrigkeit, er liebt das Verlorene, das Unbeachtete, Unansehnliche, das Ausgestoßene, das Schwache und Zerbrochene, wo die Menschen sagen: verloren, da sagt er: gefunden, wo die Menschen sagen „gerichtet“, da sagt er „gerettet“, wo die Menschen sagen: „Nein!“, da sagt er: „Ja!“ Wo die Menschen ihren Blick gleichgültig oder hochmütig wegwenden, da ist sein Blick von einer Glut der Liebe wie nirgends sonst.“
Predigt zu Lukas 1,46-55 (1933) Von Dietrich Bonhoeffer Und Maria sprach: Meine Seele erhebet den Herrn, und mein Geist freuet … Mehr
Karl Barths Brief an Walter Herrenbrück über Dietrich Bonhoeffers Widerstand und Ergebung (1952): „Was für ein offener und reicher und zugleich tiefer und erschütterter Mensch steht da vor einem — «irgendwie» beschämend und tröstlich zugleich. So habe ich ihn auch persönlich in Erinnerung. Ein aristokratischer Christ, möchte man sagen, der Einem in den verschiedensten Dimensionen voranzueilen schien.“
Brief an Walter Herrenbrück über Dietrich Bonhoeffer (1952) Von Karl Barth Nachdem Eberhard Bethge 1951 Dietrich Bonhoeffers Widerstand und Ergebung. … Mehr
Eberhard Bethge über Dietrich Bonhoeffer. Person und Werk (1954): „Bonhoeffer hatte die seltene Fähigkeit des Gegenwärtig-seins, das Thema der jeweiligen Zukunft aufzuspüren und seine Formel zu finden in einer zwingenden Einheit von Denken und Handeln. Leider gehört die Skizze, die er über das Phänomen der Zeit, des Vergangenen und des Kommenden, geschrieben hat, zu den verlorenen Papieren aus der Tegeler Zelle.“
Dietrich Bonhoeffer. Person und Werk[1] Von Eberhard Bethge I. Dietrich Bonhoeffer wußte zwei Dinge. Er wußte, daß einer die Schönheit … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Krieg und Frieden (Auszug aus einem Bericht zum Thema der Weltkirchenkonferenz Oxford 1937): „Ein Krieg bedeutet für die Kirche immer eine schwere Anfechtung und zugleich den Ruf zur Bewährung des Glaubens und Gehorsams gegen ihren Herrn. Gerade darum darf auch in solchem Schicksal die ökumenische Verbundenheit der Kirche Christi nicht zerbrechen.“
Krieg und Frieden. Auszug aus einem Bericht zum Thema der Weltkirchenkonferenz Oxford 1937 Von Dietrich Bonhoeffer 1. Das Evangelium ist … Mehr
Warum chinesische Christen „Von guten Mächten“ herzergreifend auf Englisch singen: „By gentle powers lovingly surrounded, / With patience we’ll endure, let come what may. / God is with us at night and in the morning / and certainly on every future day.“
Als am vergangenen Sonntag Theologiestudierende aus Hongkong in unserer Martin-Luther-Kirche in Vöhringen/Iller das Bonhoeffer-Fietz-Lied „Von guten Mächten“ auf Deutsch, Englisch … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Testament vom September 1943: „Den Eltern kann ich nichts schenken, nur danken. Ich schreibe diese Zeilen in dem dankbaren Bewußtsein, ein reiches und erfülltes Leben gelebt zu haben, in der Gewißheit der Vergebung, und in der Fürbitte für alle hier Genannten.“
Dietrich Bonhoeffers Testament vom September 1943 Im Falle meines Todes soll Maria sich unter meinen Sachen aussuchen, was ihr als … Mehr