Eberhard Jüngel über Karl Barth, Kein Nein ohne Ja: „Der Fund, den man in den biblischen Texten machen kann, wird von Barth mit einem einzigen Wort zur Sprache gebracht. Und dieses Wort heisst: Ja. Auch das gehört zur eisernen Ration der Theologie Karl Barths, «dass wir vom Ja und nicht vom Nein her kommen». Doch diese unsere Herkunft «von einem vorausgesetzten anfänglichen Ja» macht alles andere als selbstsicher. Es ist vielmehr «die Realität des Ja», die uns «so stark beunruhigt», dass nun das kritische Fragen überhaupt erst richtig in Gang gesetzt wird.“

Kein Nein ohne Ja. Karl Barths theologische Existenz als Provokation Von Eberhard Jüngel Als Karl Barth 1935 Deutschland verliess und … Mehr

Reformation der hessischen Kirchen (Reformatio Ecclesiarum Hassiae) – Kirchenordnung, die im Anschluss an die Homberger Synode vom 20. Oktober 1526 erstellt wurde: „Deshalb ordnen wir an, dass in jeder Pfarrei, nachdem das Wort des Herrn eine Zeit lang gepredigt wurde, an jedem Sonntag nach der Messe oder dem Mittagessen eine Versammlung der Gläubigen an einem geeigneten Ort abgehalten werden soll, zu dem alle Männer, die die Sache Christi unterstützen und zu den Heiligen gezählt werden, sich versammeln, um gemeinsam mit dem Bischof über alle Dinge zu entscheiden, die in der Kirche behandelt werden müssen. Es ist nicht erlaubt, in solchen Versammlungen profane Dinge zu tun, um die Kirche Gottes zu verachten. Frauen können zwar an dieser Versammlung teilnehmen, aber ihnen ist es nicht erlaubt, in der Kirche zu sprechen. Nur Männer sollen Entscheidungen treffen.“

Reformation der hessischen Kirchen (Reformatio Ecclesiarum Hassiae)nach der gewissesten Regel der Worte Gottes geordnet auf der ehrwürdigen Synode, abgehalten durch … Mehr

Martin Luthers Aufruf zur gewaltsamen Verfolgung der aufständischen Bauern in seinem Brief an Johann Rühel vom 4. Mai 1525: „Deshalb soll Seine Gnaden das Schwert zur Strafe der Bösen gebrauchen, solange eine Ader sich im Leibe regt. Wird es Seiner Gnaden mit Gewalt aus der Hand geschlagen, so soll man’s leiden und Gott heimgeben, der es zuvor gegeben hat und zurücknehmen kann, wann und womit er will. So kann also mit gutem Gewissen den Pflichten des Standes gefolgt und angehangen werden bis in den Tod um Gottes Wortes willen, welches denselben, solange es währt, so verordnet hat. Das ist so, wie jemand von keinem anderen guten Werk ablassen soll, es werde ihm denn mit Gewalt unmöglich gemacht, und im Streit niemand von seinem Vorteil weichen oder zu streiten ablassen soll, er werde denn überwältigt.“

Briefe an Johann[es] Rühel, Rat des Grafen Albrecht von Mansfeld, während des Bauernkrieges 1525 Von Martin Luther Seeburg, 4. (5.?) … Mehr

Johannes Rehm, Gemeinsam die Schrift ‚abhorchen‘. Karl Steinbauer als Gemeindepfarrer: „Die in vieler Hinsicht einmalige und originelle Persönlichkeit Karl Steinbauers eignet sich sicher nicht als zur Nachahmung empfohlenes pastoraltheologisches Modell für alle Zeiten. Trotzdem muss gesehen werden, dass wir in kirchlicher wie gesellschaftlicher Weise vor ähnliche Konflikte gestellt sind.“

Gemeinsam die Schrift „abhorchen“. Karl Steinbauer als Gemeindepfarrer Von Johannes Rehm Der Pfarrer Karl Steinbauer und seine bayerische Landeskirche hatten … Mehr

Martin Luther, Ermahnung zum Frieden auf die zwölf Artikel der Bauernschaft in Schwaben (Ende April 1525): „Darum wäre mein aufrichtiger Rat, dass man aus dem Adel einige Grafen und Herren, aus den Städten einige Ratsherren wählte und ließe sie die Streitsachen in gütlicher Weise verhandeln und beenden: dass ihr Herren euere Hartnäckigkeit fallen ließet – welche ihr doch zuletzt müsset preisgeben, ihr wollt oder wollt nicht – und gäbet ein wenig nach mit eurer Tyrannei und Unterdrückung, damit der arme Mann auch Luft und Raum gewönne zum Leben.“

Ermahnung zum Frieden auf die zwölf Artikel der Bauernschaft in Schwaben (Ende April 1525) Von Martin Luther Es hat die … Mehr